Auf Rapid Lienz wartet am 17. Juni ein echtes Endspiel

Nach der 0:2 Niederlage in Feldkirchen muss Rapid Lienz bis zur letzten Runde um den Klassenerhalt in der Kärntner Liga zittern. Mit einem Punktegewinn am 11. Juni wollten die Dolomitenstädter sich bereits eine Runde vor Schluss den Verbleib in der Kärntner Liga sichern. In der ersten Halbzeit waren aber die Kärntner das bessere Team und kamen vor allem über die Flanken immer wieder gefährlich vor das Lienzer Tor. So rutschte Philipp Wisotzky knapp an einem Stanglpass von Mathias Regal vorbei oder Christian Korunka war bei einem Distanzschuss von Kevin Bretis auf dem Posten. …

Die Osttiroler versuchten ihr Heil in Konterangriffen, kamen aber vorerst lediglich zu einigen Schusschancen. Aber sowohl bei Thomas Zraunig wie auch bei Manuel Amoser konnte die Feldkirchner Abwehr diese entscheidend abblocken. In der 34. Minute gingen die Kärntner verdient in Führung. Nach einer gelungenen Ball-Stafette der Hausherren kam der Ball zu Mathias Regal und dieser traf per Drehschuss zum 1:0 Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Grünweißen immer besser ins Spiel und hatten eine Vielzahl an Topchancen auf den Ausgleichstreffer. In der 53. Minute schoss Mario Kleinlercher, nachdem er den Feldkirchner Keeper bereits umkurvt hatte, auf das gegnerische Tor doch Josef Hudelist konnte den Ball mit letztem Einsatz gerade noch von der Linie kratzen. Die Rapidler hatten nun eindeutig mehr vom Spiel, öffneten durch ihre nun viel offensivere Spielweise den Heimischen aber auch immer wieder Räume für Konter.

So konnte sich Christian Korunka gegen den alleine vor ihm auftauchenden Sebastian Schmid auszeichnen. Aber die Osttiroler blieben weiter am Drücker und nach 68 Minuten konnten die Heimischen einen Schuss von Philipp Steiner erneut auf der Linie klären. Die letzte Riesenmöglichkeit hatte dann Manuel Amoser, der ein gelungenes Debüt in der Startelf feierte. Von Markus Stocker mustergültig bedient, scheiterte er jedoch am Keeper der Hausherren.  Drei Minuten nachdem Feldkirchen Akteur Josef Hudelist mit der gelb/roten Karte des Feldes verwiesen wurde, führte ein Foulelfmeter zur endgültigen Entscheidung. Mathias Regal verwandelte souverän zum 2:0.

Thomas Fian, Sportlicher Leiter des SV Rapid Lienz, meinte nach dem Spiel:“Aufgrund der guten Möglichkeiten im zweiten Durchgang wäre ein Punktegewinn, der bereits den Klassenerhalt bedeutet hätte, absolut möglich gewesen.“

Nun kommt es für die Rapidler am Freitag, 17. Juni 2016, zu einem absoluten Endspiel. Mit einem Punktegewinn im Heimspiel gegen den SAK Klagenfurt können Manuel Eder & Co. den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen, ohne auf die Ergebnisse bei den anderen Spielen angewiesen zu sein.

Spielbeginn im Dolomitenstadion Lienz ist um 18:30 Uhr und auf Seiten der Grünweißen hofft man natürlich dass möglichst viele Osttiroler Fußballfans die Mannschaft unterstützen, damit wenigstens ein Osttiroler Verein auch in der nächsten Saison in der Kärntner Liga vertreten ist.

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Hot doc vor 1 Jahr

Vielleicht wäre ein Abstiueg in die Unterliga West nicht so negativ. Aus finanzieller Sicht ist die Kärtnerliga sicher kein Vorteil. Wenn man zurückbesinnt wie vor 2 oder 3 Jahren gegen Matrei fast 1000 Zuseher im Stadion, und danach noch an den Theken standen, und jetzt verirren sich 100 oder 150 (gutgeschätzte) ins Stadium. Gelder werden anstelle für die Jugend für die Kampfmannschaft ausgegeben. Würde mich persönlich auf die Unterliga freuen.