Gute Szenen auf beiden Seiten aber keine Tore gab es beim Saisonauftakt zwischen Rapid Lienz und Sachsenburg im Dolomitenstadion zu sehen. Foto: Brunner Images

Gute Szenen auf beiden Seiten aber keine Tore gab es beim Saisonauftakt zwischen Rapid Lienz und Sachsenburg im Dolomitenstadion zu sehen. Foto: Brunner Images

Keine Tore zum Saisonauftakt im Dolomitenstadion

Der SV Rapid Lienz musste sich gegen den SV Sachsenburg mit einem 0:0 begnügen.

In seinem ersten Meisterschaftsspiel musste Neo-Coach Manfred Niederwieser am 28. Juli einige Stammkräfte vorgeben und schickte gegen Sachsenburg eine sehr junge Startformation auf das Spielfeld. Diese Truppe wirkte speziell in den ersten 45 Minuten sehr nervös und kam nur durch Standardsituationen gefährlich vor das gegnerische Tor. Nach Freistößen von Dominik Müller kam Oliver Steiner zweimal per Kopf an den Ball, doch einmal wehrte der gegnerische Schlussmann ab und beim nächsten Versuch köpfelte der Neuzugang aus Matrei den Ball am Tor vorbei.

Die besseren Möglichkeiten, um ihn Führung zu gehen, fanden die Gäste aus Oberkärnten vor. Zunächst tankte sich Sachsenburg Kapitän Laslo Rozgonji auf der linken Seite durch, doch Lienz Schlussmann Bernhard Leitner ließ sich durch den aufs kurze Eck abgegebenen Schuss nicht überraschen und wehrte zur Ecke ab. Und nach rund einer halben Stunde Spielzeit blieb den Sachsenburgern der Torjubel praktisch im Hals stecken. Kristian Saric setzte sich auf der linken Angriffseite durch, brachte eine scharfe Flanke zur Mitte, doch der Kopfball von Roman Gaspersic strich um Millimeter am Lienzer Gehäuse vorbei. Vorangegangen war der Aktion ein unnötiger Ballverlust der Rapidler im Spielaufbau, den die Gäste zu einem schnellen Konter nützten.

Mit einem torlosen Unentschieden schickte Schiedsrichter Sebastian Fischer beide Mannschaften dann zum Pausentee. Nach dem Seitenwechsel wirkten die Hausherren etwas präsenter und vor allem die jungen Spieler schienen ihre Nervosität langsam abzulegen. Dennoch hatte Rapid in der 60. Minute Glück. Patrick Lagger spazierte förmlich durch die Lienzer Abwehr, sein Schuss ging aber hauchdünn am langen Eck vorbei. Nur Augenblicke später rettete Sachsenburg Schlussmann Christian Penker mit einer Wahnsinnstat seine Elf vor dem schon sicher scheinenden Gegentreffer.

Dominik Müller hob einen Freistoß aus rund 20 Metern über die Mauer, aber der Gästekeeper fischte den Ball mit einer sensationellen Parade aus der unteren rechten Torecke. Dann waren wieder die Oberkärntner am Zug, ein Schuss von Roman Gaspersic fiel aber zu zentral aus und Bernhard Leitner konnte den Schuss des Sachsenburger Stürmers problemlos abwehren. Nach 66 Minuten brachte Rapid Trainer Manfred Niederwieser Antonel Cabraja auf das Feld und diese Auswechslung wäre nur Sekunden später beinahe zum Glücksgriff geworden.

Florian Neumeister brachte den Ball von der linke Seite hoch zur Mitte, aber der Kopfball von Antonel Cabraja aus kurzer Distanz landete auf der Latte des gegnerischen Tors.
Dies war dann aber auch zugleich die letzte nennenswerte Torchance in diesem Spiel. In den verbleibenden zwanzig Minuten spielte sich das Geschehen meistens im Mittelfeld ab und so blieb es am Ende bei einer im Großen und Ganzen gerechten Punkteteilung.

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