Rapid Lienz verliert zu Hause gegen Lind 0:1

Bittere Niederlage gegen den Aufsteiger nach einem von Taktik geprägten Spiel.

Von Anfang an taten sich die Grünweißen im Spiel am 22. Oktober gegen den Aufsteiger aus Oberkärnten sehr schwer. Die Gäste standen sehr tief, machten die Räume eng und versuchten die Rapidler so weit wie möglich von der Gefahrenzone fernzuhalten. Die erste Möglichkeit für die Hausherren war ein Weitschuss von Florian Neumeister, der allerdings am Tor der Gäste vorbeiging. Auf der Gegenseite konnte sich Lienz Keeper Christian Korunka bei einem Distanzschuss auszeichnen. Die Zoier-Elf war zwar leicht feldüberlegen, konnte sich in den ersten 45 Minuten aber keine zwingenden Torchancen herausspielen.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Charakter des Spieles. Die Rapidler bemühten sich redlich, fanden aber keine Lücken in der gut stehenden Defensive von Lind. Schon bald wurde den rund 120 Besuchern im Dolomitenstadion klar, dass der erste Treffer das Spiel entscheiden würde. Und nach 78 Minuten war es dann soweit. Zunächst konnte Alexander Zagler einen Schuss von Mario Kleinlercher mit einer sensationellen Parade abwehren. Der Lind-Keeper machte das Spiel mit einem Ausschuss schnell, die Rapidler spielten vergebens auf Abseits und Sven Unterguggenberger spritzte dazwischen und schoss zum 0:1 für die Gäste ein.

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Nach langen Defensivphasen nutzen die Oberkärntner einen schnellen Vorstoß zum entscheidenden Tor.

Danach mussten die Lienzer noch mehr riskieren und hatten in dieser Phase Riesenglück nicht den zweiten Gegentreffer zu kassieren. Peter Stojanovic konnte eine hundertprozentige Möglichkeit nicht nutzen. In den letzten Minuten probierten die Hausherren alles, um doch noch den Ausgleich zu erzielen, es blieb allerdings beim doch überraschenden Auswärtssieg der Drautaler.

„In Summe war der Sieg für Lind nicht unverdient. Sie haben taktisch clever gespielt und im Gegensatz zu uns ihre erste ernstzunehmende Möglichkeit zum entscheidenden Tor genutzt. Wir müssen das Spiel aber nun schnell abhaken, denn bereits am Staatsfeiertag wartet das schwere Auswärtsspiel in Völkermarkt auf uns,“ so Rapid Lienz Trainer Bernhard Zoier nach dem Spiel.

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