Wenn die große Kugel zu der kleinen rollt …

… dann ist auf dem Tristacher Fußballplatz wieder „Back to Boccia!“ Slideshow.

Boccia – das haben die älteren unter den LeserInnen von Dolomitenstadt noch im Garten gespielt, im Schwimmbad oder am Strand in Italien, wo dieses gesellige Kugelspiel auch herkommt. Irgendwann war es plötzlich aus der Mode, doch in Tristach heißt ein sommerliches Motto seit Jahren wieder „Back to Boccia“!

Dann üben sich nicht nur Schattseitner auf dem Rasen des Walder-Stadions in einer Ballsportart, bei der das Runde ausnahmsweise nicht ins Eckige muss. Wichtigstes Ziel beim Boccia ist die Annäherung der großen an die kleine Kugel. Ist das geschafft, kann der Gegner mit einem gezielten Wurf natürlich noch einmal alles durcheinander bringen.

75 Zweierteams versuchten sich in diesem Ballspiel am 9. Juli auf fünf Plätzen mit je vier Spielfeldern. Wie bei der Fußball-EM gab's erst eine Gruppenphase, die den ganzen Nachmittag dauerte. Ab 18.30 Uhr machten sich dann die besten drei jeder Gruppe und der beste Vierte im Achtelfinale ans Werk. Ab diesem Zeitpunkt galt der K.O.-Modus.

Die „Winkla Buabn“ und „Die Seitenstecher“ verloren im Halbfinale gegen „Die Spritzerbanditen“ und „Die Pfiffigen“ und kämpften im kleinen Finale um Platz drei. Aus der Schlussrunde gingen die Banditen Christof Gritzer und Patrick Kircher als Sieger hervor und streiften einen 25-Euro-Gutschein der Pizzeria Leonardo plus Pokal und Urkunde als Preis ein. Die beiden Pfiffigen Matthias Senoner und Philipp Bödenler können immerhin mit einem 15-Euro-Gutschein zum Italiener gehen. Hier sind eine Menge Bilder von diesem spielerischen Nachmittag, fotografiert von Clemens Girstmair und Benjamin Unterwurzacher.

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