Doppelstockzüge schaufeln Radler nach Innichen

Kapazität für 1800 Fahrräder pro Tag und neue Ticketautomaten.

Ab heute, 22. Juli, führen die ÖBB zwischen Innichen und Lienz Doppelstockzüge mit eigenen Fahrradwaggons. Mit einer Kapazität von bis zu 380 Fahrrädern und über 500 Sitzplätzen pro Zug sollen die riesigen Wellen an italienischen Radfahrern in der nun voll einsetzenden Hauptsaison kontrolliert und komfortabel an ihren Ausgangsort Innichen zurückgebracht werden.

Bis zu 350 Räder und 500 Passagiere können in der Hochsaison mit einem Zug nach Innichen zurückgebracht werden. Foto: ÖBB

Bis 31. August 2017 sind täglich vier Fahrradzüge zwischen Lienz und Innichen im Einsatz. Im September 2017 verkehrt dann wieder täglich ein eigener Zusatzzug mit Fahrradwagen und an den Wochenenden und an Fenstertagen auch weitere zusätzliche Züge mit Fahrradwagen.

Neben den „Radlerzügen“ verkehren zwischen Lienz und Fortezza/Franzensfeste die Flirt-Nahverkehrsgarnituren, die zwar auch Platz für 30 Fahrräder bieten, nachmittags aber für die Fahrradmitnahme gesperrt sind. „Um die Abwicklung der Fahrradzüge so effizient wie möglich zu gestalten, werden die Fahrgäste ersucht, in der Zeit zwischen 13:00 und 17:00 Uhr ausschließlich die direkten Fahrradzüge zwischen Lienz und Innichen zu benützen,“ erklärt ein Sprecher der ÖBB.

Im Juli und August rollen rund 150.000 radbegeisterte Italiener vorwiegend mit Leihrädern von Europas größtem Verleiher Papin Sport auf dem Drauradweg in Richtung Dolomitenstadt. Auf dem Lienzer Bahnhof werden auch heuer speziell geschulte, mehrsprachige ÖBB-Guides eingesetzt. Sie helfen bei der Verladung der Fahrräder und informieren direkt am Bahnsteig über Züge und Ticketkauf.

Ticketautomaten stehen seit wenigen Tagen übrigens auch an den Bahn-Haltestellen in Lienz-Peggetz, Dölsach und Nikolsdorf. Das bedeutet: Ab sofort sollte man schon beim Einstieg in den Zug ein gültiges Ticket in der Tasche haben.

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren

6 Postings bisher
Kurgan vor 4 Monaten

Ach Unholder und bergfex: das Schienennetz funktioniert auch für Osttiroler. Um das aber zu erkennen müsstet ihr auch mal den Zug benutzen. Da wird man als Lienzer keineswegs am Bahnsteig abgewiesen. Nicht mal ihr zwei Helden.

Es läuft hier nämlich ähnlich wie beim Hochstein. Nicht in Anspruch nehmen und maulen, dass er zu unattraktiv und zu teuer ist, um dann aber wiederum motzen, wenn es heißt, er gehört zugesperrt.

Gebe es die italienischen Radtouristen nicht, hätte die ÖBB die Bahnlinie wohl tatsächlich schon eingestellt. Weil sie sind es, die eine Wirtschaftlichkeit halbwegs garantieren. Nicht solche Maulhelden wie ihr.

Und glaubt mir eines: Wenn ihr mit der Bahn nach Innsbruck fahren wollt, müsst ihr euch nicht vorm Umsteigen in Franzensfeste fürchten. Keine Angst. Ihr braucht nur aussteigen, die Treppe runter, dann 2 mal rechts und die Stufen wieder rauf und in ankommenden Zug einsteigen. Das müsste auch für euch zu schaffen sein. ;-)

Also hört mit eurer ewigen Jammerei auf und betrachtet es mal so wie es ganzheitlich ist.

Bestärkt durch mein uferloses Vertrauen in eure vorhandene Intelliegenz danke ich eich schon im Vorfeld dafür. Danke!

    senf vor 4 Monaten

    Kurgan@: wie recht du hast. Schöne Worte zum Sonntag für die Ewigmauler. 👍

    bergfex vor 4 Monaten

    Danke für die nette Anrede. (zeugt von Bildung) Guten Morgen und ab zur Arbeit.

Unholder0815 vor 4 Monaten

Wunderbar das das Schienennetz für Italiener so ausgezeichnet funktioniert ,und es für Osttiroler reicht mit Bussen nach Innsbruck gekarrt zu werden,auch zu behandlungen in die Uniklinik. Bravo Osttirol

    bergfex vor 4 Monaten

    Haben wir das nicht schön geschrieben ??😡

bergfex vor 4 Monaten

Schön das man für die italienischen Radler was macht.