Big Points für Rapid Lienz im Abstiegskampf

Mit einem 3:2 Auswärtssieg beim SC Globasnitz sicherte sich Rapid Lienz am 14. Mai drei immens wichtige Punkte. Dass es für beide Mannschaften in diesem Spiel am 14. Mai um sehr viel ging, merkte man von Anfang an. Die Partie wurde sehr intensiv geführt und begann für die Dolomitenstädter nach Wunsch. Nach einem von Mario Kleinlercher schnell abgespielten Freistoß brachte Thomas Zraunig den Ball scharf zur Mitte, wo dieser nach einem Pressball bei Markus Stocker landete und der schoss zur 1:0 Führung ein. Danach kamen die Globasnitzer etwas besser ins Spiel, konnten aber keine richtig großen Ausgleichschancen herausspielen… 

Einzige Ausbeute blieb ein Distanzschuss, der aber recht deutlich am Lienzer Tor vorbeiging. Effektiver gingen in dieser Phase die Gäste mit ihren Chancen um. Nach einem Alleingang von Florian Neumeister scheiterte dieser vorerst am Keeper der Globasnitzer, der Ball sprang hoch zurück, Mario Kleinlercher köpfelte ihn vorerst an die Latte, doch im zweiten Versuch nickte der Rapid-Stürmer zum 2:0 ein. Kurz vor dem Halbzeitpfiff brachten sich die Hausherren dann aber wieder zurück ins Spiel. Nach einem Strafraumfoul von Christopher Korber an Globasnitz Spielertrainer Stefan Friessnegger entschied der Unparteiische auf Strafstoß. Anze Pesl trat an und verwertete zum 2:1 Pausenstand.

Kurz nach Wiederanpfiff stand vorerst Göttin Fortuna auf Seiten der Rapidler. Bei einem Friessnegger-Freistoß von der Strafraumgrenze rettete die Stange für den bereits geschlagenen Lienz-Keeper Christian Korunka. Praktisch im Gegenzug gelang den Grünweißen der dritte Treffer. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld bediente Markus Stocker den auf der linken Seite freistehenden Mario Kleinlercher, dies lief noch ein paar Schritte und schob dann den Ball am herauslaufenden Keeper zum 3:1 ins lange Eck. Doch wenige Augenblicke später konnten die Globasnitzer neue Hoffnungen schöpfen. Nach einem Missverständnis in der Lienzer Abwehr war Stas Maze zur Stelle und verkürzte auf 2:3 aus Sicht der Gastgeber.

Danach drängten die Hausherren auf den Ausgleich, liefen dadurch aber immer wieder in gefährliche Konter der Dolomitenstädter. In der 68. Minute bediente Philipp Steiner den mitlaufenden Mario Kleinlercher, doch dieser scheiterte am Torhüter der Kärntner. Vier Minuten später wurde ein Treffer von Thomas Zraunig wegen einer umstrittenen Abseitsstellung nicht anerkannt. Und in der 78. Minute knallte Mario Kleinlercher einen Freistoß von Höhe der Strafraumgrenze an die Querlatte.

Die Globasnitzer fingen sich immer wieder an der sehr sicher stehenden Defensive der Grünweißen fest. Nur eine Standardsituation sorgte in der 81. Minute noch einmal für Gefahr vor dem Lienzer Tor. Nach einem Freistoß ging der darauf folgende Kopfball aber doch recht deutlich am Gehäuse vorbei.

Sieben Minuten vor dem Schlusspfiff eröffnete sich dann den Rapidlern die nächste Chance auf die endgültige Entscheidung. Thomas Zraunig spielte den Ball auf Mario Kleinlercher. Dieser scheiterte zunächst mit seinem Schuss am gegnerischen Keeper und auch beim folgenden Kopfball blieb Michael Necemer im Tor der Hausherren Sieger. Er konnte den Ball aus der Ecke fischen.

Die letzte Möglichkeit fanden in der Nachspielzeit die Globasnitzer vor, doch bei einem gefährlichen Stanglpass war die Lienzer Abwehr auf dem Posten und konnte den Ball aus der Gefahrenzone bringen.
Schlussendlich blieb es beim alles in allem hochverdienten 3:2 Sieg der Dolomitenstädter, die sich damit vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz verschafften und in der Tabelle der Kärntner Liga derzeit auf dem 12. Platz liegen.

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