Kals im Endspurt zur familienfreundlichen Gemeinde

Das Glocknerdorf hat auf dem Weg zum Zertifikat ein Maßnahmenpaket umgesetzt.

Zahlreiche Osttiroler Gemeinden haben sich 2014 dazu entschieden, sich um das Grundzertifikat zur „familienfreundlichen Gemeinde“ zu bemühen. Schaffen es die Kommunen, innerhalb von drei Jahren die geplanten familienfreundlichen Maßnahmen umzusetzen, erhalten sie das Vollzertifikat.

Die Gemeinde Kals am Großglockner hat sich besonders hohe Ziele gesteckt: 18 Maßnahmen wurden in die Tat umgesetzt. Bei der letzten Sitzung des Audit-Projektbeirates am 19. Jänner im Gemeindehaus konnten die zuständigen Vertreterinnen aus allen Altersgruppen feststellen, dass fast alle Maßnahmen jetzt umgesetzt sind. Kals ist sozusagen im Endspurt zum offiziellen Titel „familienfreundliche Gemeinde“.

Der Audit-Projektbeirat der Gemeinde Kals mit Bürgermeisterin Erika Rogl (unten links) ist zufrieden. Das Zertifikat „familienfreundliche Gemeinde“ ist in Reichweite. Foto: Gemeinde Kals

Das Spektrum der Projekte reichte von günstigen Mietwohnungen und Baugründen über Räumlichkeiten für die Senioren bis zu Bücherboxen entlang des Talrundweges. Vor allem im Bereich Bildung hat sich in Kals am Großglockner in den letzten drei Jahren viel getan. Volks- und Neue Mittelschule, Kindergarten und Musikschule wurden zu einem „Bildungszentrum Kals“ unter der Leitung von Michaela Troger zusammengefasst.  Zweimal pro Woche findet die schulische Tagesbetreuung mit Mittagstisch im Ködnitzhof statt und der Kindergarten bietet im Sommer eine fünfwöchige Betreuung an.

„Als Gemeinde, die mit Abwanderung zu kämpfen hat, ist es uns sehr wichtig, eine hohe Lebensqualität für Familien in der Gemeinde zu schaffen bzw. zu erhalten“, betont Bürgermeisterin Erika Rogl und bedankt sich bei allen, die zum Gelingen des Prozesses beigetragen haben.

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