Das Rote Kreuz lud zum Miteinander ohne Grenzen

Gedanken- und Erfahrungsaustausch bei einem Nachmittag mit Asylsuchenden.

„Auch in kleinen Gesten lässt sich gesellschaftspolitisch Nachhaltiges erreichen“, unterstreicht Christa Erlacher, Sprecherin des Roten Kreuzes in Osttirol. Beweis dafür war ein Nachmittag mit Asylsuchenden, den die Hilfsorganisation gemeinsam mit den Tiroler Sozialen Diensten am Freitag, 28. Oktober, organisierte. Rotkreuz-MitarbeiterInnen aus dem Besuchsdienst, den Jugendgruppen, der Ortsstelle Lienz und der Sozialbegleitung führten die Besucher aus dem Asylwerberheim Angerburg durch die Räumlichkeiten der Bezirksstelle und „demonstrierten“ die verschiedenen Aufgabenbereiche.

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Junge Rotkreuz-Mitglieder führten die Flüchtlingsfamilien durch die Bezirksstelle.

„Wir informierten die anwesenden Gastfamilien über Arbeitsabläufe, Verhaltensregeln und technische Herausforderungen. Dabei gab es auch Gelegenheit, sich selbst in Erster Hilfe oder in realistischer Unfalldarstellung zu versuchen,“ erzählt Erlacher. Der Nachmittag entwickelte sich bei Selbstgebackenem und Kaffee zu einem unterhaltsamen Miteinander mit viel Informationsgewinn auf beiden Seiten. Am Ende waren sich alle einig: Die Einstellung gegenüber dem Fremden ändert sich durch persönliche Kontakte. Nähe fördert Menschlichkeit!

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Bis bald! Nach dem gemütlichen und informativen Nachmittag war man sich einig, diese Initiative wird fortgesetzt.
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