Bisher 180.000 Euro Sonderförderung Natura 2000

Für 2017 wurden Projekte mit einem Volumen von einer Million Euro eingereicht.

In ihrer letzten Sitzung bewilligte die Tiroler Landesregierung weitere 70.000 Euro an Landesbeihilfen für das Sonderförderungsprogramm Natura 2000 in der Osttiroler Iselregion. Damit wurden bisher insgesamt 180.000 Euro an Fördergeldern bewilligt. Laut Bezirkshauptfrau Olga Reisner, die dem regionalen Vergabegremium vorsitzt, wurden für 2017 Projekte mit einem Volumen von rund einer Million Euro eingereicht, vorwiegend aus dem Tourismussegment. Damit würden weit größere Investitionen ausgelöst und Arbeitsplätze geschaffen, betonen sowohl Reisner als auch Landeshauptmann Günther Platter.

Bereits mit der bisherigen Förderung würden laut Platter acht neue Arbeitsplätze geschaffen und weitere 30 langfristig gesichert. „Diese Entwicklung entspricht zu 100 Prozent unseren Zielsetzungen und Vorgaben. Die Schaffung von Arbeitsplätzen, insbesondere für Frauen, ist eines der Kernelemente dieses Programms“, betont Olga Reisner. Das zehnjährige Sonderförderungsprogramm ist seit Juli 2016 in Kraft und mit insgesamt zehn Millionen Euro dotiert.

Um die Ausweisungszonen für den Natura 2000-Schutz an der Isel wird noch immer gerungen, während in der Zwischenzeit schon das Fördergeld fließt. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Obwohl offenbar bereits größere Summen fließen und weitere Projekte anstehen, ist der Auslöser für die Sonderförderung noch nicht in trockenen Tüchern. Bei der Ausweisung von Natura 2000-Zonen sind sich die Osttiroler Anrainergemeinden, das Land Tirol und die zuständige EU-Kommission nach wie vor nicht einig. Kraftwerksprojekte an der Isel und ihren Zubringern Tauernbach, Kalserbach und Schwarzach stehen dieser Einigung im Weg.

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