Matreier Bergretter trainierten auf dem Schlatenkees

Jährliche Gletscherübung einer Spaltenbergung mit Hubschrauberunterstützung.

Die Bergrettung ist in einem Gebirgsbezirk wie Osttirol fast allgegenwärtig und dennoch wird der Job der Bergretter niemals alltäglich. Kaum ein Einsatz gleicht dem anderen, es geht oft um Leben und Tod, an sehr exponierten Orten, die auch für die geübtesten Retter immer wieder zur Herausforderung werden. Während die Einsätze medial Beachtung finden, sind die vielen Trainings und Übungen kaum ein öffentliches Thema. Mit einer Ausnahme: Nur nach zähen, auch politisch heißen Verhandlungen gelang es der Osttiroler Bergrettung, eine Genehmigung zum Üben mit Hubschrauberunterstützung in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern zu bekommen. Mittlerweile sind diese Übungen unumstritten.

Vor einer Woche ging die jährliche Gletscherübung der Bergrettung Matrei in Osttirol mit einem typischen Einsatzszenario über die Bühne, unterstützt vom Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“.  Eine Spaltenbergung am Schlatenkees wurde simuliert. Unterhalb des Großvenedigers stand neben behelfsmäßigen Bergemethoden und der Mannschaftsseilrolle auch das Üben mit dem „Dreibein“ auf dem Programm.

Fotos: Bergrettung Matrei

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