Vitalpinum und Gemeinde Assling kurbeln E-Mobilität an

E-Bikes vernetzen Drauradweg mit der Umgebung. Kostenlose E-Ladestation für Besucher.

Die Gemeinde Assling hat mit ihrem Elektrowerk bereits ein Vorzeigeprojekt in Sachen saubere Energie und spielt schon länger mit dem Gedanken, auch beim Thema E-Mobilität Impulse zu setzen. Jetzt wurde mit dem „Wohlfühlpark Vitalpinum“ ein attraktives E-Bike-Konzept ausgearbeitet und vor kurzem den Medien präsentiert.

„Das Vitalpinum ist für ein Projekt dieser Art die erste Wahl“, erläutert Harald Stocker, Asslinger Vizebürgermeister und Geschäftsführer des Elektrowerks. „Es ist an den Drauradweg R1 angebunden und die Besucherzahlen sind top. Hier wurde schon vor Jahren eine E-Bike-Ladestation installiert und unsere Zielgruppen sind ähnlich – gesundheits- und umweltbewusste Naturliebhaber!“ Die Kernpunkte des Konzepts: Ab sofort können GemeindebürgerInnen aber auch BesucherInnen im Vitalpinum E-Bikes zu günstigen Preisen ausleihen und erhalten dabei auch Informationen über Elektromobilität.

Sie setzen auf Vernetzung und E-Mobilität. Von links: Der Asslinger Vizebürgermeister Harald Stocker, Vitalpinum-Chef Michael Unterweger, Karl Fritz Schmidhofer (Papin Sport) und Stefan Unterweger.

Es stehen fünf E-Bikes zur Verfügung, sowohl City-Bikes als auch Mountain-Bikes, die vom Südtiroler Bike- Verleiher Papin-Sport gemietet wurden, vorerst für eine Probesaison bis Oktober, um Erfahrungen zu sammeln und das Konzept dann gegebenenfalls zu optimieren. Die Elektroräder sind ideal geeignet, um die teilweise doch recht steilen Ausflugswege zu attraktiven Zielen in der Umgebung zu erkunden. Ein E-Citybike kann man um 25 Euro, ein E-Mountainbike um 30 Euro pro Tag ausleihen.

Eines der beliebtesten Ausflugsziele ist der Wildpark Assling. Wer vom Vitalpinum zum Wildpark mit einem der E-Bikes fährt, erhält als Zuckerl eine Ermäßigung auf den Eintritt von 20 Prozent. Um die Vorzüge der E-Mobilität entsprechend zu kommunizieren und sozusagen „E-Bewusstsein“ zu schaffen, wird das Konzept von einer Infokampagne flankiert. Die Gesamtkosten des Projekts teilen sich die Gemeinde Assling und das Vitalpinum.

„Unser Vitalpinum Jahresmotto ‚Sonnenstunden‘ ist wie geschaffen, um dem Thema Natur, Energie und Nachhaltigkeit über das gewohnte Ausmaß hinaus Rechnung zu tragen“, erklären Stefan und Michael Unterweger von der Ersten Tiroler Latschenölbrennerei Brüder Unterweger.

Das Familienunternehmen hat jetzt seinen Fuhrpark um ein Elektroauto ergänzt und vor dem Erlebnispark an der B100 eine Strom-Ladestation „Keba Wallbox“ installiert. Sie gilt als Nonplusultra leistungsstarker aber ökologischer Ladetechnik und lädt bis zu doppelt so schnell als bisher gewohnt. Vitalpinum-Besucher können diese Ladestation kostenlos nutzen. „So lädt das Vitalpinum nicht nur ein, die Akkus von Körper, Geist und Seele aufzuladen, sondern auch jene des E-Autos“, unterstreicht Michael Unterweger.

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