Staatsmeisterschaften: Bronze für Sabrina Hofmann

Wenige Gramm kosten Osttirols Judokas zweite Medaille. Waldner und Bretschneider in Top-Ten. 

Ein erfreuliches Ergebnis konnten Osttirols Judoka beim ersten Turnier des Jahres einfahren: Bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften der Altersklasse U18 am 28. Jänner in Eferding holte Sabrina Hofmann in ihrer Gewichtsklasse die Bronzemedaille. Fabian Waldner verpasste einen Podiumsplatz nur knapp, Gabriel Bretschneider landete mit Platz 9 ebenso noch unter den Top-Ten. Mit einer ausgezeichneten Kampfleistung absolvierte tags darauf Simon Gaschnig die U23-Meisterschaften.

Siegerehrung in der Kategorie U18, Gewichtsklasse -48 kg: 
Sabrina Hofmann (rechts außen) holt abermals Bronze bei einem nationalen Bewerb.

Sabrina Hofmann, die für diese Meisterschaft viel Schweiß und hartes Training investierte, um auf den Gramm genau in die Gewichtsklasse -48 kg zu passen, unterlag im ersten Kampf etwas überraschend der Kufsteinerin Antonia Rangetiner mit zwei kleinen Wertungen. Dieses „Missgeschick“ bügelte sie dann im zweiten Kampf gegen die favorisierte Maron Lara aus Wien wieder aus und gewann damit sogar noch ihren Pool. Dies eröffnete ihr die Chance auf ein Finalticket.

Im Kampf um den Einzug ins Finale musste sich Hofmann dann aber der Niederösterreicherin Anika Schicho geschlagen geben. Mit der Bronzemedaille – es war nicht ihre erste auf nationaler Ebene – etablierte sich Sabrina Hofmann jedenfalls einmal mehr in der nationalen Spitze.

Sabrina Hofmann (im weißen Judogi) in Aktion bei einem Armhebel.

Ausgesprochenes Pech hatte hingegen Fabian Waldner, Debütant bei Staatsmeisterschaften. Er agierte von Beginn an nervenstark und konnte gleich im ersten Kampf Julian Fichtenbauer vom Wiener Spitzenklub Galaxy Tigers mittels Festhalter besiegen. Im zweiten Kampf unterlag er seinem Dauerkontrahenten Josef Fuchs aus Innsbruck knapp mit Wazari.

Da in Waldner’s Pool jeder einmal mit Ippon gewann, kam die Gewichtsregelung zum Zug. Dabei brachte Fabian ein paar Gramm mehr auf die Waage als seine Kontrahenten und schied aus dem Turnier aus. Die Enttäuschung bei Waldner war dementsprechend groß, wurde durch diese Regelung doch ein möglicher Medaillengewinn verhindert. Letztlich landete er auf dem fünften Rang und damit in den Top-Ten.

Die Osttiroler Judoka Gabriel Bretschneider, Sabrina Hofmann und Fabian Waldner mit Trainer Manuel Wiesler.

Gabriel Bretschneider, erstmals in der 73-kg-Klasse am Start, bot zwei ausgeglichene Kämpfe gegen den späteren Vizemeister Andreas Nagel (JU Flachgau) und Akemi Saber (SU Leibnitz), unterlag jedoch in beiden Kämpfen jeweils mit der kleinst möglichen Wertung.

Als einer der jüngsten Teilnehmer stand am Sonntag Simon Gaschnig bei den U23-Meisterschaften in der Gewichtsklasse -81 kg am Start. Gaschnig, im Dezember des Vorjahres erst auf Trainingslager in Japan, erwischte in Runde eins mit Andreas Wenisch vom JC Wimpassing einen Top-Kämpfer und späteren Medaillengewinner. In der Hoffnungsrunde traf er auf seinen Leibnitzer Freund Hannes Kletzenbauer, der den Kampf aber mit einem schönen Festhaltegriff vorzeitig beenden konnte.

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