TIWAG-Vorstandsdirektor Thomas Gasser und Thomas Mühlmann (li.) von der Stadtwärme Lienz vor der neuen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Heizwerkes. Foto: TIWAG/Brunner Images

TIWAG-Vorstandsdirektor Thomas Gasser und Thomas Mühlmann (li.) von der Stadtwärme Lienz vor der neuen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Heizwerkes. Foto: TIWAG/Brunner Images

Neues „PV-Segel“ auf dem Dach der Stadtwärme Lienz

Die alte Solaranlage wurde durch eine leistungsfähige Photovoltaik-Anlage ersetzt.

Seit 2001 werden Lienz und Nußdorf-Debant über die Stadtwärme Lienz mit Wärme aus Biomasse versorgt. Das Unternehmen ist eine 100-Prozent-Tochter der Tiwag. Von Beginn an nutzte die Anlage, die 2005 um das Heizkraftwerk Lienz II erweitert wurde, auch Sonnenenergie. Allerdings kam die Solaranlage auf dem Dach des Heizwerkes – vor Jahren zur schönsten Österreichs gekürt – mittlerweile in die Jahre und wurde jetzt durch eine moderne Photovoltaik-Anlage ersetzt.

Innerhalb von vier Wochen erfolgte der Austausch gegen eine 22 Meter hohe und 630 Quadratmeter große PV-Anlage. 372 Module ermöglichen jetzt eine Jahresleistung von etwa 115.000 kWh. Die erzeugte elektrische Energie wird in erster Linie zur Eigenbedarfsdeckung verwendet. Im Netzparallelbetrieb speist die Anlage Überschussstrom aber auch in das öffentliche Netz ein.

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2 Postings bisher
lois99 vor 4 Monaten

Das sehe ich genau so "TAuernwind" Man sollte auch die Solarthermie für die Fernwärme weiterhin nützen!

tauernwind vor 4 Monaten

Also wenn ich mich nicht irre wäre eine Solarthermie-Anlage (also wie vorher mit Wasser) wesentlich effizienter vor allem weil man das warme Wasser ja braucht.

Wirkungsgrad: Solarthermie je nach Anlage 50 - 80% Photovoltaik ~20%

Der Grund dafür ist, daß jede Wellenlänge des Sonnenlichtes in Wärme aber nur ein geringer Teil der Wellenlängen in Strom umgewandelt werden kann.

Wäre interessant welche Entscheidungskriterien hier zusätzlich berücksichtigt wurden.