Über Stock und Stein nach Nikolsdorf und retour

An diesem Wochenende fand zum fünften Mal das Stick & Stone Festival statt. Slideshow!

Wenn du kurz vor Mitternacht versuchst, beim Bundschuh ein Taxi zu kriegen, und dort hörst: „Ruf beim Xander an“, dann weißt du: heute ist echt viel los. So auch diesen Freitag und Samstag, an denen sich gefühlt alle Events um die Dolomitenstadt auf ein einziges Wochenende konzentrierten. Eines der größeren davon war das zweitägige Stick & Stone Festival auf dem Sportplatz Nikolsdorf, das über 500 Begeisterte aus ganz Österreich und vielen Ländern Europas anlockte.

Ein kleiner Regenguss leitete am Freitagabend das Festival ein. Doch kaum hatten sich die Wolken verzogen, waren die Besucher nicht mehr zu bremsen. Vor einer ästhetischen Bergkulisse, inmitten von Wäldern und Feldern, wurde zu rockigen Beats ausgelassen gefeiert, getanzt was das Zeug hielt und genüsslich in den letzten Strahlen der Abendsonne gebadet.

Ein Genuss war übrigens auch das Essen – bei dem vielfältigen Angebot kamen auch Vegetarier nicht zu kurz. Von der klassischen Wurst vom Grill über Tiroler Kasspatzl’n bis hin zum indischen Linseneintopf wurde alles geboten, was das Herz begehrt.

Besonders rund ging es bei den Headlinern des Abends, Mantar und Rotor, die in den späten Abendstunden den Platz vor der Bühne mit begeisterten Headbangern füllten, während sich die gemütlicheren Festival-Fans heimelig ums wärmende Lagerfeuer scharten.

Ähnlich ging es auch am Samstag weiter. Wurde der Festival-Nachmittag noch eher entspannt und bequem angegangen, versammelten sich je später es wurde mehr und mehr Tanzwütige, die sich abermals den unbändigen Rhythmen der Rockbands hingaben. Spätestens bei der vorletzten Band des Abends, Planet of Zeus aus Griechenland, konnte dann niemand mehr stillsitzen und mit dem fetten Sound von Monolord fand der Samstag seinen Ausklang.

Gefeiert wurde dann noch bis in die frühen Morgenstunden, ehe auf dem zum Festivalgelände umfunktionierten Sportplatz wieder Ruhe einkehrte und sich auch die letzten Besucher in ihre Zelte zurückzogen.

Slideshow: Dolomitenstadt/Unterwurzacher

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