Larvenausstellung in Dölsach mit „alten Meistern“

Mehr als hundert Krampusmasken wurden gezeigt, darunter Raritäten.

„Heimürrach“ nennt sich ein Kultur- und Brauchtumsverein in Dölsach, der vor zwanzig Jahren gegründet wurde, um  alte Bräuche und historische Ereignisse vor dem Verschwinden zu bewahren. Der Brauch, um den es bei der Larvenausstellung am 29. und 30. Oktober ging, ist nicht vom Aussterben bedroht. Im Gegenteil, die Osttiroler Krampusse sind lebendiger denn je und wärmen sich schon für die herannahende Nikolauswoche auf.

Die Ausstellung, die der Verein gemeinsam mit Dölsacher Schnitzern veranstaltete, bot dennoch auch fast Vergessenes und Historisches rund um den Maskenkult. Neben aktuellen Masken wurden nämlich einige bemerkenswerte Schnitzwerke „alter Meister“ gezeigt, darunter namhafte Schnitzer wie Anton Baumgartner, Willi Trost und Stefan Trost. 107 Larven wurden im Stall des „Stofflerhauses“ stilgerecht inszeniert, die älteste von ihnen sorgte schon vor siebzig Jahren für Gänsehaut.

Slideshow: Philipp Brunner

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