Nicht nur die Leistung passte beim Jugendwettbewerb des Roten Kreuzes in Innsbruck, sondern auch die Stimmung. Fotos: ÖRK Tirol/Andreas Mader

Nicht nur die Leistung passte beim Jugendwettbewerb des Roten Kreuzes in Innsbruck, sondern auch die Stimmung. Fotos: ÖRK Tirol/Andreas Mader

Spitzenplätze für Rotkreuzjugend aus Osttirol

Beim Jugendwettbewerb in Innsbruck zeigten die jungen Helfer ihr Können.

In der Rathausgalerie und auf dem Sparkassenplatz brechen Personen zusammen, ein Arbeiter schlägt bei der Talstation der Hungerburgbahn bei Reinigungsarbeiten auf den harten Boden auf, ein Student zieht sich eine stark blutende Wunde am Unterarm zu – all das passierte beim Tiroler Jugendrotkreuzwettbewerb Anfang Juli in Innsbruck zum Glück nicht real, sondern wurde sehr realitätsnahe simuliert.

49 Gruppen aus allen Bezirken – rund 270 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren – wurden an spektakulären Bewerbsstationen, verteilt über das gesamte Stadtgebiet von Innsbruck, mit verschiedensten Unfallszenarien konfrontiert. Realitätsnah geschminkte „Unfallopfer“ ließen die Situationen täuschend echt wirken, zumal die gestellten Szenarien in der Realität auch vorkommen. „Vom Freizeit- über den Arbeitsunfall, von Knochenbrüchen bis hin zur schweißtreibenden Reanimation bei einem Kreislaufstillstand, alles wurde perfekt bewältigt“, resümierte Helmut Kometer, Leiter der Rotkreuz­akademie in Tirol.

Realitätsnah geschminkte „Unfallopfer“ ließen die Situationen täuschend echt wirken.

Michael Glahn, Landesjugendreferent des Tiroler Roten Kreuzes freute sich: „Unsere Rotkreuz-Jugend schaut nicht weg, wenn Hilfe benötigt wird. So viel Hilfsbereitschaft und Motivation wie bei diesem Bewerb sieht man selten, eigentlich sind hier alle Teilnehmer Sieger. Sie können Leben retten und im Ernstfall einen kühlen Kopf bewahren.“ Auch Robert Moser, aus Osttirol stammender Präsident des Roten Kreuzes Tirol, zeigte sich beeindruckt, „wie professionell die jungen Leute Leben retten können, sowohl einzeln als auch in der Gruppe. Auch aus psychologischer Sicht haben sie einiges zu bieten. Im Ernstfall wünsche ich mir eine so professionelle Versorgung, wie sie hier gezeigt wurde.“

150 Betreuer der Jugendgruppen, über 150 Bewerter, Experten für realistische Unfalldarstellung, „Unfallopfer“, Auswerter und weitere 120 Mitarbeiter aus ganz Tirol sorgten für einen reibungslosen Bewerb, der von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rotkreuz-Bezirksstelle Innsbruck Stadt vorbereitet wurde. Es war die größte Veranstaltung des Roten Kreuzes in Tirol im heurigen Jahr. Die Osttiroler Rotkreuzgruppen schlugen sich bei diesem Bewerb ganz ausgezeichnet.

Das erfolgreiche Team Sillian 2 freut sich über den Sieg in der Kategorie „Bronze 2“.

Hier die Platzierungen der Osttiroler Teams:

Kategorie: Bronze 1
1. Platz: Sillian 3
2. Platz: Matrei
5. Platz: Lienz 2
7. Platz: Sillian 4
14. Platz: Sillian 5

Kategorie: Bronze 2
1. Platz: Sillian 2
3. Platz: St. Jakob/St.Veit 3
7. Platz: Lienz 1

Kategorie: Silber 1
2. Platz: Sillian 1
3. Platz: St. Jakob/St. Veit 2
5. Platz: St. Jakob/St.Veit 1

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