Die Post zieht um. Am Montag bleibt der Schalter zu

Am neuen Standort in der Mühlgasse gilt ab Dienstag: Bediene dich selbst.

Mehr als die Hälfte der 500 österreichischen Postfilialen haben schon eine und Lienz zieht am neuen Standort nach: die „Selbstbedienungszone“ hält Einzug bei der Post. Es wird zwar nach wie vor Schalter geben und auch am Personalstand von sieben Mitarbeitern soll sich nichts ändern, aber die Zeichen stehen auf „do it yourself“.

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Am neuen Standort wird noch auf Hochdruck gearbeitet. Dienstagfrüh muss alles fertig sein.

Im Foyer des neuen, 350 Quadratmeter großen Lienzer Postamtes im Rossbacher-Gebäude an der Mühlgasse wird man vom Verpacken, über das Frankieren bis zum Abschicken alles selbst machen können, dürfen oder müssen, je nach Blickwinkel. Der Vorteil: wer die passende Bankomatkarte hat, muss sich nicht an die Schalterzeiten halten und hat 24 Stunden Zutritt zum Foyer und damit auch zur Versandbox.

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Die „alte Post“ hat ihre Türen bereits für immer geschlossen. Fotos: Dolomitenstadt/Zanon

Am Montag, 8. August, ist der Tag der Übersiedlung. Der alte Standort am Boznerplatz ist bereits geschlossen, der neue noch nicht geöffnet. Wer ausweichen muss, findet Postpartner in Dölsach und Nußdorf-Debant. Die neue Lienzer Post sperrt am Dienstag, 9. August auf, als erster Mieter im Neubau auf dem ehemaligen Stegergarten. Im Herbst folgen als Nachbarn der TVBO, der Nationalpark Hohe Tauern und eine Eisdiele.

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