Rund 1000 Besucher wurden zwischen 8. und 31. Dezember in der spektakulären Sauna gezählt. Das Hallenbad besuchten in den ersten drei Wochen rund 10.000 Badegäste. Foto: Wolfgang C. Retter

Rund 1000 Besucher wurden zwischen 8. und 31. Dezember in der spektakulären Sauna gezählt. Das Hallenbad besuchten in den ersten drei Wochen rund 10.000 Badegäste. Foto: Wolfgang C. Retter

Dolomitenbad Lienz: „Wir wurden regelrecht überrannt!“

Gespräch mit Betriebsleiter Werner Engl über Kinderkrankheiten und Stärken des neuen Bades.

Knapp ein Monat ist seit der offiziellen Eröffnung des neuen Lienzer Dolomitenbades verstrichen. Wir haben uns mit dem 47-jährigen Betriebsleiter Werner Engl für ein Zwischenresümee getroffen.

Werner, wie würde deine Zwischenbilanz nach einem Monat Dolomitenbad NEU in zwei Sätzen ausfallen?
In erster Linie bin ich vor allem über die große Akzeptanz des Bades hocherfreut, in den vergangenen zwei Wochen wurden wir regelrecht überrannt. Aber auch die Arbeit des gesamten Teams, das in kürzester Zeit so gut zusammengewachsen ist, stimmt mich äußerst positiv.

Überrannt ist ein gutes Stichwort — Von einigen Seiten gab es oftmals Kritik über diverse Kinderkrankheiten des Bades, wie die langen Wartezeiten oder Störungen bei den Kassen. Wie ist man damit umgegangen?
In unseren Augen muss man Kleinigkeiten schon von echten Problemen differenzieren. Die Crux mit den Kassen war natürlich ärgerlich, allerdings hat mir kurz darauf unsere Software-Firma mitgeteilt, dass es mit der Technik in anderen Bädern im Eröffnungsmonat weitaus größere Probleme zu beklagen gab. Wir haben den Fehler umgehend behoben und entsprechend nachjustiert, um Störungen wie diese in Zukunft zu vermeiden. Unser Zutrittssystem ist ein komplexes, auch hier verbessern wir laufend. Das gesamte Team hat im Vorfeld der Eröffnung fieberhaft darauf hingearbeitet, bestens auf den Andrang vorbereitet zu sein. Dass am Tag X dann alles einwandfrei funktioniert, ist nicht schaffbar. Durch diverse Nachprogrammierungen haben wir nun aber auch beim Zutrittssystem Verbesserungen erreicht.

Immer wieder wurde die Kapazität voll ausgeschöpft und einigen Besuchern dauerte die Wartezeit scheinbar zu lange. Inwiefern kannst du den Frust dieser Leute nachvollziehen?
Wir geben jeden Tag unser Bestes, um den Badegästen Qualität zu bieten. Diese ist jedoch durch die Besucher begrenzt. Den Gästen, die bereits im Bad sind, wollen wir den nötigen Standard bieten können und dafür muss eben ein Limit eingehalten werden. Hier wird nach bestem Gewissen entschieden, damit einerseits alles noch handelbar für die Mitarbeiter bleibt und andererseits die Besucher im Bad die richtige Stimmung erfahren. Für alle, die dann im Foyer warten müssen, tut es mir natürlich leid. Uns sind allerdings die Hände gebunden. Hätten wir die Leute einfach willkürlich reingelassen, wäre eben die Überfüllung als Kritikpunkt herausgepickt worden. Ich bitte hier im Namen meines Teams um Verständnis. Wir sind derzeit sehr bemüht, die Kommunikation in dieser Hinsicht zu verbessern.

Das runderneuerte Lienzer Dolomitenbad ist derzeit die mit Abstand beliebteste Freizeiteinrichtung der Stadt. Foto: Wolfgang Retter

Zum Beispiel durch die Nutzung diverser Social Media-Kanäle?
Da bin ich eher skeptisch. Nehmen wir als Beispiel einen Facebook Live-Ticker, der den Leuten anzeigt, ob momentan noch Platz im Bad ist oder eben nicht. Eine Familie aus Matrei oder Sillian kann damit relativ wenig anfangen. Wenn bei deren Abfahrt noch steht, es gäbe noch genügend freie Plätze, kann sich das bis zu ihrer Ankunft natürlich ändern. Es ist also eher schwierig, sich in dieser Hinsicht mit Social Media zu behelfen.

Bleiben wir noch kurz beim Thema der sozialen Netzwerke. Wie wichtig ist es für dich, dass die Leute sich im Bad vor Ort selbst ihre Meinung bilden und nicht auf diverse Facebook-Posts vertrauen?
Sollte das jemand machen, wäre es natürlich schade. Das ist allerdings die Zeit, in der wir mittlerweile leben — jeder kann auf solchen Plattformen schreiben, was er will. Ob positiv oder negativ sei dahingestellt. Das Dolomitenbad funktioniert jedenfalls einwandfrei, wir verzeichneten im ersten Monat zig Tausende Besucher und alle, die vorbeikommen, werden das erkennen. Die Leute haben Spaß mit der Rutsche, mit den verschiedenen Becken und mit der Sauna. Gestern zum Beispiel war kein einziger Spind mehr frei. Das freut uns natürlich, aber wir können in dem Fall auch nichts machen, wenn dann noch weitere Leute ins Bad wollen. Ohne Spind geht das nicht.

Wo siehst du noch Verbesserungsbedarf und was hast du in Zukunft mit der Anlage vor?
Wir sind derzeit dabei, ein Resümee aus den Erfahrungen und dem Feedback der vergangenen Wochen zu ziehen. Wir wollen auch in Zukunft diverse Mängel schnellstmöglich beheben und verbessern. Wir erwarten mit dem kommenden, letzten Ferienwochenende noch einmal einen starken Andrang und werden anschließend ab Montag damit beginnen, permanent in vielen Bereichen zu adaptieren und zu verändern.

Teilweise kam unter anderem von Schwimmlehrern die Kritik, das Mehrzweckbecken sei zu tief — vor allem für Kinder, die Schwimmkurse besuchen. Wurde diese Thematik ausgeräumt?
Das war nie ein großes Thema, es gab Gespräche mit den Schwimmlehrern. Diese sind lediglich der Meinung, dass eine Umstellung der Schwimmschul-Pädagogik notwendig wird. Sie haben damit aber kein Problem. Man wird auch weiterhin das Qualitäts-Niveau der Kurse halten, wenn nicht gar steigern können.

Auch über das Fehlen eines Tauchbeckens zur Abkühlung in der Sauna gab es Beschwerden …
Das stimmt, auch bei uns wurde vereinzelt der Wunsch nach einem Tauchbecken geäußert. Wir haben mit unserem Caldarium ein Ruhe- und Entspannungsbecken. Zur Abkühlung stehen verschiedenste Duschvorrichtungen, wie die Schlauchduschen, bereit und auch die Freiluftterrasse steht zur Verfügung. Wir sehen hier also keinen Handlungsbedarf.

Was lässt sich nach dem ersten Monat über die Besucher des Dolomitenbades sagen?
Es gibt in dieser Hinsicht bisher keine spezielle Erfassung. An den Kassen bekommt man jedoch mit, dass es vor allem in den Ferien bisher eine bunte Mischung aus Einheimischen wie Touristen gab. Es waren alle Altersgruppen von jung bis alt vertreten. Wir durften auch viele Südtiroler, Mölltaler und Kärntner Gäste begrüßen und haben somit das gesamte Einzugsgebiet abgedeckt.

Wie sieht es in dieser Hinsicht in der neuen Sauna aus? Sind die Stamm-Saunierer nach wie vor vertreten?
Das lässt sich schwer sagen, die Sauna wurde früher verpachtet. Wir haben aber auch hier gesehen, dass sie, wie das Bad, sehr gut angenommen wurde. Mittlerweile gibt es jedoch schon einige Stammgäste, aus nah und fern, die mehrere Male pro Woche unsere Sauna besuchen.

Haben die Besucherzahlen und Einnahmen die Erwartungen bisher erfüllt?
Es ist noch zu früh, um darüber Rückschlüsse zu ziehen. Unsere Kalkulationen und Prognosen beziehen sich auf ein ganzes Jahr. Fest steht aber, dass der Zeitpunkt der Eröffnung sicher nicht der schlechteste war. Wir hatten vom 8. bis 31. Dezember circa 10.000 Besucher im Bad und 1.000 in der Sauna. Das kann sich sehen lassen.

„Fad wird mir so schnell sicher nicht“. Werner Engl leitet seit wenigen Wochen die Sportstätten der Stadt Lienz und damit auch das Dolomitenbad. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Wie war für dich der Start als „Frischling“? Ist schon so etwas wie Routine in deinem Arbeitsalltag eingekehrt?
Es war quasi der Sprung ins kalte Becken in einer Phase, in der die Vorbereitungen und Planungen bereits weit fortgeschritten waren. Diese Zeit war für mich natürlich sehr arbeits- und zeitintensiv. Besonders beeindruckend war es zu sehen, wie schnell dieses Team immer enger zusammenwächst. Bei der Eröffnung dabei zu sein und seinen Teil dazu beizutragen ist enorm wichtig für die Identifikation mit dem Projekt. Routine wird in meinem Arbeits-Ablauf wohl noch lange nicht einkehren. Darüber bin ich froh und hoffe, dass das möglichst lange so bleibt. Ich finde es toll, jeden Tag mit einem frischen und kritischen Auge zur Arbeit zu kommen und alles zu hinterfragen und zu verbessern. Fad wird mir so schnell bestimmt nicht.

Wie nimmst du die Stimmung im und ums Bad wahr?
Momentan befinden wir uns nach wie vor in der Eröffnungsphase und deshalb werde ich aktuell rund um die Uhr auf das Dolomitenbad angesprochen. Ich erhalte dabei durchwegs positive Rückmeldungen. Die Leute loben vor allem die Eleganz und den neuen Komfort im Hallenbad und in der Sauna. Natürlich wird auch die Gastronomie geschätzt. Ich merke regelmäßig, wie wichtig die Umsetzung dieses Projekts für die Bürger und in erster Linie für die Kinder war und ist.

Nach einem Monat Betrieb: Was hast du als besonders positiv empfunden und was hat dich „gefuchst“?
Die Akzeptanz imponiert mir, wie bereits erwähnt, wirklich sehr. Jeder will sich das neue Dolomitenbad ansehen und erleben. Bei den negativen Dingen ist es so, dass wir zunächst immer beurteilen, ob es sich wirklich um ein Problem handelt. Das muss erst evaluiert werden, dann wird gehandelt. Was wir logischerweise verbessern wollen ist die Kommunikation, wenn das Bad voll ist. Wir sind stets bemüht, die Gäste bestmöglich zu informieren. Der Andrang ist aktuell einfach groß, inzwischen haben sogar Leute bei mir angerufen, die sich einen Platz im Hallenbad reservieren wollten.

Wenn der Ansturm nach den Ferien vorbei ist, will das Team des Dolomitenbades in diversen Bereichen „nachjustieren“. Foto: Wolfgang C. Retter

Wie steht es inzwischen um die Temperaturschwankungen im Warmwasserbecken? Es gab vereinzelte Stimmen, die sich darüber beschwerten.
Die Temperatur hat sich im Laufe des Dezembers eingependelt, in diesem Bereich wurde und wird laufend mit den betroffenen Firmen nachjustiert. Der kommende Montag ist der erste Ruhetag nach den Ferien, ab dem dann intensiv mit diversen Fachfirmen in sämtlichen Bereichen etwaige Probleme behoben werden. Als nächstes stehen Arbeiten bei den Fliesen und der Elektrik an.

Lassen sich bereits beliebte Stoßzeiten ausmachen? Was erwartet man in dieser Hinsicht für die Zukunft?
Da wir uns eben noch im Eröffnungsbetrieb befinden und jetzt auch die Ferien miteinbeziehen müssen, lässt sich darüber noch nicht viel sagen. Regelbetrieb haben wir aber noch keinen, in diese Phase wollen wir mit dem 10. Jänner übergehen.

Wie wichtig sind diverse Kurse, wie das vielbeliebte Kleinkind- und Babyschwimmen, das am 24. Jänner startet?
Für die Akzeptanz des Bades sind solche Veranstaltungen unerlässlich, jeder, der ein attraktives Angebot im Dolomitenbad anbietet, ist wichtig für uns. Einerseits, das sage ich offen und ehrlich, bringt es uns Kundschaft, die Eintritt bezahlt und andererseits steht für mich auch die Nachwuchsförderung im Fokus. Kinder, die hier einen Schwimmkurs absolvieren, sind künftige Nutzer. Jedes dieser Kinder ist ab morgen ein Schwimmer mehr und das wirkt sich wiederum auf uns aus. In meinen Augen ist Sport enorm wichtig für unsere Gesellschaft und deshalb werden wir uns auch in Zukunft um eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen und Schulen bemühen. Dadurch wollen wir ein attraktives Gesamtpaket schnüren.

Mit welchen zwei Worten würdest du das neue Dolomitenbad beschreiben?
Mehr Bad — Dieser Slogan, der im Vorfeld kreiert wurde, hat sich mehr als bewahrheitet. Den Gästen wird mehr Bad, mehr Sauna, mehr Angebot und mehr Vielfalt geboten. Die Region hat ein attraktives Bad gebraucht, Handlungsbedarf war vollkommen gegeben.

Zum Abschluss wollen wir noch wissen, wer denn bisher die Rekordzeit für die neue Rutsche hält?
Die schnellste Zeit hält nach wie vor der TÜV-Prüfer. Vermutlich war es für ihn ein Vorteil, auf der nagelneuen Rutschfläche seine Zeit aufstellen zu können. Ich habe sie ebenfalls vor der Eröffnung ausprobiert und bin seiner Zeit ziemlich nahe gekommen (lacht). Über mangelnde Frequenz können wir uns jedenfalls nicht beschweren, bisher konnten wir rund 20.000 „Rutschungen“ verzeichnen.

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10 Postings bisher
Lienzer_60 vor 1 Monat

Liebe SaunabesucherInnen!

Das Dolomitenbad und die Sauna sind von außen gesehen „schön“. Das gerade am Anfang noch einge Wehwehchen auftreten, das sollte allen klar sein. Dieses „Eröffnen“ und alles läuft perfekt – das gibt es nirgends, und ich denke – hier sind die mit der Sauna Beauftragten gefordert – da es schon sehr viele konstruktive Meinungen gibt – dem entgegenzuwirken. Dass diese Nachrüstarbeiten natürlich auch mit Geld verbunden sind, wissen wir auch – und es wird immer etwas hinzuzufügen sein. Darum geschätzte Verantwortliche: „Spart nicht am falschen Ort“! Da ich mich schon seit vielen Jahren mit dem „Saunieren“ beschäftige, muss ich hier auch dem Lienzner7 bei einigen seiner Kommentare widersprechen. So wie in allen anderen „Bereichen“ gibt es Vorschriften und Regeln: Das Personal sollte laut ÖNORM S 1150 – geprüftes Bäderpersonal - ausgebildet sein und hat dem entsprechend auch für deren Einhaltung zu sorgen. Es gibt kein „Nackt aufgießen“ in einer Sauna! (ausgenommen in diversen Clubs). Man bekommt nur „einen Schluck warmes Wasser“ zum aufgießen: Die Menge des Aufgusswassers ist sehr wohl durchdacht und macht auch Sinn. Bin gerne bereit, mit dir und allen anderen Interessierten über „Richtiges Saunieren“ zu diskutieren – am besten in der Sauna bei einem geführten Aufguss.

Austria2 vor 2 Monaten

Liebe Leute der Homepage von Dolomitenstadt!

Das Team des Dolomitenbad in Lienz dar nur eine gewisse Anzahl an Besucher in das Bad lassen aus Bau Feuer Polizeilichen Gründen das Team würde sich Straffbar machen würde deswegen ein Unfall entstehen nachweislich dan könnte auch die Versicherung abspringen. Dàs sollte allen Besuchern klar sein. Bitte passen Sie auch auf die Uhr auf die Sie beim Eintritt ins Dolomitenbad bekommen diese ist auch Schlüssel für den Spint bitte geben Sie diese Uhr zurück nach dem Besuch des Bades Nun zur Rutsche. Die Am5Ampel Anlage schaltet normaler weise alle 25 Sekunden auf Grün. hält man sich nicht daran dann schaltet die Ampel Anlage in Notbetrieb immer alle Beiträge 45 Sekunden auf Grün also liebe Jugendlichen haltet Euch Lieber am Intervall der Ampelanlage bei der Rutsche Ciao Austria 2

uppsala vor 2 Monaten

Den Job dieser Kassiererin möchte ich auch für kein Geld der Welt machen müssen! Die bekommt das ganze Fett ab und bitte, was kann denn die dafür, für das ganze Chaos???

multi 1 vor 2 Monaten

Sag nur Geschäftsführer hat den Beruf verfehlt

Kilian1990 vor 2 Monaten

Naja, Startproblemchen gibts natürlich überall. Aber die Sauna ist wirklich nicht soooooo toll, wie sie von der Bürgermeisterin angekündigt wurde. Das Caldarium ist für die Fisch und nimmt nur Platz für Ruhebereiche und Liegen weg. Der Ruhebereich rund um das Caldarium ist kühl und eher ungemütlich. Da lob ich mir die Sauna in Innichen. Angenehme, gemütliche Ruhemöglichkeiten, in die man sich auch zurückziehen kann. Tee, Weihrauch und stimmungsvolle Deko in der Advent- und Weihnachtszeit. Von alldem gibt es in Lienz nix. Muss wirklich wer geplant haben, der noch nie einen gemütlichen Spa-Bereich von innen gesehen hat.

findus10 vor 2 Monaten

Ich wollte mir am 30.12.2016 das neue Hallenbad anschaun und freute mich auch schon darauf. Als ich um 14.30 Uhr im Hallenbad ankam, sah ich in der Halle schon zahlreiche Gäste die warteten. Ich ging zur Kasse und da bekam ich die Antwort, dass bis 15.30 Uhr niemand ins Bad reingelassen werden dürfte, es tut ihr Leid. Ich ging nun davon aus, dass sich im Bad schon so viele Gäste befanden und ich leider Pech hatte. Eine Stunde auf den Eintritt zu warten, ist für mich relativ uninteressant. Als ich dann durch das Glas hineinsah, waren ungefähr 5 Personen im Wasser und Andere befanden sich außerhalb des Beckens. Als ich die Dame an der Kasse damit konfrontierte, dass das Bad in keinster Weise voll war, sagte sie mir, dass die Wasserqualität nicht stimme und sie deshalb niemanden hineinlassen dürfe. Ist schon etwas merkwürdig, dass trotz schlechter Wasserqualität sich dennoch Personen im Wasser aufgehalten haben und natürlich, dass bei einem neu renovierten Hallenbad die Wasserqualität nicht stimmt. Ist es in Zukunft klug, dorthin schwimmen zu gehen, denn wenn ich schon im Bad gewesen wäre, hätte mich der Bademeister nicht rausgeholt, sondern einfach weiterschwimmen lassen. Weiters konnte man keine Wertkarten mehr kaufen, denn die sind ausgegangen und Jahreskarte für das Hallenbad alleine gibt es auch keine. Wobei die Jahreskarte sowie die Wertkarten sicherlich keine Investition wären, denn man weiß dann ja nicht, wann man überhaupt dort hineinkommt. Außer man bringt viel Zeit mit und wartet dann eine Stunde und es stört einem nicht, dass die Wasserqualität zuvor nicht gestimmt hat ..... Das soll jetzt nicht einmal eine Kritik sein, ich berichte hier lediglich Tatsachen, die ich bei meinem allerersten und wahrscheinlich auch letzten Besuch erlebt habe.

Lienzner7 vor 2 Monaten

Vorab ist der Bau schön anzusehen.... 1. so viele Parkplätze für E-Autos ??? 2. trotzdem ein Ruhetag eingeplant ist, war die rote Rutsche, weswegen ich überhaupt mit meinen Nichten hingegangen bin, "aus Kostenspargründen" ausgeschaltet, ohne dass dies beim Eingang angekündigt worden wäre. 3. der Boden ist in manchen Bereichen derart rutschig, dass man nicht hüpfen oder rennen muss um Gefahr zu laufen den Boden zu küssen 3. So viele Schwimmgäste und nur ein paar Tische wo man was essen DARF? 4. Die Sauna hat jemand ohne Saunaerfahrung geplant und das Reglement festgelegt: Kein Ruheraum. Man darf nicht nackt in der finnischen Sauna aufgiesen..., aber man darf mit Tablet oder Handy "bewaffnet" im Caldinarium sitzen und könnte, wenn man wollte, alle nackten Menschen filmen und fotografieren. Man bekommt nur einen Schluck warmes Wasser zum aufgiesen...für zwei ziemlich große Öfen in einem ziemlich großen Saunaraum, und wenn man die Frechheit besitzt und selbst Wasser nachfüllt wird man zurechtgewiesen - mit der Begründung, dass kaltes Wasser den Ofen zerstört :-) Wieso wurden nicht Fenster in der Finnischen montiert, welche zu öffnen gehen? Zu wenig Liegen im Caldinarium, aber auf der Terasse zu viele bei -10°C. Ich habe keinen Mülleimer gefunden. Keine Fussdesinfektionsmöglichkeit. Kein Tauchbecken. Um nach dem Saunieren mal gepflegt ein Bier zu trinken, muss man in den Hallenbadbereich(siehe Punkt 3, also nicht möglich). 5. Glatteis auf dem Weg ins Freibecken hatten wir im alten Bad nicht. 6. Das Restaurant an sich ist einwandfrei. Nette Bedienungen und kaum Wartezeit.

Klingt jetzt so, alsob ich das ganze schon abgestempelt hätte, ist aber nicht so. Selbstverständlich ist mir klar, dass sie sich immer noch in der Einlaufphase befinden und werde ihnen noch mehrere Chancen geben...

alpensepp vor 2 Monaten

Architektonisch gelungen nur leider nicht durchdacht. Die Sauna wurde offensichtlich von jemandem geplant der diese nicht benützt. Ein Ruheraum fehlt. Das hätte man als Halbstock in Holzbau leicht lösen können. Da es keinen direkten Zugang zum Restaurant gibt, ist die Dimension der Bar und das dortige Angebot nicht ausreichend. Auch ein Jacuzzi auf der Terrasse oder einen Kamin mit Ruhezonen hätte der Atmosphäre gut getan. .....

bergfex vor 2 Monaten

...........unsere Software-Firma mitgeteilt, dass es mit der Technik in anderen Bädern im Eröffnungsmonat weitaus größere Probleme zu beklagen gab...............

Dann ist eh alles paletti, oder ?? Schämt man sich einer solchen "Notaussage" nicht, Herr Betriebsleiter?

..............Bei den negativen Dingen ist es so, dass wir zunächst immer beurteilen, ob es sich wirklich um ein Problem handelt.............

...........wer denn bisher die Rekordzeit für die neue Rutsche hält?..........

Das ist eine sehr wichtige Frage, oder. Wie wäre es wenn die Frage gelautet hätte :" Warum sperrt das Bad nicht früher auf? Für eine hausfrau, die mit den Kindern am Vormittag zwei schöne Stunden im bad verbringen will ist diese Öffnungszeit (10.00 Uhr) total unbrauchbar. Hat es diesbezüglich keine Komentare oder Anfragen gegeben?

Ich finde das Bad an sich gelungenn und für unsere Region passend. Auch das "drumherum" passt.

Irgendjemand hat in seinem Kommentar einmal geschrieben, das er keine Info über das bad findet. Er wurde mit einem Link "beglückt", dem ich auch folgte. Allerding kam auf dem Link eine "PDF" geöffnet mit einem Flyer von .... ..., gut, nicht.

realist vor 2 Monaten

Finde das neue Bad sehr gelungen und gehe auch gerne hin - nur 2 kleine Anregungen erlaube ich mir hier: 1) Die Intervall bei der Rutsche kann deutlich verkürzt werden!

2) Als Elternteil schon ziemlich ärgerlich ist das Essensverbot und die Durchsagen dazu alle paar Minuten! Kleine Kids wollen halt hin und wieder eine Kleinigkeit zu sich nehmen - und hier dann jedes mal die Gastronomie aufsuchen wird irgendwann auch ziemlich kostspielig bzw. ist manchmal gar nicht möglich da die Kids vielleicht noch zu klein für "normale" Kost sind! Die Badführung sollte hier etwas entspannter an die Sache rangehen - oder gibts hier eine Vereinbarung mit den Pächtern der Gastronomie??

Abschließend nochmal ein Lob zum gelungenen Bad!!