Lienz: Auftaktsitzung der Arbeitsgruppe Hochstein

21 Hochstein-Anrainer und Wirtschaftstreibende diskutierten im Rathaus.

Am Montag fand das Auftakttreffen der „Arbeitsgruppe Hochstein“ statt. Sie soll Vorschläge und Möglichkeiten für die Belebung des Stadtberges erarbeiten. „Sachlich fundiert, unaufgeregt und zielorientiert“ sei laut Presseaussendung am Montagabend, 20. März, dieses Meeting im Sitzungssaal des Lienzer Rathauses abgelaufen.

Eingeladen hatte Christian Steininger, Obmann des Ausschusses für Wirtschaft und Standortentwicklung der Stadtgemeinde Lienz, im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprozesses. 21 „Betroffene“, also Menschen, die am Hochstein leben oder dort wirtschaftlich tätig sind, folgten der Einladung.

In der zweistündigen Sitzung wurden Standortkennzahlen verglichen, der organisatorische Rahmen festgelegt und weitere Vorgehens- und Arbeitsweisen definiert. „Es ist wichtig, sowohl inhaltlich als auch zeitlich offen zu agieren“, betont Steininger. Alle Beteiligten müssten sich umfassend der Thematik widmen. Diese Meinung teilt auch Bürgermeisterin Elisabeth Blanik: „Es gilt sämtliche Themenbereiche zu berücksichtigen, um diese dann, zum Wohle der Entwicklung des Hochsteins, einzusetzen.“

Künftig werde sich die Arbeitsgruppe im Zweiwochen-Rhythmus treffen und verschiedene Entwicklungsfelder bearbeiten. Ende Juni soll dem Gemeinderat ein erster Zwischenbericht vorgelegt werden. Wenn der erste Abschnitt abgeschlossen ist, plan man die „breite Einbindung der Bürger der Stadtgemeinde Lienz sowie der anliegenden Gemeinden“.

Die Hochstein-Arbeitsgruppe mit Bürgermeisterin Elisabeth Blanik und VP-Ausschussobmann Christian Steininger (ganz rechts). Foto: Stadt Lienz/Lenzer
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13 Postings bisher
42na95 vor 6 Monaten

Man schaue sich zum Beispiel die Entwicklung Gerlitzen über die letzten 30 Jahre an.

Ehemals ein verschlafener Berg mit Kanzelbahn incl. Bustransfer, fehlender Talabfahrt und wenig stadtnah in einem Niemandsland des Wintertourismus mit dem damls übermächtigen Bad Kleinkirchheim in unmittelbarer Nachbarschaft.

Es geht, leider nur nicht in Lienz ...

beobachter52 vor 6 Monaten

Ich lese immer vom "tollen Zettersfeld" und wundere mich! Ja, tolles, sonniges Schigebiet - aber: Eine Gondel, die eher in ein Seilbahnmuseum gehört als zu einer modernen Liftanlage .. Einen Tellerlift für Anfänger und Kinder mit Liftbediensteten, die sich anscheinend weigern, ihre Hütte zu verlassen (außer bei Dienstschluss :-))... Trotz neuer und teurer Beschneiungsanlage inkl. Speicherteich nur die notwendigsten Pisten beschneit. Mittelhang und Osthang über den gesamten Winter gesperrt! Da soll man sich ein Beispiel an allen anderen Schigebieten südl. vom Alpenhauptkamm nehmen, die trotz Schneearmut ab Anfang Jänner alle Pisten in Betrieb hatten!

    Zuckerpuppe vor 6 Monaten

    Welche Gondel meinst du? Dann fahr mal nach Kärnten zur Ankogelbahn, da gibts wirklich noch EINE Gonde, sehr nostalgisch und die Leute fahren trotzdem..

      beobachter52 vor 6 Monaten

      Schade! Gibt es doch noch eine ältere Gondel als die auf das Zettersfeld! Aber, ich bin mir sicher - in einigen Jahren hat es Lienz geschafft ...

    anton2009 vor 6 Monaten

    Beobachter Sie haben zu wenig beobachtet: Auch der Schoberköpfllift war in dieser Saison nie in Betrieb!

    chiller336 vor 6 Monaten

    für die schneearmen winter wie heuer kann koana was .... und beschneiung is auch nur effektiv möglich, wenn alle umstände dazu passn - luftfeuchte, temperatur, windstille, feuchtkugeltemperatur usw. wenn die bedingungen gepasst hättn, dann wäre auch mehr beschnieben worden. der osthang hat koa beschneiung und fürs shcoberköpfl sind 20 cm naturschnee zuwenig - es sollt ja präpariert auch werden

      ...symbolic... vor 6 Monaten

      naja, dass keiner was dafür kann, bezweifle ich mal...der Klimawandel läßt grüßen...aber das will keiner oder ...

      chiller336 vor 6 Monaten

      naja schneearme winter hats immer schon gegeben - genau so wie winter mit immens viel schnee. die klimaerwärmung lässt sich wohl kaum mehr aufhalten, insofern wird man halt umdenken müssen - lieber früher als später

le corbusier vor 6 Monaten

also, um ehrlich zu sein hätte ich mir den bürgerbeteiligungsprozess anders vorgestellt. wenn man da so in die runde schaut ist wohl kein innovatives konzept zu erwarten. ich möchte ja niemanden zunahe treten, aber die anreiner des hochsteins gelten ja per se schon als streitsam, jetzt sollen anreiner, bauern und wirte ein gemeinsames konzept erarbeiten?

ich dachte/hoffte die bürgerbeteiligung wird eher zum vordenker projekt oder in einer ähnlichen struktur angegangen. es gibt viele kreative, designer, architekten, marketingspezialisten, touristiker, (extrem)-sportler denen der hochstein am herzen liegt und ich bin mir sicher, dass manche davon meine meinung teilen, dass mit einem visionären konzept der hochstein wieder neu belebt werden kann.

apropos vordenker, bin ja selbst dabei: wenn wir jetzt nicht die chance ergreifen und unsere ideen einbringen oder eine sondergruppe einberufen dann war wirklich alles nur heiße luft und aufgeblasene darstellerei von piock, januschke und co

    MelissaM vor 6 Monaten

    Danke für dieses Posting. Ich hab´s mich nicht zu schreiben getraut. Mein Verdacht: Nur keine Experten einladen, die dem Stadtmarketing oder dem TVBO etwas beibringen könnten.

    Franz Brugger vor 6 Monaten

    Der Prozess Bürgerbeteiligung wurde von Frau Steiner-Hämmerle ganz anders vorgestellt. Da sollten laut Ihrem Vortrag gänzlich unbeteiligte, damit unbefangenen Personen, auch nicht zwingend Fachleute sich innerhalb einer geschlossenen Gruppe, genannt hatt sei ca. 12 Personen) mit einem Thema beschäftigen und Lösungen suchen, das Resultat dann an die politischen Gremien geben.

    Auswahl der Personen wäre ähnlich der Geschworenenefindung.

    Was hier gestartet wurde, begrüßenswert, ist eine Arbeitsgruppe die dann noch erweitert werden soll, wie im Artikel benannt.

    karli8 vor 6 Monaten

    Der Bürgerbeteiligungsprozess wird deshalb ziemlich links liegen gelassen, weil er ja nur im Rahmen eines politischen Schachspiels einem SPÖ Strategen eingefallen ist. Das für den Hochstein ein ganzheitliches Projekt notwendig ist (das natürlich auch Geld kostet) liegt ja auf der Hand. Mich wundert nur dass alle vom tollen Zettersfeld sprechen und dem tollen Ergebniss dort, wo doch fast alle neuen Projekte der letzten Jahre (bis auf Sektion 1 Hochstein) das Zettersfeld betroffen haben. Dort wurden viele neue Liftanlagen aufgebaut und Pisten erweitert. Scheint ja funktioniert zu haben.

Flori98 vor 6 Monaten

Bitte mit der Analyse der Betriebsausgaben beginnen! 1 Mio Euro Ausgaben für 3 Monate Skibetrieb! Welche Einsparungspotenziale sind da möglich? Welche (hohen) Betriebsausgaben sind hauptverantwortlich für den negativen Cash flow? Betreffen alle Ausgaben auch wirklich den Hochstein?