Rettungsaktion in den Zillertaler Alpen: Ost- und Südtiroler Kletterer verbringen Nacht in Biwak

Am 4. November ab 03.00 Uhr Früh stiegen drei befreundete Ost- und Südtiroler Alpinisten (26, 28 und 29 Jahre) vom Valsertal über die Gerauer Hütte zur Nordwestwand des Schrammachers (3.410 m) auf. In weiterer Folge wollten sie die „Diagonale“ durchklettern. Weil bereits zwei Seilschaften vor ihnen in die Route eingestiegen waren, kamen sie nur langsam weiter. Als die Dämmerung einbrach, bauten sie am Grat ein Biwak auf. Am 5. November setzten die Männer um 07.50 Uhr schließlich einen Notruf ab und gaben an, dass sie sich in der Südwand des Schrammachers verstiegen hätten. …

Fünf Mann der Bergrettung Ginzling wurden mit dem Polizeihubschrauber „Libelle“ in das Einsatzgebiet geflogen. Sie mussten witterungsbedingt am „Ameisenkopf“ auf 2.600 Meter abgesetzt werden. Von dort stieg das Rettungsteam weiter Richtung Schrammacher-Südwand zu den drei Alpinisten auf. Unter Anweisung der Bergretter konnten sich die Kletterer zum Wandfuß abseilen und unverletzt ins Tal gebracht werden.