Hochstein-Sitzung am 26. Jänner im Lienzer Gemeinderat

Politische Geplänkel und weitere Planspiele rund um den Stadtberg.

Das Thema Hochstein ist in Lienz seit jeher sehr emotional besetzt, umso heftiger wird derzeit von der Politik um Schlagzeilen gebuhlt. Der fromme Wunsch von TVB-Obmann Franz Theurl, dass kein politisches Kleingeld rund um den Hochstein gemünzt werden sollte, hat sich nicht erfüllt. Nach einer Schelte, die sich Theurl postwendend von Aufsichtsratsmitglied Hermann Kuenz einfing, weil er mit einem Lösungsvorschlag vorgeprescht war, setzte die Lienzer Stadt-ÖVP noch eins drauf und drückte einen Sondergemeinderat durch.

Seit heute ist der Termin für diese Hochstein-Gemeinderatssitzung offiziell, sie findet am Donnerstag, 26. Jänner um 18.00 Uhr statt. Die Sitzung ist natürlich öffentlich, entsprechender Besucherandrang ist zu erwarten. Hier ist die Tagesordnung zum Download.

Die Zahlen, die von Bergbahnen-Vorstand Klaus Hofstätter und Bergbahnen-Aufsichtsratsschef Thomas Diemling bei dieser Sitzung „erstmals“ der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen, wurden in diversen Gremien bereits besprochen und sind deshalb auch schon weitgehend durchgesickert.

Zum Gesamterlös der Lienzer Bergbahnen von 4,7 Millionen Euro steuert das Zettersfeld 3.250.000 Euro bei, der Hochstein 1.450.000 Euro. Rechnet man die Abschreibungen nicht ein, dann erwirtschaftet das Zettersfeld im laufenden Betrieb einen positiven Cashflow von 750.000 Euro, während der Hochstein einen negativen Cashflow von 320.000 Euro ausweist. Selbst wenn man die Abschreibungen berücksichtigt, bilanziert das Zettersfeld nur knapp negativ, mit einem Minus von rund 100.000 Euro, während der Hochstein nach Abschreibungen mit einer satten Million Minus die Bergbahnbilanz verschandelt.

Spannend wird die Zahlenspielerei, wenn man nicht die Ganzjahressummen hernimmt, sondern Hochstein und Zettersfeld saisonal unter die Lupe nimmt. Das Zettersfeld tut sich im Sommer schwer. Auf den Sonnenhängen hoch über Lienz wird das Geld fast ausschließlich im Winter verdient. Genau umgekehrt ist die Lage am Hochstein. Da wird im Sommer ein positiver Cashflow von 200.000 Euro erwirtschaftet, zurückzuführen auch, aber nicht nur, auf den „Osttirodler“. Dagegen ist die Winterbilanz des Hochsteins ein Trauerspiel. 530.000 Euro Abgang im laufenden Betrieb muss die Bergbahn hier Winter für Winter wegstecken.

Wird der Text auf dem Warnschild bei der zweiten Sektion des Hochstein-Liftes bald zum Motto der gesamten Bergbahn-Sanierung? Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Diverse Szenarien liegen auf dem Tisch, wie man weiter vorgehen könnte, ausgearbeitet vom Bergbahnen-Management und Aufsichtsrat. Den Abgang weiterhin zu schlucken ist eines davon. Sektion zwei und drei zusperren ein weiteres. Dass man einen Investor findet, der 2,5 Millionen Euro Schulden übernimmt und Millionen in den Berg buttert, hält man für sehr unwahrscheinlich. Eine Aufteilung in zwei Gesellschaften, wie von TVBO-Obmann Franz Theurl vorgeschlagen, gilt auch nicht als Stein der Weisen. Man fürchtet, dass eine Hochstein-GmbH binnen kürzester Zeit konkursreif wäre.

Heute brachte Bürgermeisterin Elisabeth Blanik ein fünftes Szenario ins Spiel: Alle Interessenten an diesem Berg sollten sich zusammentun, die Anlagen im Winter einfach von der Bergbahn pachten und mit Engagement und guten Ideen die Frequenz steigern! Wer auch immer sich auf dieses Wagnis einließe, müsste dann mit den bestehenden Anlagen versuchen, eine Million Euro Kosten zu stemmen. Ein enormes Risiko, das diverse Vereine und die am Berg angesiedelten Unternehmen wohl eher meiden werden, selbst wenn die Liebe zum Hochstein noch so heiß ist. Blanik sieht ihre Variante dennoch als Diskussionsbeitrag mit Wert: „Der Hochstein ist ein toller Berg, für den wir ganz neue Angebote entwickeln müssen, die nicht unbedingt etwas mit Skifahren zu tun haben.“

Es darf vermutet werden, dass bei der Gemeinderatssitzung am 26. Jänner intensiv und wohl auch stundenlang alle Szenarien durchgekaut werden. Lösung wird es an diesem Abend vermutlich keine geben, bestenfalls eine Marschroute für den Weg aus der Bergbahnkrise – und jede Menge weitere Schlagzeilen.

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19 Postings bisher
senf

es ist schon erstaunenswert, was der lienzer gemeinderat herr blassisker in der tt von sich gibt: "blanik will den ballast abwerfen und ihn den wirten und vereinen am hochstein umhängen, aber beim kassieren des profits wäre die stadt wieder da" schade, dass jemand mit einer solch dummen denkart in der wunderschönen stadt lienz das sagen haben will. ich nenne das nicht "bauernschläue" des ehemaligen stempelmarkenkassiers, sondern schlicht und einfach gewollte brüskierung der bürger! die LBB müssen umstrukturieren, wenn sie überleben wollen. mit bloßer sprücheklopferei ist es halt einmal nicht getan, herr blasisker, vor allem dann, wenn man selbst die missere herbeigeführt hat und dafür verantwortlich ist.

    ...symbolic...

    Schulz könnte kaufen, nur wird er halt nicht mehr wollen, bei diesen Auflagen und Vorstellungen der LBB-Verantwortlichen. Der vergrößert dadurch lieber Sillian. Bin ja schon gespannt, wie man dann die neuen Gondeln zum ZF mal finanzieren will, das übersteigt wohl jeden Rahmen.

    chiller336

    mit der aussage unserer gemeinevorsteherin hat er aber nicht unrecht. es war ja diese ominöse 5. variante, in der es hieß, die vereine, gastwirte und private interessenten sollten das schigebiet pachten. und damit ist die stadtgemeinde diese last los und was na kommunalsteuern etc zu begleichen ist, kann man durchaus als profit bezeichnen. das einzig tatsächliche wird wohl sein, dass sich kein privater - ob verein oder wirt oder sonstiger - diesen rucksack umschnallen wird ;)

Instinktivist

lieber kritisch und lieber hannes (bzw. Herr Mag. Schwarzer)

Darf man eigentlich keine Meinung haben wenn man nicht richtig rechtschreiben kann? Austria2 schreibt zugegebener Maßen in leichter Sprache, aber nicht in leichter Satzbauweise. Ich will niemanden etwas unterstellen, aber haben sie sich schon einmal Gedanken gemacht, dass er irgendeine kognitive Beeinträchtigung haben könnte? Wären unter diesem Aspekt die beiden Postings von ihnen nicht eigentlich diskriminierend? Ich kapiere auch nicht immer was er da schreibt, aber so geht es mir auch bei anderen Postings in perfektem Deutsch. Nichts für Ungut, aber etwas mehr Toleranz gegenüber seinen Mitmenschen täte nicht wirklich schaden. Danke

    kritisch

    Jeder darf natürlich seine Meinung äußern. Nur in diesem Fall habe ich einfach das Gefühl, dass da ein wenig Absicht dahinter steckt, vorallem wenn man im gleichen Absatz ein Wort unterschiedlich schreibt, wie hier z.B. "Gondelbahn", oder die Regeln der Groß- und Kleinschreibung völlig ignoriert. Ich weiß natürlich nicht, ob dieser Schreiber tatsächlich eine Beeinträchtigung (wie LRS) hat, wenn ja, dann kann ich mich nur entschuldigen. Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich diese Kommentare einfach nicht mehr durchlesen werde, da ich sie meistens nicht verstehe. Aber Austria2 kann sich ja gerne selbst mal dazu äußern, macht er/sie ja sonst auch zu fast jedem Thema.

      chiller336

      ich schreib NUR klein , ich hab auch manchmal tippfehler - bin ich jetzt ein schlechter mensch? es spielt keine rolle - die meinung zählt ... egal ob sie einem passt oder nicht. ich habs schon mal geschrieben hier: wer mit einem finger auf andere zeigt, der zeigt zugleich immer mit 3 fingern auf sich selbst ;) ... musst mal probieren - funktioniert

    Zuckerpuppe

    Lieber Instinktvist! vielen Dank für dieses Posting. Ist Schwarzer Hannes nicht GR? Na klass, ohne Worte...

Austria2

Sehr ge5geehrte Besucher!

Der Lift ist alt in der 2 Sektion ,wenn ich richtig liege ist er, umC.a 1979 gebaut worden rechnen Sie also selber aus wie alt der Sessel Lift ist . Damals war der Lift, das modernste was es gab.Aber Heute gehört der Lift zum alten Eisen. So ist das eben in der Technik. Diesser Lift hat keine Sitz Heizung, oder Sitzhaube unsoweiter. Bald wird man von diesem Modell, keine Ersatzteile mehr bekommen ausser als Spezialanfertigung . So ist das Heute das gleiche Schicksal wird auch die Gondel Bahn am Zettersfeld bekommen in ein paar Jahren. Dann müssen wenn die Gondebahn nicht getauscht wird die Ersatzteile Extra Hergestellt werden als Spezialanfertiegung und das ist noch teurer als eine neue Gondebahn. Beleidigen will ich niemanden . .Ciao Austria 2

hannes

@austria2

kritisch hat schon Recht ! Zuerst einmal Deutsch lernen, dann kaufmännisch agieren, und dann vielleicht die Entscheidungsträger kritisieren ( dürfen ). In Ihrem Artikel sind mindestens 35 Rechtschreib- und Satzzeichenfehler. Wie gesagt mindestens... Inhaltlich darf ich Sie nur darauf hinweisen, dass die Hochsteinlifte meist um den 22. Oktober schliessen, das Schloss Bruck immer am 26.10.... also darüber meckern...., wegen 4 Tagen Differenz, ist wohl ..... ( ohne Kommentar )

Nur eine Frage: bitte erklären Sie mir Ihren Satz: '... das der Lift der 2. Sektion nicht aufgetaucht worden ist ... ' ??? ( 1 Absatz, Zeile 2 ) Hat die Wasserrettung den Lift beim Christbaumversenken nicht gefunden, oder ?

einen schönen Abend

Mag. Hannes Schwarzer & Co

    skeptiker

    Falsch, ihr (hannes & kritisch) habt NICHT Recht.

    Die freie Meinungsäußerung steht JEDEM/JEDER zu, egal wie es formuliert wird bzw. wie grammatikalisch korrekt. Ob wer Deutsch als Muttersprache hat oder sonstige Gründe warum etwas nicht nach eurem Geschmack formuliert wird ist ebenfalls unerheblich.

    Die Forumsregeln sind zu beachten und das war’s dann auch schon. Austria2 hat dasselbe Recht hier zu posten wie jede(r) andere.

    Kleiner Tipp am Rande, man muss nicht alle Postings lesen.

kritisch

All die Diskussionen sind doch hinfällig, so lange man nicht gewillt ist, die völlig veralteten Liftanlagen zu ersetzen, am Besten bis in die Nähe der Hochsteinhütte, so dass auch diese Pächter vom Liftbetrieb profitieren könnten. Niemand bleibt freiwillig gerne am Hochstein, wenn rundherum modernere Liftanlagen zur Verfügung stehen. Somit sind wohl sämtl. Vorschläge nur Geschwafel um des Kaisers Bart, denn der moderne Skifahrer will auch Aufstiegshilfen, die dem Zeitgeist entsprechen. Würd mich wundern, wenn irgendwer diese alten Schrottlifte pachten möchte, dass man solch einen Unsinn überhaupt in Erwägung zieht, zeigt schon das völlige Desinteresse dieser Personen am Hochstein oberhalb der Moosalm!

Austria2

Sehr geehrte Besucher der Homepage von Dolomitenstadt!

Ich sage der Hochstein ist eine Goldgrube im Sommer. Das Sterben des Hochstein hat angefangen, das der Lift der 2 Sektion nicht aufgetaucht worden ist ,das müsste als erstes passieren, dann würden wieder mehr Leute in benützen auch der Fahrpreis für die Lift benützung ist viel zu hoch, Familien können das fast nicht mehr leisten. Auch sind die Gäste verägert, das in Herbst wo das Wetter noch, total klasse im Oktober schon ,fast alle Hütten und Lifte geschlossen sind es würden dann mehr auch Leute nach Osttirol kommen , aber hier wird die falsche Kliantiel angesprochen diese müsste man ansprechen .Ich merke im Herbst wo Schloss Bruck offen hat ,bis ende Oktober sobald der Hochstein Lift nicht mehr geöffnet hat ,meint auch jeder das Schloss Bruck auch geschlossen ist, das ist mir schon oft aufgefallen. Wenn ich Bürgermeister wäre würde, ich den Lienzer Bergbahnen vorschreiben das der Lift am Zettersfeld, und Hochstein bis ende Oktober jeden ,Jahres offen sein muss. Da habe ich als Aufsicht im Schloss viele Leute ,gehört das in Osttirol alles Geschlossen ist das ist ein Hauptgrund das wir wenige Gäste haben in Osttirol weil Sie sagen die wollen doch gar keine Gäste haben. Deswegen kommen immer weniger Leute nach Osttirol. Gejammert wird leider viel zu viel in Osttirol, statt die Ärmeln Hoch zu Krempeln wird herumgestritten, der Hochstein muss auch in Zukunft, Schiberg für, Einheimische und Gäste in Lienz Geöffnet bleiben hier muss endlich ein Konzept her, Herr Hibler hat angefangen am Hochstein, was zu tun hier müsste endlich was weiter gehen. Das ist sehr wohl zu schafen der Berg hat das Posetive was ein Berg beaucht Gut wäre es wenn man die Liftanlagen und eine tolle oder mehrere Attraktionen auf der Sternalm und Hochstein Hütte machen würde ,der Lift müsste bis zur Hochstein Hütte gehen mit Ausstiegsstelle auf der Sternalm. Auch eine Flutlicht Anlage ,wäre gut das man auch am Abend noch Schifahren kann oder? Auch die Rodelbahn wo man mit normalen Rodeln Rodeln kann wäre gut diese gehörte mit Kunstschnee ausgestattet wenn so wie Heuer Kalt genug ist aber keinen Natürlichen Schnee gibt finde ich die Attraktionen am Hochstein sollten solche sein die im Sommer in Winter und i den andern Jahreszeiten gemacht werden können das ist meine Meinung dazu Ciao Austria 2

    kritisch

    Herr Pirkner, nichts für ungut, aber kann man die Kommentare von diesem Schreiber endlich mal filtern, man versteht die halbe Zeit überhaupt nicht, was er/sie eigentlich sagen will. Da bekommt man ja "Augenweh". Nur um die Anzahl der Postings zu erhöhen, würde ich nicht alles veröffentlichen... ps: für mich wirkt diese Schreiberei absichtlich völlig verfälscht, denn so viel "Undeutsch" wie in den Texten des Austia 2 (oder wie auch immer die Bezeichnung lautet), kann nicht mal jemand erzeugen, der der deutschen Sprache nur eingeschränkt mächtig ist.

chiller336

ich fass es nicht - willkommen im reich der märchen. wenn unsere gemeindeführung zu anderen themen ähnliche lösungsvorschläge ins spiel bringt, dann is das schicksal unserer stadt wohl besiegelt. aber ernsthaft - wenn eine erfahrene ... und damit mein ich erfahren im umgang mit technik und betrieb ... gesellschaft nicht in der lage ist, eigentlich BEIDE schigebiete gewinnbringend zu führen, wie soll dann ein oder mehrere private pächter den hochstein allein stemmen? und damit meine ich, dass für die schigebiete offensichtlich die heimische schifahrende bevölkerung nicht ausreicht, positive zahlen zu erwirtschaften. was ich bereits mehrmals angedeutet habe - es fehlen einfach gäste und ohne gäste werden sich auch in zukunft diese schigebiete ohne defizit nicht führen lassen. es wird sich für einen solchen vorschlag wohl niemand hinreissen lassen. besonders befremdlich finde ich, dass die vier bzw fünf angesprochenen lösungsvorschläge wohl keine sind. machen die zuständigen das eigentlich weil sie die bürger für blöd verkaufen wollen? ich persönlich fühle mich als stadtbürger im prinzip total verarscht wenn ich ehrlich bin. im endeffekt wirds wohl soweit kommen, dass die erste sektion am hochstein offen bleiben wird - um den osttirodler und das hotel zu bedienen und eventuell auch um den damenweltcup weiterzuführen, der rest vom hochstein wird einschlafen und zuwachsen - schade fürs platzerl auf der sternalm. und das zettersfeld wird halt irgendwie weiterwursteln übern winter und im sommer seine pforten geschlossen halten ....

Huettenwirt

Der Zug ist schon lange abgefahren !

Zwischen den Zeilen ist klar zu erkennen, dass es nur eine Lösung geben wird: Das AUS für den Hochstein ! Ob wir Lienzer an unserem Hausberg emotional hängen, spielt keine Rolle .... finanziell ist er schon seit ein paar Jahren ein Klotz am Bein. Private Investoren wird es keine geben. Herrn Kreuzers Engagement in allen Ehren ... man hätte ihm vor Jahren anhören sollen und darauf reagieren sollen. Aber es ist leider typisch für Osttirol ... was andere sagen zählt nicht ... die Verantwortlichen wollen sich leider nicht in die Karten schauen lassen und wurschteln sich von einem Minus zum nächsten ...

fb

Verpachten im Winter, dazu folgende Fragen:

Wer gibt sich als gewerberechtlicher GF her, welche Qualifikation braucht es, um einen Sessellift zu betreiben?

Werden die Pistenraupen, die Schneekanonen auch verpachtet? Was muss ein Betreiber dann an die LB Pacht zahlen?

Oder werden die LB da Dienstleistung für Beschneien, Präparierung verkaufen?

Warum soll ein Pächter mehr Frequenz bekommen, doch wohl nur über billigere Karten, aber wie verhält sich das mit dem Kartenverbund?

Warum sollte der Pächter nur im Winter pachten können?

Ein Verpachten ändert auch Nichts am Abgang durch die Abschreibung, welches zumindest bilanzmäßig einen Verlust darstellt und auf die Eigenkapitaldecke der LB, somit auch auf die AKTIVA des TVBO drückt.

Pepi Kreuzer Parkhotel Tristachersee

Mein Beitrag zu den Visionen von Frau Blanik in den Medien:

Ich bin entsetzt und verwundert über die Zukunftsvisionen, die die Bürgermeisterin unserer Bezirksstadt Lienz in der Öffentlichkeit preisgibt. Ihr Umgang mit den wichtigsten Wirtschaftsthemen stellt eine schwere Beleidigung unserer Tourismusunternehmen dar. Spätestens heute hat Frau Blanik ihre Einstellung zur Wirtschaft preisgegeben. Ich möchte ihr nicht näher treten, aber der "Nahetritt" durch Frau Blanik hat kein Beispiel. Wir haben im Vertrauen auf unsere Stadtführung und deren Ziele unsere Hausaufgaben (Investitionen) mehr als erfüllt. Frau Blanik kompromittiert alle ernstzunehmenden Wirtschaftstreibenden mit ihrem Angebot, die "Liftruinen" der Stadt im Winter zu PACHTEN. Die Bgm. hätte sechs Jahre Zeit gehabt, die Fehler ihres Vorgängers in Sachen Bergbahnen auszumerzen und allenfalls ihre Stellung für die Zukunft unserer Bergbahnen einzusetzen. Ich habe vor drei Jahren Frau Blanik mein Angebot zur Mitarbeit in Sachen Konzepte, Geldbeschaffung, Organisation usw. angeboten. Sie hat mein Angebot nicht einmal ignoriert, geschweige darauf eingegangen. Und nun ihre "Zusperrpanik". Dies leider unter Beeinflussung des Geschäftsführers der LBB. Skandalös. Ihre heutige Vision in der Zeitung betrachte ich als reinen Spott und Zynismus in Richtung unserer heimischen fleißigen Wirtschaftstreibenden. Die Haltung unserer Bgm. geben Anlass künftig an düstere Entwicklungen unserer Stadt zu glauben. Jedoch der Glauben an die Zukunft ist noch nicht erloschen. Wir werden uns mit Gleichgesinnten weiterhin bemühen die Hochsteinbahnen in Lienz wieder einer neuen Zukunft zu zuführen. Wir wünschen uns dazu die Unterstützung unserer gesamten Unternehmerschaft, weiters werden wir Investoren ansprechen um die negative Haltung unserer Frau Bürgermeister und deren Anhänger zu überwinden. Pepi Kreuzer Parkhotel Tristachersee, 21.01.2017

genaugenommen

Bei der Suche nach Lösungen sollte allen Verantwortlichen klar sein, das Desaster für den Hochstein hat erst nach der Auflösung der Speziellen Hochsteinkarte begonnen. Durch diese Vorgangsweise wurde das Zettersfeld aufgewertet, "no na net" wer fährt beim gleichen Preis nicht lieber in der Sonne und auf abwechslungsreichern Pisten/Lifte Schi. Die heimischen Wintersportler Schifahrer/Snowboarder wurden so aufs Zettersfeld gezogen und das Zettersfeld somit aufgewertet damit es gerade einmal im Winter knapp positiv bilanziert. Der Umsatz am Zetterseld wird nach meiner Schätzung zu 2/3 mit Heimischen Wintersportler gemacht. Solle es für den Hochstein wieder eine günstige Karte geben, werden einige dieser Heimischen Wintersportler wieder auf dem Hochstein zurückwechseln und dem Zettersfeld fehlen. Es gibt nun mal nicht mehr Schifahrer in der Region, zum durch die Preispolitik der LBB sehr viele diesen Sport nicht mehr ausführen bzw. Tourengeher wurden. Es stellt sich die Frage? Ob das Zettersfeld bei einem billigeren Angebot am Hochstein auch noch positiv bilanziert? Es müssen auch weniger Zahlungskräftige Winterurlauber in die Region gezogen werden. Es gibt genug Schifahrer denen die Liftkarten von 45-60 € in großen Schigebieten zu teuer sind.

bergfex

..........Nach einer Schelte, die sich Theurl postwendend von Aufsichtsratsmitglied Hermann Kuenz einfing, weil er mit einem Lösungsvorschlag vorgeprescht war,............

Und welchen Vorschlag hat Herr Kuenz? Denselben wie beim Flugplatz?

Entbehrliche Wortmeldungen!!!!