RGO erhält Flächenwidmung für neuen Markt im Grünen

An das Gebäude des Maschinenrings wir angedockt. Auch Lebensmittelladen geplant.

Direkt angedockt an das Bürogebäude des Maschinenrings an der B100 wird auf der grünen Wiese östlich von Lienz ein Fachmarkt der Raiffeisengenossenschaft Osttirol RGO gebaut. Der Lagerhausmarkt an der Josef-Schraffel-Straße/Ecke Kärntnerstraße übersiedelt ebenso in die Peggetz, wie die Büros der Landwirtschaftskammer. Der Fachmarkt wird neben dem bisherigen Sortiment auch Lebensmittel – vorwiegend aus heimischer Produktion – anbieten. Über dem Markt werden im Obergeschoss die Büros der Landwirtschaftskammer angesiedelt, die ebenfalls aus der Stadt in die Industriezone abwandert.

Nahtlos an das Gebäude des Maschinenrings soll ein Lagerhaus-Fachmarkt mit Büros im Obergeschoss angebaut werden. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

In Abwesenheit des blauen Ökonomierates Sepp Blasisker stimmten die FPÖ, die LSL und Grünmandatarin Gerlinde Kieberl gegen das Projekt. Die Opposition gab zu bedenken, dass „Märkte auf der grünen Wiese“ verkehrstechnisch und ökologisch problematisch seien.

Die ÖVP und die SPÖ winkten das Projekt dennoch durch, weil es, so Bürgermeisterin Elisabeth Blanik, „langfristige Zusagen gibt und wir auch ein verlässlicher Partner sein möchten.“ VP-Bauausschussobmann Alexander Kröll, der einwarf, man könne für diese Widmung sicher mit einem Entgegenkommen der RGO beim Verkauf freiwerdender Stadtgrundstücke im Bereich der Nußdorferstraße erwarten, löste damit spontanes Gelächter bei den altgedienten Gemeinderäten aus. Die Raiffeisen Genossenschaft unter der Geschäftsleitung von Thomas Diemling gilt als beinharter Verhandler, wenn es um Grundstücksfragen geht.

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21 Postings bisher
Bello vor 12 Monaten

Hier wäre ein sprichwörtlicher Kuhhandel mit der RGO von Nöten gewesen, denn die leer stehenden Grünflächen wären sehr nützlich um eine Umfahrung -Lienz Süd zu realisieren. Diese Möglichkeit wurde hier anscheinend verpasst. Eine Stadt wie Lienz braucht dringend Wachstum besonders die RGO um wertvolle Arbeitsplätze zu sichern. Das Projekt Minekugel empfinde ich als massiven Eingriff in eines unserer so gerne genutzten Naherholungsgebiete, dieses hätte unbedingt verhindert werden müssen und wie man hört gestaltet sich der Verkauf auch dort als sehr schleppend. Alle anderen Bauvorhaben in der Stadt ( ausgenommen OSG, weil gefördert) haben sehr wohl ihre Berechtigung, da sie von Unternehmern die Arbeitsplätze schaffen und mit solchen Bauvorhaben auch sichern, realisiert werden. Noch dazu hohe Abgaben an Gemeinde und Land entrichten diese nicht zuletzt wieder den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt zu Gute kommen. An alle Glücklichen die um 16.30 ihren Arbeitsplatz verlassen und sich nicht Gedanken über Wirtschaftlichkeit, Wachstum, Rentabilität und Arbeitsplatzerhaltung machen müssen, bevor ihr solche Postings verfasst, einmal an die Auswirkungen zu denken, die es ohne eben diese wachstumsorientierten Unternehmer geben würde. Der monatliche Gehalt zahlt sich halt auch nicht von alleine.

    chiller336 vor 12 Monaten

    naja ganz so sehe ich das nicht. der HG markt der rgo bekommt an neuen standplatz - die angestellten werden dieselben bleiben. eine angesprochene eventuelle südumfahrung von lienz fände auf diesem gelände nach wie vor platz, denn so groß wird die erweiterung dann doch nicht werden - es sei denn es sind noch andere projekte geplant, die sich noch in schubladen befinden. alles in allem wird - so finde ich - mit unseren wertvollen ressourcen nicht entsprechend umgegangen ...

    dolomitenwurm vor 12 Monaten

    Ich fände es hilfreich, wenn wir zwei "Dogmen" sehr viel kritischer hinterfragen: 1. Arbeitsplätze schaffen und sichern: Es ist falsch, dass ein Neubau besser, leichter, nachhaltiger oder kostengünstiger Arbeitsplätze schafft als kein Neubau bzw. die Alternative zu einem Neubau ! Wäre dieses Dogma "Neubau = Arbeitsplätze sichern" richtig, so wäre die Konsequenz, dass nur ununterbrochener Neubau auf der Grünen Wiese unsere Zukunft sichern kann. Das wird aber wohl bald an topographische Grenzen stossen, kann also für einen Talboden NICHT die Strategie sein, um dauerhaft Arbeitsplätze zu schaffen! Stattdessen sollte mehr Energie in die Alternativen für einen Neubau investiert werden, der, wie viele Beispiele zeigen, bei guter Umsetzung sehr viel mehr Arbeitsplätze schaffen kann. Abgesehen davon werden wohl nach Bau auf der Grünen Wiese so viele Arbeitsplätze angesiedelt sein, wie jetzt am alten Standort, oder? 2. Wachstumsorientierte Unternehmen, die sich Gedanken über ihre eigene Wirtschaftlichkeit und ihre Rentabilität machen, sind nicht per se gut und schon gar nicht "automatisch" in der Lage oder interessiert mit ihren Gewinnen "Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt zu Gute zu kommen". Unternehmensgewinn hat nur in seltenen Fällen mit gemeinwohlorientierten Beiträgen und positiven Effekten für die Gemeinschaft zu tun. Stattdessen sind es überwiegend (und wie dies im Fall der RGO sein wird, wird genau zu beobachten sein) einige wenige, die sich ihren Profit mit nach Hause nehmen, in anderen Regionen veranlagen oder ausgeben. Oftmals sind gezahlte Kommunalsteuern ein Witz im Vergleich zu den aus öffentlichen Geldern für diese Unternehmen gezahlten Förderungen, Auflschließungskosten, Infrastrukturkosten usw. Es geht nicht darum ausnahmslos jeden Neubau oder jede Investition "zu verhindern", aber kritisch in Frage zu stellen, nämlich dahin gehend, ob die vorgebrachten Argumente wirklich zutreffen. Im Fall RGO treffen sie bislang nicht zu.

      senf vor 12 Monaten

      dolomitenwurm@ interessante argumentation! die verlegung geschäftlicher aktivitäten der RGO ist beinhartes kalkül! der verkauf der genossenschaftsmühle im stadtzentrum hat den genossen millionen eingebracht. sie haben damals eine ruine hinterlassen, die später zum politischen schlachtfeld ausgeartet ist. leider! dasselbe wird nun wieder passieren. man zieht sich aus der varantwortung, verbraucht wertvolles grünland, hinterlässt der stadt leerstehende, halbverfallenen ruinen und lacht sich dann mit neuen, modernen, rationelleren, verkaufsflächen ins fäustchen. der mensch ist ja vergesslich, der schuldige wird dann in der (später regierenden) stadtverwaltung gesucht. die widmung für diesen zweck war daher völlige dummheit. die sinnvol aufgebaute, bäuerliche strukturen dieses stadtteils werden jetzt aufgerissen (BLWK, Agrarbehörde, RGO mit markt), zusätzlicher verkehr entsteht. übrigens: wer glaubt, dass die genossen der stadt lienz oder den künftigen investoren für diese "hinterlassenschaft" entgegenkommen werden, der irrt gewaltig. die diemlings haben zeit, ihre neue widmung in der peggetz ist ja nicht an eine vereinbarung zur entsorgung der alten gebäude gebunden. und solange landwirtschaftliche fördermittel weiter so großzügig fließen, ist jeder andere gedanken verschwendete energie. prost neujahr!

    kritisch vor 12 Monaten

    Bello, die RGO macht nichts für die Bevölkerung, sondern handelt nur für ihre eigenen Interessen, nur dass das mal klar gestellt ist. Traurig nur, dass gerade Bauernvertreter bestes Ackerland für solchen Unsinn verbauen, da sie es sich locker leisten können. Würde der RGO auch etwas für die Allgemeinheit tun wollen, dann würde man das gesamte Altareal zu einem vernünftigen Kaufpreis an die Stadt übergeben. Schade nur, dass die Stadt der RGO hörig scheint und man offenbar wieder keine Mitsprache zur Verwertung des Altstandes hat. Verständlich ist das allemal nicht mehr, aber offenbar wird hier im Hintergrund herumgepaclt oder die Bürgermeisterin ist einfach zu schwach und lässt sich ständig über den Tisch ziehen. Traurig wir mit unserer Heimat umgegangen wird, man will einfach nicht umdenken! :-(

bergfex vor 12 Monaten

Da sieht man wie leicht es geht, Grünland in Bauland um zu wiedmen. Und das mit dem besten Wiesen im Talboden. ......man könne für diese Widmung sicher mit einem Entgegenkommen der RGO beim Verkauf freiwerdender Stadtgrundstücke im Bereich der Nußdorferstraße erwarten,.................Da bin ich aber gespannt wie ein Regenschirm.

e ist mc 2 vor 12 Monaten

Wie wäre es auch hier mal mit einer Umfrage. Ob da dem hörigen Durchwink-Gemeinderat das zittern kommen würde, wenn man das Ergebnis bekommt? Beim E-Auto musste die Stadtregierung umdenken, da das Volk eindeutig entschieden hat. Ohne Umfrage hätte man sich wohl kaum dazu aufraffen können. Na ja, vielleicht liest ja jemand von diesen Damen und Herren doch, was hier (sehr viel sinnvolles) gepostet wird, und denkt endlich mal darüber nach, was er/sie da so mitentscheidet, ohne mal gegen seine(n) Chef(in) zu stimmen. Aber das wäre ja Fahnenflucht, das getraut sich keiner von diesen Mitläufern, da wird man dann zu schnell ausgetauscht, das will keiner riskieren. Wenn man mal so schaut, was momentan nur in Lienz gerade alles verbaut wird oder in der Warteschleife hängt, es ist erschreckend:

- Häuschensiedlung Mienekugel samt OSG Wohnblöcken - Wohnbau Lienz Süd mit zwei aktuellen Verbauungen und mindestens drei weiteren größeren Bauvorhaben in nächster Zeit - der ADEG in der Tristacher Str. vergrößert seinen Parkplatz, der Brauerei ADEG steht jetzt nach ein paar Jahren aber leer - geplanter RGO Baumarkt, obwohl es eh schon OBI und Toolpark gibt und das alte Areal bleibt weiterhin völlig ungenutzt, man kann dieser RGO ja nicht auf die Hände klopfen, dazu fehlt der Wille und der Mut dieser Ja-Sager Politiker - der Liebherr Zubau läßt seit Jahren auf sich warten, aber die Ackerflächen wurden aufwändigst zugeschottert - man wollte auch in den Wasserrain hineinbauen, nur weil auch hier die Bevölkerung dagegen war, wurde beim Uni-Campus Projekt umgedacht - der schöne Scheitzgarten wurde verbaut (sehr teuer dort und noch einiges frei) - neuer Wohnblock beim Iselkai wird gleich teuer errichtet, sodass sich meistens eh nur wohlbetuchte Nichtlienzer solche Wohnungen als Spekulation kaufen können - ebenfalls viel zu teuer (4000 €/m²) und halbleerstehend das Solux Wohnbauprojekt im Ruefenfeldweg - geplante unnötige Radwegschleife, da es "eh nur a Wegele" ist - und erst sämtl. Vorkaufsrechte, die sich z.B. die OSG schon gesichert hat...offenbar will man ein Global-Player werden, wachsen bis zum Exzess

....aber es wird fröhlich weitergewidmet, alles in die grüne Wiese, egal wieviel Wohnraum eigentlich leer steht, der mal erhoben und belebt werden sollte ... das interessiert die Gemeinden aber nicht, denn leider sind da alle gleich, jeder hofft auf mehr Einwohner und somit mehr Steuereinnahmen, egal ob man dadurch die ganze Umgebung zerstört....

Ein schönes Bsp. ist dazu ein gewisser Herr von Red Bull, der inzwischen in der Innenstadt ein ganzes Viertel aufgekauft hat und diese Gebäude fast alle zu "Museen" für den Eigengebrauch umgebaut hat, anstatt Wohnraum zu schaffen...diese Gebäude stehen praktisch leer, und die Stadtgemeinde sieht belustigt dabei zu, wie halt Fasaden erneuert werden, aber das wars dann auch schon....

Wo soll dass noch alles hinführen frage ich???

zeinerpeter vor 12 Monaten

@senf: Bitte zuerst informieren, dann posten, denn: 1. Es gibt zwei Diemling; der Geschäftsführer der RGO u. der Bezirkssäkretär der BLK ist nicht derselbe! 2. Die Mitarbeiter der BLK werden nicht vom Land bezahlt, sonden von den Bauern selber. Die Bauern zahlen dafür Kammerumlage. P.S. Die RGO ist immerhin der zweitgrösste Arbeitgeber im Bezirk!

    e ist mc 2 vor 12 Monaten

    Diemling hin, Diemling her, egal, sind ja eng verwandt, nehme mal an, man redet miteinander.........und richtet es sich........Tiroler Land, Bauernland....wie lange noch, die ÖVP gräbt sich ja ihr eigenes Grab mit dem Bauernsterben.....nur blöd, dass die SPÖ gleich kurzsichtig agiert....es zählt nur noch der schnöde Mammon......ach du arme Menschheit.....

    senf vor 12 Monaten

    lieber zeiner peter, tut mir leid, da war ich wohl schlampig, du hast recht. DI thomas diemling ist geschäftsführer der RGO, und DI martin diemling leitet die BLWK-lienz. eine frage: sind die osttiroler bauern in der lage, die BLW lienz mit acht mitarbeitern samt infrastruktur mit der "kammerumlage" (wie du angibst) zu finanzieren? vor kurzem gab es hier in der dolomitenstadt die rechnungshofdebatte https://www.dolomitenstadt.at/2016/11/18/kuenz-und-mayerl-feuern-breitseite-gegen-blanik/ und da ar sehr wohl die rede, dass: "Auslöser für den Konflikt ist ein Bericht des Tiroler Landesrechnungshofes, den wir hier zum Download anbieten. Der Rechnungshof nahm die Zahlungen des Landes an die Tiroler Landwirtschaftskammer unter die Lupe und übte teilweise scharfe Kritik. 72 der 160 Dienstnehmer in der Bauernkammer werden vom Land Tirol bezahlt. schade find ich, dass du den von mir angesprochenen landverbrauch nicht kommentierst.

senf vor 12 Monaten

Zur Erinnerung: 7. September Dolomitenstadt – Redaktion: Bauernvertreter will, dass Gemeinden umdenken. "Bezirksbauernbundobmann Martin Mayerl fordert Gemeinde- und Bauernvertreter auf, eine echte „Raumordnung“ zu forcieren. Durch strikte Planung müsse der Flächenverbrauch reduziert werden. „Es geht um die Entwicklung unserer Dörfer und um die nächste Generation“, so Mayerl“. . mayerl hat damit wohl gemeint, man müsse die flächenwidmung beispielweise für den wohnbau möglichst knapp halten, um maximale grundpreise an die bauern herauszuholen. ist ja legitim - bei meiner ehr! . … nicht zu vergessen, dass im neuen gebäuden dann die BLW-kammer lienz einzieht, deren mitarbeiter vom land tirol bezahlt werden und die mitsamt der LLWK dem landesrechnungshof keinen korrekten nachweis über die mittelverwendung vorlegen konnten. bitte auch nicht vergessen, dass herr diemling geschäftsführer der RGO und zugleich auch der regions- und bezirksstellenleiter der BLW ist. fragt sich, ob da nicht der zeitaufwand für die RGO dem land tirol bzw. dem steuerzahler unterjubelt werden???

skeptiker vor 12 Monaten

Bravo, generieren wir halt noch mehr Leerstand in der Stadt. Das Areal um die alte Versteigerungshalle ist ja jetzt schon eine Augenweide - kann's ruhig mehr davon geben. Welche "..langfristigen Zusagen ..." hat es da genau gegeben? Welche Zusagen hat es von der RGO gegeben bezüglich Nachnutzung der freien Flächen. Nehme mal an keine. Aber die Stadt will "...verlässlicher Partner..." sein. Und Hr. Kröll dann hurtig - auf das "Entgegenkommen der RGO bei den Stadtgrundstücken" bin ich auch schon gespannt.

Bergan vor 12 Monaten

Die gleichen Bauernvertreter die vor Kurzem noch über die Verschwendung durch Verbauung von schönstem Ackerland gewettert haben, haben jetzt plötzlich nichts dagegen, dass die schönsten Flächen zubetoniert werden. Die schon vorhandenen asphaltierten Plätze und die flache Bauweise der vorhandenen RGO Gebäude braucht es für das Vieh - das Stimmvieh soll sich keine Gedanken machen.

freekit78 vor 12 Monaten

Für Macht und Geld kann man die Meinung schon ändern. Täglich werden in Tirol 1,9 ha verbaut. Aber egal, wenn TTIP kommt versorgen uns die amis eh mit Genfutter.

dolomitenwurm vor 12 Monaten

1. Wir sind NICHT froh, dass die Gewerbezone wächst, denn "Wachsen" ist per se kein anstrebensertes Kritierium. Wäre es dies, so müssten wir ja glücklich sein, wenn die Gewerbezone den gesamten Lienzer Talboden einnimmt, sich also der Lienzer Talboden vollkommen in eine Industrie- und Gewerbezone ausgewachsen hat. Weiters macht "Wachsen" nicht immer, nicht überall und nicht dauerhaft für die Gesellschaft Sinn, auch wenn Einzelne davon kurzfristig profitieren. Das aktuelle Wachstumskonzept für den Lienzer Talboden muss dringend sorgfältig und nachhaltig überdacht werden! 2. Rückbau, Umbau, Wiederbelebung, Modernisierung und inovative Ergänzung bestehender (städtischer) Infrastruktur schafft immer auch Arbeitsplätze und zwar nachhaltig, flächensparend, energieeffizient, individualverkehrsreduziert, nicht nur neubauten auf der so genannten "Grünen Wiese". Weiters: Auch Wiese, Acker, Gemüse, Obst und natürlich auch Weidekühe schaffen Arbeitsplätze. 3. "Ökologie" ist schon lange nicht mehr der Gegensatz zu "Unternehmertum", auch wenn dies in LZ noch nicht angekommen zu sein scheint. Nachhaltig handeln ist betriebswirtschaftlich und volkswirtschaftlich sinnvoller als den Eigennutz von Investoren zu fördern. 4. Die Verantwortung müssen nicht "wir" übernehmen, sondern jene, die die jeweiligen Entscheidungen gefällt haben und zu verantworten haben.

Weiterhin auf landwirtschaftlich oder gemeinwirtschaftlich nutzbarer noch unverbauter Fläche zu bauen, während gleichzeitig die Nutzung von Altbeständen und Leerständen nicht erfolgt, ist verantwortungslos. Im Kern der Stadt verfallen hochwertige urbane Flächen zu trostlosen Ruinen. Und gerade die Vertreter der Bäuerinnen und Bauern betonieren Äcker zu. Weder visionär, noch innovativ, noch g'scheit! Aber es wird Personen geben, die damit viel Geld verdienen und ihre Macht ausbauen - einige wenige ....

e ist mc 2 vor 12 Monaten

Verrückt, wie schon wieder in die grüne Wiese gewidmet wird, als ob dies endlos möglich wäre. Man nennt das hier "Industriezone", es ist aber bis heute bestes, unwiederbringliches Ackerland, das immer mehr vernichtet wird. Und zudem wurde offenbar WIEDER ohne Bedingung zur Verwertung des Altbestandes gewidmet. Die RGO kann weiterhin machen, was sie will, und schon wieder hat die Stadt NULL Einfluss darauf, was in der Nußdorfer Straße geplant ist. Noch ein Markt muss her, ich frage mich nur, wer hier noch alles einkaufen soll. Auf der anderen Seite der Stadt steht inzwischen ein Lebensmittelgeschäft leer, auch ein Beweis fehlerhafter Raumplanung. Es ist einfach erschreckend, mit welch erhöhtem Tempo Flächen gegenwärtig versiegelt werden, dieser Bauwahn, der momentan vorherrscht, sucht seinesgleichen. Offenbar ist das Ziel tatsächlich, auf Teufel komm raus, sämtl. Grünland zu vernichten, egal wie die Folgen für Fauna und Flora aussehen. Traurig Fr. Bgm., mit welcher Lockerheit sie diese Fehlentwicklung weiter betreiben und sogar fördern, dafür habe ich sie bestimmt nicht gewählt und werde es auch nie mehr machen...

salomon.bernd@gmx.net vor 12 Monaten

...was die Gegenstimmen zu diesem Projekt vergessen haben zu erwähnen ist folgendes:

* Sind wir froh, dass die Gewerbezone wächst und auch die RGO die Zeichen der Zeit erkannt hat - mit dieser auf Wachstum ausgelegten Zentralisierungsstrategie

* denken wir langfristig auf Arbeitsplätze, oder warten wir hier auf Weidekühe

* Perspektivenlosigkeit und Kleingeistigkeit durch step by step denkende Politiker, denen Zukunftspläne und Visionen fehlen. Weiters erfordert der Urbanisierungsprozess eine strategische Planung anhand der vorgegebenen Kriterien der Raumordnung.

Der Trend ist klar, die Rahmenbedingungen für die Flächenwidmung und das dementsprechende Verkehrskonzept muss die Politik setzen.

Ökologie ist ein super Schlagwort, aber was hilft ein noch so schönes Lienz, wenn das Unternehmertum nicht beflügelt wird.

Die Verantwortung müssen wir alle übernehmen um auch den nachstehenden Generationen eine Lebensqualität zu ermöglichen. Ein gemeinsames Wirken von Bürgern, Stadt und Unternehmern kann Ökologie und Ökonomie perfekt vereinen.

Guido und Bernd

    MelissaM vor 12 Monaten

    Guido Hunsamer und Bernd Salomon? Habt ihr nicht hinter Gerlinde Kieberl auf der grünen Liste kandidiert!? Und sitzt der Guido nicht jetzt als RGO-Intimus ausgerechnet im Bauausschuss? Sehr lustiges Posting für zwei "Grüne".

    chiller336 vor 12 Monaten

    genau .... lieber importier ma die milch von nicht ortsansässigen milchbetrieben und nehmen unseren bauern noch mehr lebensgrundlage. ihr beiden seids vermutlich einfach zu jung um zu wissen, dass es die bauern waren, die uns nach dem krieg vor dem gröbsten bewahrt haben ... oder machts einfach die kohle? hm?

ManD vor 12 Monaten

Ach ihr lieben Grünen - macht euch keine Gedanken, die RGO macht sicher aus dem Areal Mitten in Stadt eine grüne Oase ! Bestimmt !

chiller336 vor 12 Monaten

dass die schwarzgefärbte rgo die unterstützung der övp hat, war klar ... dass die spö dem ausverkauf der heimat zustimmt macht mich betreten .... verkaufen und widmen wir halt um, solange wir noch haben ... hauptsach die gründstücke der rgo in der stadt stehen für spekulationen leer. irgendwas läuft da gewaltig schief ....