Jubel bei Rapid Lienz nach dem Führungstreffer gegen Bleiburg durch Patrick Eder. Foto: Brunner Images

Jubel bei Rapid Lienz nach dem Führungstreffer gegen Bleiburg durch Patrick Eder. Foto: Brunner Images

Rapid Lienz holt nur einen Punkt gegen Bleiburg

1:1 Unentschieden gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.

Nach der klaren 0:4 Niederlage in Völkermarkt wollten die Rapidler im Spiel gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf unbedingt voll punkten, um sich wieder etwas Luft zu verschaffen. Gegenüber dem letzten Spiel konnte Trainer Bernhard Zoier diesmal wieder auf Manuel Ackerer, Andreas Überbacher und Florian Neumeister zurückgreifen. Die Gäste kamen nach einem 1:1 Unentschieden gegen den Vorjahresmeister ATUS Ferlach mit viel Selbstvertrauen nach Osttirol. Vor allem für ihren Trainer Dino Omerhodzic war es ein besonderes Spiel. War es doch die Rückkehr zu seinem Ex-Verein, mit dem er seinerzeit als aktiver Spieler tolle Erfolge feiern konnte.

Die Gäste kamen sehr gut in die Partie am 29. Oktober und sorgten immer wieder für Gefahr vor dem Lienzer Tor. In der fünften Minute brachte Milan Dajic den Ball zu dem in der Mitte lauernden Rene Partl, dessen Schuss die Gastgeber gerade noch abblocken konnten. Auch bei einigen Standardsituationen war die Rapidabwehr hellwach und verhinderte in dieser Phase einen Rückstand.

Nach 25 Minuten gingen die Grünweißen mit ihrem ersten gefährlichen Angriff in Führung. Ein Freistoß wurde von der Bleiburger Abwehr nur kurz geklärt, Raoul Iglesias knallte den Ball vom Sechzehner an die Latte und Patrick Eder verwertete den Abpraller zum 1:0 für die Dolomitenstädter. Wenig später schoss der nach einem Doppelpass völlig alleine vor Lienz-Schlussmann Christian Korunka auftauchende Rok Zupanc über das Tor.

In der zweiten Halbzeit übernahm die Mannschaft von Dino Omerhodzic immer mehr das Kommando und drängte die Rapidler in die eigene Hälfte zurück. Die Defensivabteilung der Hausherren ließ aber in dieser Situation keine klaren Torchancen für die Gäste zu. In der 60. Minute schwächten sich die Bleiburger dann selbst, Eldar Lisic musste mit der gelb/roten Ampelkarte vorzeitig unter die Dusche.

Trotz der numerischen Überlegenheit konnten sich die Grünweißen aber nur selten vom Druck der Gäste befreien. Erst in den letzten fünfzehn Minuten, als die Gäste noch mehr riskieren mussten, kamen die Lienzer zu einigen Konterchancen. In der 75. Minute schloss Florian Neumeister einen Angriff zu überhastet mit einem schwachen Schuss ab, ein Zuspiel auf die völlig freistehenden Markus Ebner oder Raoul Iglesias wäre in dieser Situation wohl die bessere Variante gewesen. Fünf Minuten später hatten die Rapidler Pech. Ein Schuss von Raoul Iglesias traf lediglich das Aluminium.

Kurz darauf wurden die Bleiburger für ihr couragiertes Auftreten doch noch belohnt. Nach einem Eckball gab es im Lienzer Strafraum ein Foul und der Unparteiische zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Gästekapitän Christopher Knauder übernahm die Verantwortung und schoss trocken zum 1:1 Ausgleich ein. In der Schlussminute hatte dann Mario Kleinlercher noch den Matchball am Fuß. Sein Schuss von der Strafraumgrenze ging aber knapp über das Bleiburger Tor.

„Obwohl der Ausgleich sehr spät fiel, war es ein in Summe gerechtes Ergebnis. Bleiburg war der erwartet schwere Gegner und deswegen können wir mit dem einen Punkt zufrieden sein,“ resümierte Rapid-Trainer Bernhard Zoier nach dem Spiel.

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