Kriegsende in Lienz. Wintertagebuch der Ila Egger-Lienz

Buchpräsentation am 14. Dezember in der Stadtbücherei Lienz.

Ila Egger-Lienz, die Tochter des Malers Albin Egger-Lienz begann am 4. November 1944, dem 18. Todestag ihres Vaters, mit einem Tagebuch, das sie bis kurz von Kriegsende führte. Die letzten Kriegsmonate verbrachte sie mit Mutter Laura und Schwester Lorli in Lienz. In den Aufzeichnungen schreibt sie über eintönige Tage in bescheidenen wechselnden Unterkünften, das Fehlen von Kontakten und Freunden, von Fliegeralarmen und Bombenangriffen, aber auch von Rodelpartien und Wanderungen.

Roland Sila hat die Tagebuchaufzeichnungen sorgfältig kommentiert und in den größeren Zusammenhang eingebettet. Wilfried Beimrohr bietet im Buch einen einführenden historischen Überblick über die Lage in Osttirol gegen Kriegsende. Die zahlreichen Abbildungen stammen aus dem Tiroler Archiv für photographische Dokumentation und Kunst, dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck und dem Turmmuseum Ötz –Nachlass Ila Egger-Lienz.

Am Mittwoch, 14. Dezember 2016, 19.00 Uhr präsentieren Mag. Roland Sila und Dr. Wilfried Beimrohr das Buch nun auf Einladung der Stadtkultur, des Museum Schloss Bruck und der Stadtbücherei in Lienz. Der Eintritt ist frei, es gibt nach der Vorstellung auch Gelegenheit, das Buch käuflich zu erwerben und signieren zu lassen.

Am 4. November 1944, dem 18. Todestag des Malers Albin Egger-Lienz, beginnt seine Tochter Ila mit einem Tagebuch, das sie bis kurz vor Kriegsende fortführt …

Über die Autoren: 

Mag. Roland Sila, Studium der Germanistik in Innsbruck. Seit 2000 Mitarbeiter der Bibliothek des Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, seit 2007 Kustos der Bibliothek. Zahlreiche Publikationen zu vorwiegend regionalgeschichtlichen Themen.

Dr. Wilfried Beimrohr, gebürtiger Lienzer, Historiker, Landesarchivdirektor i.R

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