Ausbau der Pustertaler Höhenstraße ist abgeschlossen

7,1 Millionen Euro wurden in Zweispurigkeit und Sicherheit investiert.

Die L 324 Pustertaler Höhenstraße ist nun im Gemeindegebiet von Anras von St. Justina bis nach Abfaltersbach fertig ausgebaut. Am 18. November fand die offizielle Fertigstellungsfeier für das letzte Baulos Unterried-Mairwiesen statt. Dieser Abschnitt wurde auf einer Länge von 2,1 Kilometern zweispurig auf eine Breite von 5,5 Metern ausgebaut. „Somit ist eine gefahrlose Begegnung von Fahrzeugen im gesamten Bereich möglich“, erklärt der zuständige Landesrat Josef Geisler. Bei der Planung sei großer Wert darauf gelegt worden, die Trasse möglichst auf der bestehenden Straße zu belassen und so den Grundverbrauch für den Straßenausbau möglichst gering zu halten.

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Von diesem Band bleibt nicht viel übrig. Noch sieben Schnitte und die Straße ist offiziell fertiggestellt. Foto: Land Tirol

Seit 2011 wurde an der Straße im Gemeindegebiet Anras an verschwiedenen Abschnitten gearbeitet. Den Anfang machte der Neubau der Kristeinbachbrücke, es folgte der Abschnitt St. Justina-Unterried. Jetzt ist auch das Baulos Unterried-Mairwiesen fertig. „Bereits im vergangenen Jahr haben wir im 1,4 Kilometer langen Bauabschnitt Unterried-Mairwiesen 180 Meter Stützmauern errichtet und auf einem halben Kilometer den gesamten Straßenunterbau erneuert und asphaltiert“, erläutert Harald Haider vom Baubezirksamt Lienz. Im heurigen Jahr wurden die Arbeiten auf den verbleibenden 900 Metern fortgesetzt.

Auch im Gemeindegebiet von Assling wurde seit Jahren saniert und 2012 die Kreuzung Oberthal ausgebaut. Nach einem großen Erdrutsch mussten 2014 am Bruggerbach 40.000 Kubikmeter Material abgetragen werden, um die Straße befahrbar zu halten. 2014/2015 wurden die Platsch- und die Vergeinbachbrücke neu errichtet. Die Gesamtkosten aller drei Projekte in Assling belaufen sich auf drei Millionen Euro, in Anras wurden 4,1 Millionen Euro verbaut. „In Summe haben wir seit 2011 entlang der Pustertaler Höhenstraße 7,1 Millionen Euro investiert. Damit haben wir nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, sondern auch zur Stärkung der regionalen Wirtschaft geleistet“, freut sich Geisler.

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