Vor Filmstart erzählten (v.l.) Nicolas Moser, Luca Scherzer und Dominik Pargger von ihren Erfahrungen beim Filmdreh. Kevin Vogel, der verhindert war, übermittelte seine Grüße per Videobotschaft. Fotos: Christoph Klausner

Vor Filmstart erzählten (v.l.) Nicolas Moser, Luca Scherzer und Dominik Pargger von ihren Erfahrungen beim Filmdreh. Kevin Vogel, der verhindert war, übermittelte seine Grüße per Videobotschaft. Fotos: Christoph Klausner

Wildes Wasser und starke Schwimmer im Lienzer Kino

Die Premiere des Films „Seekers of the Element“ ging am Samstag im CineX über die Bühne.

Die 25-minütige Sportdokumentation „Seekers of the Element“ begleitet vier Wildwasserschwimmer – Luca Scherzer, Dominik Pargger, Nicolas Moser und Kevin Vogel. Die Schwimmer stürzten sich in die Fluten der heimischen Isel, der Soča in Slowenien und des italienischen Isonzo und hielten ihre Abenteuer für weniger Wagemutige fest. Bei der Premiere am Samstag, 18. März, lief der Film über die große Leinwand im CineX.

Und wer an diesem Samstag einen guten Platz im Kinosaal ergattern wollte, war gut beraten, schon etwas früher zu erscheinen. Die frischgebackenen Filmproduzenten hatten nämlich ein großes Publikum ins Kino gelockt. Nicht nur war fast jeder einzelne der 195 Sessel im Saal besetzt, einige Zuschauer gaben sich schlussendlich auch mit den Treppen zufrieden und ließen sich dort nieder.

Saal 2 im CineX kurz vor Filmstart. Auch die erste Reihe sollte sich bald noch füllen.

Nachdem sich alle eingefunden hatten, traten die „Seekers“ selbst auf die Bühne: Luca Scherzer, Dominik Pargger und Nicolas Moser erzählten von den Erfahrungen, die sie beim Dreh gesammelt hatten und bedankten sich bei ihren Sponsoren und der Crew. Kevin Vogel, der aus beruflichen Gründen verhindert war, hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen: Er begrüßte seine Freunde und das Publikum per Video-Botschaft, bevor dann der mit Spannung erwartete Film startete.

Mein Eindruck: Die gut 25 Minuten, in denen man die vier Schwimmer begleitet, machen auf jeden Fall Spaß. Eindrucksvolle Luftaufnahmen wechseln sich mit Szenen, die die Seekers aus der Nähe zeigen, ab. Die Aufnahmen von Tobias Tschurtschenthaler und Christoph Klausner werden von stimmungsvoller Musik aus der Feder von Christoph Manucredo und den Erzählungen der Wildwasserschwimmer begleitet. Zwischendurch gibt es auch immer wieder Aufnahmen aus der Perspektive der Schwimmer selbst, die mit Helmkameras entstanden sind.

Und man merkt: Diese vier haben ihr Element gefunden und sie lieben was sie tun. Das Schwimmen im wilden Wasser wirkt – zumindest wenn man den Profis zuschaut – tatsächlich sehr elegant und man ertappt sich dabei, wie man selbst schon halb über eine Karriere als Wildwasserschwimmer nachdenkt, bevor einen dann die nächste Szene, in der man in einer brenzligen Situation um die Schwimmer bangen muss, doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

Auf die 25 Minuten, die irgendwie viel zu schnell vergangen sind, folgt dann der Sturm aufs Buffet und im anschließenden Gedränge wird erst einmal richtig klar, wie viele Besucher sich den Film angesehen haben. Und der Film kommt gut an. „War echt cool“, so der Grundtenor unter den Zuschauern.

Übrigens: „Seekers of the Element“ wird wahrscheinlich nicht das Letzte sein, was Wildwasserfans von dieser Filmcrew gehört haben. „Wir haben auf jeden Fall Blut geleckt“, meinten die drei Schwimmer in der Ansprache vor Filmstart und ließen anklingen, dass es auch zukünftige Projekte geben soll. Wir dürfen also gespannt sein!

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