Gut zu erkennen ist auf diesem Bild, wie extrem steil das Gelände am Einsatzort ist.

Gut zu erkennen ist auf diesem Bild, wie extrem steil das Gelände am Einsatzort ist.

Seit zwei Tagen Waldbrände in St. Veit im Defereggental

Blitzschläge als Auslöser – Hubschrauberunterstützung im steilen Gelände.

Bereits am Abend des 13. Mai waren in St. Veit im Defereggental insgesamt 60 Mann im Einsatz, um bis in die Nachtstunden einen vermutlich durch Blitzschlag verursachten Waldbrand in der sogenannten Bergler Leite zu bekämpfen. Am 14. Mai gegen 15.30 Uhr flackerte im selben Gebiet neuerlich ein Brand auf. Wieder rückten insgesamt rund 70 Mann aus. Neben der Feuerwehr St. Veit waren Bergretter aus St. Veit und Spezialisten der Feuerwehren Prägraten, Nikolsdorf und Lienz im Einsatz.

Mehrere Helikopter und die Bergrettung unterstützten die Feuerwehr St. Veit bei den Löscharbeiten. Fotos: Franz Tegischer

Drei Hubschrauber unterstützten die Brandbekämpfung aus der Luft bzw. brachten Mannschaft und Material in die Nähe der ca. 1500 m2 großen Brandfläche, um eine Ausdehnung des Brandherdes mit Pickeln und Wasser zu verhindern. Mit 70 Flügen transportierten die Helikopter Löschwasser in das sehr steile Gelände im Bereich der Bergler Leite. Es herrscht dort auch Steinschlaggefahr. Entsprechend schwierig gestalteten sich die Löscharbeiten. „Ohne Mannschaftssicherung der Bergrettung wäre der Einsatz gar nicht möglich gewesen“, erklärt Vitus Monitzer, Bürgermeister von St. Veit i. Defereggen, der gegen 22.00 Uhr mitteilte, dass der Brand gelöscht sei.

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