„Subventionsbitten“ von Olala und Dolomitenmann erhört

Lienz stiftet 35.000 Euro für die Härtesten und 30.000 Euro für die Theatermacher.

Es ist zugleich Routine und Ritual – die jährliche Behandlung der „Subventionsbitten“ für die Lienzer Paradeevents „Olala“ und „Dolomitenmann“. Einstimmigkeit ist fast vorprogrammiert, man ist sich quer durch die Fraktionen einig, dass sowohl UmmiGummi als auch der Dolomitenmann-Verein rund um die Familie Grissmann Förderung verdienen.

Sowohl das Straßentheaterfestival als auch die Extremstafette sind seit Jahrzehnten unbestrittene Publikumsmagneten und für die meisten Lienzer auch Herzenssache. Lediglich Grün-Mandatarin Gerlinde Kieberl outete sich in der Gemeinderatssitzung am 14. Juni als Dolomitenmann-Verweigererin – „Das ist mir zuviel Remmidemmi“ – und hinterfragte die Notwendigkeit der Hubschrauberflüge. Sie enthielt sich der Stimme in dieser Causa.

35.000 Euro sponsort die Stadt Lienz für die Härtesten unter der Sonne. Foto: Sebastian Marko/Red Bull Content Pool

Olala feierte im Vorjahr Jubiläum und bekam von der Stadt dafür einen Bonus, heuer wurde die Subvention wieder zurückgeschraubt auf 26.000 Euro in bar und 4.000 Euro an Rechnungen, die das Stadtmarketing übernimmt. Die Veranstalter des Dolomitenmanns baten um 25.000 Euro für den sportlichen und 15.000 Euro für den musikalischen Teil der Veranstaltung. Sie wurden nicht ganz erhört und erhalten pauschal 35.000 Euro mit der Auflage, dass die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung vorgelegt werden muss.

30.000 Euro beträgt die Subvention für die Straßentheatermacher von Olala. Foto: Machine de Cirque
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