Ein Tor und ein Assist – Rapidler Lukas Steiner kann mit seiner Bilanz gegen den Annabichler SV zufrieden sein. Fotos: Brunner Images

Ein Tor und ein Assist – Rapidler Lukas Steiner kann mit seiner Bilanz gegen den Annabichler SV zufrieden sein. Fotos: Brunner Images

Rapid Lienz gewinnt 2:1 gegen den Annabichler SV

Verdienter Sieg in einem bis zum Schluss spannenden Match auf eigenem Rasen.

Nach dem 1:0 Auswärtssieg gegen den SV Feldkirchen empfingen die Grünweißen am 8. Oktober auf eigenem Rasen den Regionalliga-Absteiger aus Klagenfurt. Die Rapidler traten ohne den erkrankten Mario Kleinlercher an und hatten dennoch bereits nach sieben Minuten Grund zum Jubeln. Lukas Steiner ließ an der Strafraumgrenze mit einem eleganten Haken einen Gegenspieler aussteigen und setzte den Ball danach wuchtig zur 1:0 Führung ins lange Eck.

Nach diesem Treffer blieben die Hausherren das spielbestimmende Team. Die Gäste vom Wörthersee konnte sich vorerst in der Offensive nicht in Szene setzen. Nach 25 Minuten bediente Lukas Steiner den am Sechzehner lauernden Raoul Iglesias, dessen Schuss ging aber knapp am Gästetor vorbei. Nach einer halben Stunde Spielzeit kamen die Annabichler erstmals gefährlich vor das Lienzer Tor. Marco Leininger setzte nach einem Freistoß den Ball aber neben das von Christian Korunka gehütete Gehäuse.

Aus einem wunderschönen Konterangriff gelang den Dolomitenstädter nach 36 Minuten der zweite Treffer. Lukas Steiner bediente den in die Gasse laufenden Florian Neumeister und der schloss einen Alleingang von der Mittellinie weg mit dem Treffer zum 2:0 ab. Das war zugleich der Halbzeitstand im Dolomitenstadion.

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Florian Neumeister war in seinem Offensivdrang kaum zu stoppen und trug ein Tor zum Heimsieg bei.

Auch nach dem Seitenwechsel hatte die Zoier-Elf das Geschehen fest im Griff und hätte das Match zehn Minuten nach Wiederanpfiff endgültig für sich entscheiden können. Raoul Iglesias setzte den freistehenden Markus Ebner in Szene, der aber alleine vor dem Annabichler Tor am Keeper der Gäste, Georg Blatnik, scheiterte.

Wie aus dem Nichts kamen die Klagenfurter nach 65 Minuten wieder ins Spiel zurück. Nach einem Zweikampf im Strafraum fiel der Ball dem auf dem Boden liegenden Manuel Eder unglücklich an die Hand und der Unparteiische deutete auf den Elfmeterpunkt. Kapitän Almedin Hota trat an und verwandelte zum 2:1. Dieser Treffer beflügelte die Kärntner, Rapids Defensive stand aber in dieser Phase sicher und ließ keine Torchancen zu. Nach vorne fehlte bei den Grünweißen jetzt etwas die Ruhe und die Genauigkeit beim finalen Pass.

In der Schlussphase hatten beide Mannschaften noch Riesenchancen auf weitere Treffer. Sechs Minuten vor dem Abpfiff brachte Christopher Korber einen Freistoß zur Mitte und Florian Neumeister setzte den Ball an die Latte. Im direkten Gegenzug bewahrte Christian Korunka seine Mannschaft vor dem Ausgleich. Nach einer schönen Angriffskombination kam Marco Leininger völlig freistehend vor dem Lienzer Tor zum Schuss, doch mit einer Weltklasse-Parade verhinderte der Keeper den schon sicher scheinenden Gegentreffer.

So blieb es am Ende beim verdienten Erfolg für Rapid Lienz. Die Dolomitenstädter besetzen auch weiterhin den 10. Tabellenplatz in der Kärntner Liga.

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