Kinder erleben Landwirtschaft mit allen Sinnen

In Tristach besuchten die Kindergarten-Knirpse die Bauern des Ortes.

„Erlebnis Bauernhof“, wenn dieses Thema in einem Osttiroler Kindergarten auf dem Programm steht, dann ist nicht Theorie sondern Praxis angesagt. Die Tristacher Kinder waren vor kurzem gleich bei mehreren Bauern des Dorfes unterwegs. Die freilaufenden Schweine der Familie Ortner vlg. Draschlinger waren leider für die warme Jahreszeit schon umgezogen, von ihnen gab es nur noch Spuren in feuchter Erde zu begutachten.

Aber die Kühe und Kälber im Laufstall der Familie Wendlinger vlg. Maurer warteten schon und Altbauer Alois erwies sich als kundiger Gesprächspartner, der geduldig Fragen beantwortete und Lehrreiches erzählte. Etwa, dass Wiesen, in denen Hunde ihre Kotspuren hinterlassen, wertlos sind: „Die Kühe fressen dieses Gras nicht mehr“.

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Weiter ging's zum Hof der Familie Koller. Der Gemüsebauer hatte in großen Kisten schon Setzlinge für das Feld vorbereitet. Auch hier wurde mit allen Sinnen Neues erfahren, gesehen, gelauscht, geschmeckt und ertastet. Nach Milch und Gemüse waren die Eier dran, oder besser die Hühner der Familie Steiner, die den herrlichen Tag zum Spaziergang ins Freie nutzten. Die kleinen Besucher weckten ihre Neugier – und umgekehrt.

Ein Huhn zu streicheln trauten sich fast alle, aber nur die ganz Mutigen hielten es sogar in ihren Händen, bis es wieder zurück zu den anderen eilte. Im Hühnerstall verriet Gabi, die Bäuerin, wohin die Hendln ihre Eier legen. Nebenan blökten Schafe leise vor sich hin, sie spürten schon, dass auch sie bald auf die Sommeralm dürfen. Und das Finale? Eine gesunde Jause mit regionalen Köstlichkeiten, deren Herkunft die Kinder jetzt ganz genau kennen.

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