Neue Heimat: Mietvorschreibung mit Überraschung

Mieter sollten besser informiert werden. Leserbrief von Gemeinderat Armin Vogrincsics.

Für Wohnungsmieter der Neuen Heimat in Lienz enthielt die letzte Mietvorschreibung eine Überraschung. Die neue Heimat Tirol brachte ein Gesetz zur Anwendung, in dem geregelt ist, dass bei Häusern, die älter als 30 Jahre sind, ein Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag – kurz „Instandhaltungskosten“ – in der Höhe von 2 Euro pro Quadratmeter eingehoben werden kann. Soweit so gut, Gesetz ist Gesetz. Was jedoch zu bemängeln ist – in der Betriebskostenabrechnung war nur eine kurze Erläuterung zu finden, dass die Neue Heimat Tirol laut dem entsprechenden Gesetz diesen Betrag einheben darf.

Leider wurde das Gesetz nicht näher erläutert und somit mit keinem Wort erwähnt, dass die Neue Heimat nun Reparaturen übernehmen muss, wie z.B. Boiler, Parkettböden, Waschbecken, die früher der Mieter tragen musste. Es wäre wünschenswert, wenn die Neue Heimat Tirol nicht nur auf das Gesetz hinweisen würde, sondern ihre Mieter auch detailliert über ihre neuen Rechte informieren würde.

Armin Vogrincsics, Gemeinderat in Lienz

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(Foto: Brunner Images)
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2 Postings bisher
Macki vor 1 Jahr

Ergänzung: Die Neue Heimat Tirol hat als einer der wenigen Vermieter immer schon den Boiler-Austausch bezahlt. Auch bevor es 2015 gesetzliche Verprlichtung wurde.

Macki vor 1 Jahr

Gegenfrage (obwohl ich nicht die NHT): Haben Sie die Lienzer schon darüber informiert, welche Gebühren udgl. von Ihnen erhöht wurden? Wie zB. die 40%- Erhöhung der Strafen für Parksünder in Lienz.

Warum nicht? Weil uns einfachen Leuten NIEMAND die "ganze" Wahrheit sagt, weder die NHT, noch Herr Vogrincics, oder sonst jemand. Aber zahlen dürfen wir.

[Info: Die Erhaltung von mitvermieteten Boilern und Heizthermen muss schon seit 1.1.2015 der Vermieter bezahlen]