Rapid hielt mit einem jungen Team gegen Feldkirchen gut mit, hatte aber keinen glücklichen Tag und bleibt weiter auf Talfahrt. Foto: Brunner Images

Rapid hielt mit einem jungen Team gegen Feldkirchen gut mit, hatte aber keinen glücklichen Tag und bleibt weiter auf Talfahrt. Foto: Brunner Images

Glücklose Heimniederlage für Rapid Lienz

Gegen den SV Feldkirchen stand das Spiel auf der Kippe und endete 1:2.

Rapid Lienz empfing am 20. Mai im Dolomitenstadion den SV Feldkirchen. Nicht nur die Tabellenposition für die Grünweißen ist derzeit alles andere als rosig. Trainer Bernhard Zoier musste zudem noch fünf Stammspieler vorgeben. Neben den verletzten Markus Ebner, Manuel Ackerer und Matthias Waltl fehlten aus beruflichen Gründen Daniel Leitner und Florian Neumeister. So standen die jungen Michael Niedrist und Dominic Girstmair diesmal in der Startformation.

In der Anfangsphase agierten beide Mannschaften eher vorsichtig und legten ihr Hauptaugenmerk auf die Defensivarbeit. Von Minute zu Minute kamen die ersatzgeschwächten Rapidler dann aber immer besser ins Spiel und fanden vor allem nach Standardsituationen gute Möglichkeiten vor. So setzte Michael Niedrist den Ball nach einem Corner an die Latte. Ein Kopfball von Patrick Eder wurde nach einer Flanke von Dominik Müller von den Gästen abgewehrt und Aziz Ayodeji agierte in aussichtsreicher Position etwas zu unentschlossen.

Von den Gästen kam in der ersten Halbzeit in der Offensive überhaupt nichts und so ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen. Kurz nach Wiederanpfiff hatten die Grünweißen dann Grund zum Jubeln und gingen verdient in Führung. Nach einer Einzelaktion von Dominic Girstmair kam der Ball zu Mario Kleinlercher. Der schoss zum 1:0 für die Hausherren ein.

Aber die Freude über diesen Treffer währte gerade einmal zwei Minuten. Nach einem kurzen Zupfer von Aziz Ayodeji im Strafraum ging ein Feldkirchener Stürmer zu Boden und zum Entsetzen der Dolomitenstädter zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Marco Müller verwandelte zum 1:1 Ausgleich.

Kurz darauf stand wiederum Schiedsrichter Glantschnig im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem Brutalo-Foul an Manuel Amoser zeigte er dem Feldkirchener Spieler lediglich die gelbe Karte. Ein Ausschluss wäre in dieser Situation wohl die einzige richtige Entscheidung gewesen. Manuel Amoser konnte verletzungsbedingt nicht mehr weiterspielen und wurde von Farhad Mustafa ersetzt.

Die Grünweißen waren zwar dennoch redlich bemüht, einen zweiten Treffer zu erzielen, doch nach 77 Minuten schlug es wieder im Kasten von Christian Korunka ein. Nach mehreren Fehlern in der Lienzer Defensive war Michael Kulnik zur Stelle und schoss zum 2:1 für die Kärntner ein.

Letzter Höhepunkt in diesem Spiel war dann ein Doppelausschluss in der letzten Spielminute. Zunächst konnte der alleine aufs Tor zulaufende Mario Kleinlercher nur mehr regelwidrig gestoppt werden. Übeltäter Christoph Freithofnig wurde daraufhin mit der roten Karte des Platzes verwiesen. Im anschließenden Tumult zeigte der Unparteiische dann auch noch Mario Kleinlercher wegen einer Tätlichkeit den roten Karton. Den folgenden Freistoß von Dominik Müller parierte Feldkirchen-Keeper Dario Pick und so blieb es am Ende bei der unglücklichen 1:2 Niederlage für die Rapidler.

Linktipp: aktuelle Tabelle der Kärntner Liga

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