Schlangenbiss bei einer Wanderung im Defereggental. Wenn es eine Kreuzotter war, hat sie so ähnlich ausgesehen. Die Färbung dieser Vipernart variiert. Foto: Wikicommons/Zdenek Fric

Schlangenbiss bei einer Wanderung im Defereggental. Wenn es eine Kreuzotter war, hat sie so ähnlich ausgesehen. Die Färbung dieser Vipernart variiert. Foto: Wikicommons/Zdenek Fric

Mädchen wurde im Defereggental von einer Schlange gebissen

Stationäre Aufnahme im Lienzer Krankenhaus nach Biss in den Daumen.

Schmerzhaft endete für ein elfjähriges Mädchen aus Deutschland der Versuch, bei einer Wanderung im Osttiroler Defereggental mit dem Handy eine Schlange zu fotografieren. Das Reptil, vermutlich eine Kreuzotter, lag auf einem Stein am Wegrand. Die junge Fotografin, die mit ihrem Vater talwärts wanderte, kam der Schlange zu nahe und wurde in den Daumen der linken Hand gebissen. Nach einem kurzen Abstieg brachte der Vater seine Tochter mit dem Pkw zum Arzt in St. Jakob, der den Notarzthubschrauber verständigte. Die Elfjährige wurde gegen 16.30 Uhr in das BKH Lienz geflogen, wo sie stationär aufgenommen wurde.

Kreuzottern sind scheue Giftschlangen aus der Familie der Vipern, deren Gift zwar recht stark ist, aber sehr sparsam eingesetzt wird, weshalb ein Biss nur für Kinder und alte Menschen gefährlich sein kann.

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