Neben Architektur, Tanz und Gesang, wurde auch ausgiebig gemalt und gezeichnet. Fotos: Wolfgang C. Retter

Neben Architektur, Tanz und Gesang, wurde auch ausgiebig gemalt und gezeichnet. Fotos: Wolfgang C. Retter

Kunst, Tanz und Theater – das war „Spielfeld Kultur Osttirol“ 2016

Eine Woche lang stand die Tamerburg in Lienz ganz im Zeichen der Kreativität. Mit Slideshow!

„Eine wunderbare Woche“, resümierte Organisatorin Claudia Moser die 3. Ausgabe von „Spielfeld Kultur Osttirol“, die dieses Jahr vom 7. bis 13. August wieder auf der Tamerburg stattfand. „Die Burg ist ein fantastischer Ort für unser Projekt, die vielen unterschiedlichen Räume lassen uns viel Spielraum, um uns auszubreiten und unserer Kreativität freien Lauf zu lassen“. Dieses Jahr nahmen 90 Kinder am Kreativcampus teil. „Damit hatten wir um ein Drittel mehr Kinder als im Vorjahr und waren mehr als ausgelastet“.

Vertreten waren dieses Jahr wieder alle Kunstrichtungen von Architektur bis zum Tanz, über Theater, Gesang, Bildende Kunst und erstmals gab es auch einen eintägigen Poetry-Slam Workshop, „der gut besucht war und den wir im nächsten Jahr ausbauen wollen um auch junge Erwachsene vermehrt zu erreichen, für die dieses Format offensichtlich sehr ansprechend ist“.

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So ein Theater! Gebannt verfolgen die ZuseherInnen das Schauspiel, das im Theaterworkshop erarbeitet wurde.

Die Werkstätten fanden Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr statt. Ab 9 Uhr gab es ein allgemeines Programm, das jeweils ein Werkstätten-Leiter gestaltete. „Die spielerische Entfaltung kindlicher Kreativität ist uns wichtig und darüber hinaus erfahren und lernen die Kinder noch viel mehr: wie man ein gemeinsames Projekt entwickelt, wie zum Beispiel in der Architektur, eine gemeinsame Choreografie entwirft (Tanz) oder unter professioneller Anleitung ein Stück wie „Die Räuber“ von Friedrich Schiller in nur 15 Minuten auf die Bühne bringt.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und „ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt und beeindruckt, was in einer Woche an Output entsteht und mit welcher Offenheit und Begeisterung die Kinder dabei sind“, so Claudia Moser. Und ganz nebenbei entstehen neue Freundschaften und wird Integration gelebt. „Nach dem Erfolg der letzten drei Jahre, der stetig wachsenden TeilnehmerInnenzahl und der Zusicherung der Stadt Lienz auf Unterstützung werden wir den Kreativcampus 2017 auf 2 Wochen erweitern“, so Moser.

Parallel zu den Werkstätten für Kinder und Jugendliche gab es auch ein Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene. Wolfgang Mitterer eröffnete mit einem furiosen Orgelkonzert in der Stadtpfarrkirche Lienz; am Nachmittag erklärte er in einer einstündigen Orgelführung den kleinen und großen Teilnehmern die „Königin der Instrumente“. Am Mittwoch fand in Kooperation mit der Stadtbücherei Lienz ein „Summer Slam“ mit Stefan Abermann statt.

Der Freitagabend stand ganz im Zeichen der Integration auf der Tamerburg, als über 250 Gäste gemeinsam das „Fest der Kulturen“ feierten. „Ein Zeichen setzen“ wollten Claudia Moser und Janette Schneider mit dieser Veranstaltung. Am Samstag präsentierten alle Werkstätten des Kreativcampus ihre Arbeiten der vergangenen Woche. Ein Mitmachkonzert für Kinder von Bernhard Fibich bildete den Abschluss der kreativen Woche.

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