Judo: Fünfmal Gold bei den Tiroler Meisterschaften

Die Judo-Union holte zudem je neun Silber- und neun Bronzemedaillen nach Osttirol.

Bei den Tiroler Judomeisterschaften in den Kategorien U14, U18 und Allgemeine Klasse am Sonntag, 07. Mai, in Kirchberg waren die Osttiroler Judoka mit einem beeindruckenden Aufgebot von 23 Athleten vertreten. Dabei holten die Judo Union Osttirol-Kämpfer fünfmal Gold, neunmal Silber und neunmal Bronze.

Sarah-Marie Wibmer sicherte sich mit zwei Ippon-Siegen souverän den Meistertitel in der Kategorie U14/-32 kg. Sie ist auch noch in der U12-Altersklasse startberechtigt und kämpft am 21. Mai in Innsbruck um diesen Titel.
Sabrina Hofmann begann ihre Titeljagd souverän mit drei Siegen und der Goldmedaille in der U18-Kategorie -48 kg. Dabei setzte sie sich auch gegen ihre Kufsteiner Dauerkonkurrentin Antonia Rangetiner durch. In der Allgemeinen Klasse drehte sich das Ergebnis um: „Wir haben uns Titel und Medaillen gerecht geteilt,“ meinte Sabrina nach dem Kampf.

Sabrina Hofmann (im blauen Judogi) holte einmal Gold und einmal Silber in den Finalkämpfen gegen ihre Dauerrivalin Antonia Rangetiner. Fotos: Judo Union Osttirol

Gabriel Bretschneider absolvierte insgesamt acht Kämpfe in souveräner Manier: Nach dem Titelgewinn in der Gewichtsklasse U18/-73 kg, überraschte er in der Allgemeinen Klasse „Freund und Feind“. Die Setzung wollte es so, dass Gabriel auf seinem Weg ins Finale auf gleich zwei Vereinskollegen traf. Er entschied beide Begegnungen für sich, wobei der Halbfinalkampf gegen seinen Freund Magomed Mazaew vom Kampfrichter leider durch eine Strafwertung vorzeitig beendet wurde. Im Finale siegte Felix Stippler vom Judozentrum Innsbruck. So gab es Silber für Gabriel Bretschneider und Bronze für Magomed Mazaew.

Manuel Wiesler bleibt das Maß aller Dinge in der Gewichtsklasse -60kg in der Allgemeinen Klasse. Der Judoästhet, der auch die erfolgreiche Judosektion in Matrei leitet, holte mit drei vorzeitigen Ippon-Siegen Gold und Titel Nummer vier für Osttirol. Mit sehenswerter Eleganz fällte Schwergewichtler Stephan Berger in der Königsklasse bei den Herren seine vier Kontrahenten, die sich dem Top-Favoriten zwar mit aller Kraft entgegenstemmten, letztlich aber nicht viel zu melden hatten.

Die U14-Kämpfer mit ihren Trainern Manuela Lublasser und Michael Rainer (v.l.): Johannes Wibmer, Viktoria Brugger, Sarah-Marie Wibmer, Sophie Köll und Elias Assmair (vorne) sowie Martin Kröll, Christina Fuetsch, Fiona Bachmann und Angelina Lublasser (hinten).

Christina Raffler, Michael Walder und Anita Mariacher nahmen Silber mit über den Felbertauern, ebenso Viktoria Brugger und Angelina Lublasser, Ernst Fabian, Gabriel Bretschneider und wie erwähnt Sabrina Hofmann. Für neunmal Bronze sorgten: Michael Walder, Petra Mariacher, Magomed Mazaew, Sabrina Webhofer, Christina Fuetsch, Martin Kröll, Sophia Köll und Johannes Wibmer.

„Diese Meisterschaft war in vielerlei Hinsicht beeindruckend. Da wäre zunächst die mannschaftliche Stärke: Judo in Osttirol ist ‚more than sport‘. Auch die Medaillenbilanz kann sich sehen lassen: Einige hatten als Zweite ihre Hand an Gold, als Vierte und Fünfte ihre Hand an einer Medaille. Zuversichtlich stimmen uns auch unsere ganz jungen, mutigen Wettkämpfer, die Potenzial haben“, so die Trainer mit Obmann Jakob Berger unisono.

Die U18- und AK-Kämpfer (v.l.): Stephan Berger, Michael Walder, Sabrina Hofmann, Gabriel Bretschneider, Fabian Ernst, Matthias Forcher, Sabrina Webhofer, Magomed Mazaew und Janine Webhofer (stehend) sowie Anita Mariacher, Petra Mariacher, Manuel Wiesler und Christina Raffler (kniend/liegend).
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