Lienz bietet heuer eine richtig „akademische“ Ferienattraktion für Kinder an: die Kinderuni von 18. bis 21. Juli! Fotos: Kinderuni

Lienz bietet heuer eine richtig „akademische“ Ferienattraktion für Kinder an: die Kinderuni von 18. bis 21. Juli! Fotos: Kinderuni

Mit acht Jahren schon studieren? Die Kinderuni kommt!

Programmieren lernen, Roboter bauen, T-Shirts bedrucken – Spaß haben!

Lienz bietet neben der städtischen Sommerbetreuung für Kinder und Jugendliche und vielen privaten Aktivitäten wie dem „Spielfeld Kultur“ auf der Tamerburg heuer auch eine richtig „akademische“ Ferienattraktion für Kinder an: die Kinderuni von 18. bis 21. Juli!

Sie wird von der Leopold Franzens Universität in Innsbruck und der UMIT in Hall organisiert und soll spielerisch den Forschergeist der Kinder befriedigen. Forschung ist schließlich nur die akademische Form von Neugier und Wissensdurst. Der wird auf unterschiedlichsten Ebenen gestillt. Zum Beispiel besuchen die jungen TeilnehmerInnen der Kinderuni das Forschungsteam der archäologischen Ausgrabungsstätten in Aguntum und reisen mit zurück in die Römerzeit. Sie entdecken alte Gebäude und geheimnisvolle Schätze und lernen auch Ausgrabungstechniken.

Eine Station der Kinderuni ist die Ausgrabungsstätte in Aguntum.

Im Vortragssaal der Universität Lienz – derzeit noch im Gebäude der Wirtschaftskammer in der Amlacherstraße – kommen die technisch Interessierten voll auf ihre Kosten. Die Kids bauen echte Roboter nach eigenen Ideen oder vorhandenen Vorlagen. Alle Bauteile stehen zur Verfügung: Motor, Sensoren, „Smarthub“ und iPads, mit denen die selbst gebauten Roboter programmiert werden. Keine Angst, es ist nicht so schwer wie es klingt und eigentlich nur eine tolle Art zu spielen!

Spielerisch lernen die Kids in der Kinderuni auch eine Fähigkeit, die heutzutage viele Türen öffnet: das Programmieren! Es gibt dafür die eigens für Kinder entwickelte visuelle Programmiersprache „Scratch“. Damit können die jungen BesucherInnen der Kinderuni im Nu ihre eigenen Computerspiele programmieren. Kaum zu glauben? Ausprobieren! Wer Lust hat, kann bei der Kinderuni auch lernen, wie man ein T-Shirt mit eigenen Motiven bedruckt oder im „Drawdio – Fab Lab“ aus einfachen elektronischen Bauteilen ein Musikinstrument zusammenbaut, das man anschließend mit nach Hause nehmen darf!

Die Kinderuni geht von Dienstag 18. Juli bis Freitag 21. Juli über die Bühne, manchmal vormittags, manchmal nachmittags. Man kann sich auch für einzelne Tage und Projekte anmelden. Die Teilnahme kostet pro Tag nur vier Euro. Auskunft gibt auch den Kids eine echte Uniassistentin, Julia Außersteiner, die während des Semesters Ansprechpartnerin für die Lienzer Studenten ist.

Hier das komplette Programm downloaden!
Anmeldung für die Kinderuni ab 26. Juni unter folgendem Link: Kindersommeruni-Anmeldung

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren

12 Postings bisher
Zuckerpuppe vor 2 Monaten

lieber hoerzuOT! Ich habe ja nicht behauptet, dass Kinder in den Ferien nicht Zeit zum Spielen, ausrasten, herumtollen usw. haben sollen, und dass Kinder heutzutage unterm Jahr einen vollen Terminplan haben, weiss ich auch. Aber kein arbeitender Elternteil ausser einer Lehrperson hat von Anfang Juli bis Anfang September durchgehend Urlaub - und das soll bitte auf gar keinen Fall ein Angriff auf die Lehrerschaft sein, aber das ist leider nun mal eine Tatsache. Und deshalb finde ich es wesentlich besser, dass Kinder in diese 4 (VIER!) Tagen solche Aktivitäten machen als zu Hause vorm PC oder Fernseher zu sitzen. Ansonsten haben Sie von mir wirklich vollste Zustimmung.

    hoerzuOT vor 2 Monaten

    Sie haben recht. Hatte die Tatsache, dass es 4 Tage dauert, schlichtweg überlesen.

Zuckerpuppe vor 2 Monaten

liebe Poster! Der Grossteil der Eltern muss sich jetzt schon darum sorgen, wo der Nachwuchs während der langen Ferienzeit betreut werden kann. Und ehrlich gesagt,das ist sicher um ein Vielfaches besser als wenn die Kinder alleine zu Hause vorm Fernseher oder PC sitzen. Das Ganze hat doch nichts mit Studium im eigentlichen Sinn zu tun, Interessen zu wecken und spielerisch was zu lernen, das ist doch das Beste, was ihnen in dieser Situation passieren kann. Tolle Sache!

    hoerzuOT vor 2 Monaten

    Sie mögen vielleicht recht haben. Aber wäre es nicht besser, wenn sich die Eltern Zeit für Ihre Kinder nehmen würden, anstelle sie wieder "irgendwo" abzugeben. Die Länge der Ferienzeit ist seit Urzeiten dieselbe geblieben...und sollte es auch unbedingt bleiben. Kinder brauchen förderfreie Zeit um Kind zu sein und familiäres Miteinander. Schon während des Jahres werden Kinder "am Nachmittag betreut", in irgendwelche Sportvereine oder Musikgruppen gesteckt, um nur ja beschäftigt zu sein."Frei" sollte "frei" bleiben.

    Und: Wer den Kinderwunsch hegt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass Kinder Ferien haben und Zeit brauchen.

    Nein, früher war nicht alles besser, diesbezüglich aber definitiv. Als ehemalige Lehrperson weiß ich nur zu gut, wieviel unsere Kinder "buggeln", lernen und Termine koordinieren müssen. Schrecklich. Glauben Sie mir, sie sind dadurch keinen Deut leistungsfähiger/motivierter/belastbarer-ja,fast möchte ich das Gegenteil behaupten.

    "Raus in die Natur, mit Freunden, Hund und co"- der Lerneffekt dabei ist mit nichts anderem zu vergleichen.

      le corbusier vor 2 Monaten

      zuerst dachte ich: hoerzuOT hat sicher keine kinder. dann habe ich gelesen "als ehemalige lehrperson" dann war plötzlich alles klar. freizeit muss man sich leisten können (oder man ist lehrer).

le corbusier vor 2 Monaten

oh mein gott, wenn man die kommentare hier so liest. man kann wirklich in allem den teufel finden. dabei steht schon im titel worum es geht: spass haben.

Thomas28 vor 2 Monaten

Na habedere... und mit 10 Jahren Autofahren oder wie?

Kater vor 2 Monaten

Um die Häuser ziehen, durch Felder und Auen, das ist ist heutzutage wohl sehr schwer möglich, die Kinder kennen das ja heutzutage gar nicht mehr.Und mir wärs zu gefährlich für meine Kinder.Besser ist etwas unter Aufsicht zu unternehmen, dabei kann man genausoviel Spaß haben und die Eltern sind beruhigt.

    hoerzuOT vor 2 Monaten

    @kater: eben weil sie es nicht mehr kennen, sollten sie es erfahren. Denken Sie zurück an ihre Kindheit- wie schön es doch war, einfach nichts tun zu müssen und den eigenen Ideen freien Lauf zu lassen. Heute werden Kinder permanent beschäftigt. Die Reizüberflutung kommt von der virtuellen Welt bis zur permanent Bespaßung/ Förderung in der Freizeit. Sind sie deshalb begabter, erfolgreicher, zufriedener oder zielorientierter als die Kinder von damals?

hoerzuOT vor 2 Monaten

Lasst die Kinder doch einfach mal Ferien haben. Spielen, im Freien sein, um die Häuser ziehen und die "förderfreie" Zeit genießen/ kein Programm absolvieren. Wie wichtig auch Langeweile für die Kreativität ist, muss ich hier nicht erwähnen. "Kinder-Uni", was für ein beängstigender Begriff. Los, raus auf die Felder, weg mit den smartphones, in die Schwimmbäder, in die Auen ...fernab der Leistungsgesellschaft---einfach Kind sein.

    Innovator vor 2 Monaten

    Das ist Träumen von einer Welt, die es nicht mehr gibt: die Wiesen haben nicht mehr die Blumen, sondern Hartgräser, ddas Heu hat die Form von Agrar-Kondomen, die als "Mozarellas" herumliegen usw. Man muss Kinder für die MINT- Studien begeistern; das kann spielerisch erfolgen, wie in der Kinder -Uni: das Kind lernt, neugierig zu sein, etwas zu probieren. An 4, 5 Tagen halbtags so Neues lernen zerstört nicht die Ferien der Kinder, macht sie aber schlauer und bereitet sie fürs richtige Leben vor.

      hoerzuOT vor 2 Monaten

      Naja....Sie wissen, dass ihre Zeilen maßlos übertrieben sind.