Niederlage gegen Gmünd! Für Rapid Lienz wird es eng

Die Dolomitenstädter liegen nach der Heimschlappe auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Vor einer sogenannten „Sechs-Punkte-Partie“ standen die Grünweißen am 15. April im Dolomitenstadion. Mit dem ASKÖ Gmünd gastierte eine Mannschaft in Lienz, die in der Tabelle nur einen Zähler vor den Rapidlern lag. Trainer Bernhard Zoier musste in diesem Spiel auf den verletzten Lukas Steiner, sowie die gesperrten Manuel Eder und Matthias Waltl verzichten.

Nach einer ziemlich zerfahrenen Anfangsphase kamen die Gäste aus Oberkärnten in der 24. Minute erstmals gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Rapid-Keeper Christian Korunka war aber bei einem Freistoß von Udo Gasser auf dem Posten und konnte dessen scharfen Schuss parieren. Wenig später hatte der Gmünder Abwehrchef Glück, als er nach einer Tätlichkeit gegen Mario Kleinlercher „nur“ den gelben Karton sah.

Nach rund einer halben Stunde Spielzeit stand dann wieder der Lienzer Schlussmann im Mittelpunkt des Geschehens. Sladjan Djurdjevic zog von der Strafraumgrenze ab, doch Christian Korunka verhinderte mit einer Glanzparade den schon sicher scheinenden Führungstreffer für die Gäste.

Ein einziges Tor reichte Gmünd zum Auswärtssieg bei den Grünweißen, die sich redlich mühten, aber auf eigenem Rasen kaum Torchancen erspielten. Foto: Brunner Images

Die Rapidler bemühten sich redlich, kamen aber nicht so richtig gefährlich vor das Gmünder Tor. Eine Halbchance von Mario Kleinlercher, ein zu schwach ausgefallener Schuss von Manuel Amoser und ein Abschluss von Raoul Iglesias den die Gäste abblocken konnten – das war im ersten Spielabschnitt die gesamte Offensivausbeute für die Grünweißen. Kurz vor dem Pausenpfiff zeichnete sich Christian Korunka bei einem Freistoß von Udo Gasser neuerlich aus.

Wenige Minuten war in der zweiten Halbzeit gespielt, als den Gästen der spielentscheidende Treffer gelang. Nach einem Missverständnis in der Lienzer Abwehr fiel der Ball glücklich vor die Füße von Kevin Winkler und der schoss aus kurzer Distanz zum 1:0 für den ASKÖ Gmünd ein.

Die Rapidler versuchten zwar danach alles, um das Ruder nochmals herumzureißen, kamen aber lediglich zu einer einzigen Topchance auf den Ausgleich. Nach einem Abpraller kam das Spielgerät zu Christopher Korber, dieser setzte den Ball aber über den Gmünder Kasten. Kurz darauf beendete der Unparteiische das Spiel und die Hausherren schlichen mit hängenden Köpfen in die Kabine.

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5 Postings bisher
Hot doc vor 6 Monaten

Stimme Herrn Brugger und Karli 8 zu. Der Aufstieg war eine "Fehlmeinung". Der Kader ist zu schwach für die Kärntnerliga, erst wenn den anderen Vereinen auch das Geld ausgeht wird sich vielleicht etwas ändern. Beim Nachwuchs ist Müller Didi einfach in der Zwickmühle. Ohne Spielgemeinschaften würden einzelen Kinder manchmal ein Jahr stehen und keine geeignete Manschaft für sich haben. Dann überlegen einige den Verein zu wechseln. Bei Spielgemeinschaften wird halt gerne unheimlich intensiv abgeworben, dann sind die Spieler auch weg. Über den Rest des Vorstandes ist jedes Wort zuviel. Zoier die Schuld an der Misere zu geben ist zu einfach.

Franz Brugger vor 6 Monaten

Wie es sich darstellt haben alle erfolgten Fusionen der letzten Jahre (KAJ, ASV, Zusammenlegung von Jugendmannschaften mit Nussdorf-Debant) die Basis an Spielern ausgedünnt.

Nachwuchs aus eigenen Reihen: Da braucht man Geduld, das Vertrauen und Festhalten in diese Spieler, auch wenn diese Zeit zur Entwicklung brauchen und nicht sofort volle Leistung bringen werden.

Und, man wird halt dann einmal wieder in der Unterliga spielen, was wahrscheinlich bessere Zuschauerzahlen bringt.

schattseitner vor 6 Monaten

Ich kann karli8 nur zustimmen. Kein Trainer der Welt wird mit diesen Kader Wunder bewirken können. Trainer Bernhard Zoier hier an den Pranger zu stellen, zeugt nur von Unwissenheit. Die Zukunft schaut leider auch nicht rosig aus. Einige Leistungsträger werden den Verein verlassen. Und mit dem Nachwuchs aus dem eigenen Reihen schaut es leider düster aus. Leider steht auch Obmann Müller allein auf weiter Flur. Dem restlichen Vorstand fehlt jegliche Kompetenz. Man kann eigentlich nur noch auf ein Wunder hoffen.

dolomit vor 6 Monaten

Der Trainer müsste endlich zur Einsicht kommen, dass er fehl am Platz ist und seinen Rücktritt erklären. Es wird ohne Konzept und ohne System gespielt, die Spieler laufen am Feld herum wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen und jedes Spiel gibt es eine andere Aufstellung. Taktik dürfte für den Trainer ein Fremdwort sein und daher gehört er so schnell wie möglich abgelöst um den Karren noch aus dem Dreck zu ziehen und dem drohenden Abstieg zu entgehen

    karli8 vor 6 Monaten

    ... oder man hat Ahnung vom Fußball und kann erkennen dass in Lienz kein Ligatauglicher Kader vorhanden ist, mit dem ein vernünftiges Verbleiben in der Liga möglich ist.