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Kulinarik mit Trommelwirbel und Benotung im „Klösterle“

Die Fachschule für wirtschaftliche Berufe lud eine bunte Gästeschar zum Essen ein.

„Ihr braucht keine Bewertung abzugeben, lasst es euch einfach schmecken“, erklärte uns Regina Mayr, die Direktorin der Fachschule für wirtschaftliche Berufe, besser bekannt als „Klösterle“, bei einem eisgekühlten Aperol zur Begrüßung im Garten der Schule. Dort traf sich am Donnerstag, 2. Juni, ein kleines Grüppchen bunt zusammen gewürfelter Gäste, eingeladen zu einem besonderen Mittagessen – einem Menü mit Benotung. Vor den Gästen und in der Küche traten eine ganze Reihe junger Damen zur jährlichen „Abschlussprüfung in Küchenführung und Service“ an. Sie zu bewerten wäre uns allen natürlich leicht gefallen. Wir hätten dem viergängigen Menü mindestens eine Haube verpasst und der charmanten Serviererin ein glattes „Sehr gut“ ins Zeugnis geschrieben. Ob das auch die Prüferin aus Nordtirol so sah, wissen wir nicht. Verdient hätten es die Mädels, die sich viel Mühe gaben und an den Töpfen wie im Service durchaus Klasse bewiesen. An jedem der vier Tische gab es ein anderes Menü, begleitet vom passenden Wein. Geprüft wurde an mehreren Tagen. Eingeladen waren jeweils Eltern, Förderer der Schule, Medienvertreter, Politiker und auch Direktoren anderer Schulen. Die Fotos von unserem Prüfungstermin schoss Ashi Hussain aus Pakistan, der derzeit im Klösterle Deutschunterricht nimmt. Sein Freund Khalid aus Somalia schaute an manchen Prüfungstagen mit der Trommel vorbei und sorgte für den Rhythmus zwischen den kulinarischen Highlights. Wer regelmäßig dolomitenstadt.at liest, kennt die beiden! Es ist eine Besonderheit der Schule, musische wie wirtschaftliche Aspekte zu betonen, sowohl Inklusion als auch Integration zu fördern und damit eine Ausbildung ganz nah am Leben anzubieten. Slideshow: Ashi Hussein
Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe und Kommunikationswissenschafter arbeitete Jahrzehnte als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er mit seiner Familie im Jahr 2000 nach Lienz zurückkehrte und dort 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief.

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