„Aus der Kooperation gewinnen wir auch neue Mitarbeiter.“

HTL-Schüler und Studenten präsentierten ihre Projekte bei HELLA in Abfaltersbach.

„Die Kooperation mit der Lienzer HTL hat für HELLA schon Tradition“, eröffnete Josef Lienharter, der für Produktion und IT verantwortliche Geschäftsführer der HELLA Holding, die Präsentation von Forschungsergebnissen am 9. März in Abfaltersbach. Neu ist in diesem Jahr die Kooperation mit der TU Graz, mit der ein neuer Level in der Forschungszusammenarbeit erreicht wird.

Vier Projekte wurden von jungen Forschern präsentiert. „HellaCAT Tester“ heißt ein Prüfgerät, mit dem Schaltschränke von Steuerungen für Beschattungen bei großen Objekten zeitsparend überprüft werden können. Für die Optimierung des Winkels von Raffstore-Lamellen wurde „SensONYX“ entwickelt: Mit einem eigenen Messgerät wird der Motor feinjustiert und die zentrale Steuerung kann die Neigung der Lamellen abhängig vom Sonnenstand so ausrichten, dass stets die gewünschte Lichtmenge in den Raum tritt.

Projekt HellaCAT-Tester: Michael Obererlacher (HELLA), Johannes Niederwieser und Martin Hörtnagel (HTL). Foto: HELLA

Für die Smart Solution ONYX® von HELLA wurden an der TU Graz eine Bachelor- und eine Masterarbeit unterstützt. Die Bachelorarbeit von Martin Webhofer liefert wertvolle Ergebnisse für einen neuartigen Regensensor mit einem Piezo-Element. Josef Filzmaier hat im Zuge seiner Masterarbeit ein Funk-Weiterleitungs-System entwickelt, mit dem Funksignale von einem Rollladen zum nächsten weitergegeben werden. Damit ist auch in großen Häusern oder in Gebäuden mit viel Stahl und Beton eine Funksteuerung des gesamten Sonnenschutzes möglich.

Nicht nur die Schüler besuchen die Lienzer HTL, auch die beiden Studenten haben diese Schule absolviert. Und zahlreiche Mitarbeiter der Abteilung für Steuerungstechnik bei HELLA stammen ebenfalls aus der Mechatronik-Schule an der Isel. Manuel Stanglechner, Abteilungsleiter Steuerungstechnik bei HELLA, zeigt sich zufrieden: „Wir profitieren enorm – ohne die gute Zusammenarbeit mit Direktor Peter Girstmair und dem Lehrkörper der HTL Lienz einerseits, und Prof. Dr. Christian Steger an der TU Graz andererseits, sind solche Projekte undenkbar. Aus der Kooperation gewinnen wir auch immer wieder neue Mitarbeiter. Nur so können wir den Weg kontinuierlicher Innovation weitergehen.“

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