Inline-Slalom auf der Felbertauern-Ersatzstraße

Matrei: Beim Internationalen Felbertauern Cup waren LäuferInnen aus sechs Nationen am Start.

Am Samstag, 5. August, war Matrei Station des Internationalen Inline-Cups, der aus insgesamt fünf Rennen besteht. Austragungsort für das dritte dieser fünf Rennen war die Felbertauern-Ersatzstraße, auf der die Inline-Skater einen Slalom absolvierten. Läuferinnen und Läufer aus Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Slowenien, Italien und Österreich – unter ihnen mit Jörg Bertsch, Jan Vogt, Alessandra Veit und Ulrike Bertsch vier Top-Ten-Läufer der Weltrangliste – starteten in zwei Durchgängen und einem Finallauf auf 1.538 Höhenmeter und bewältigten 40 Tore und eine Höhendifferenz von 28 Meter.

Die Osttirolerin Emma Berger landete in ihrer Gruppe, Schüler 1, auf Platz zwei. Fotos: Bernhard Kofler

Die große Favoritin Alessandra Veit, derzeit Nummer fünf der Weltrangliste, scheiterte bereits im ersten Lauf, bei dem sich Alexa Brust den Sieg holte. Von den Osttiroler Läuferinnen sicherte sich Emma Berger (Schüler 1), heimisches Aushängeschild unter den Inline-Läuferinnen, nachdem sie den ersten Durchgang mit Platz vier abgeschlossen hatte, mit einem starken zweiten Durchgang den zweiten Platz. Mit Nicole Berger auf Platz zehn und Leonie Kleinlercher auf Platz elf belegten zwei weitere heimische Talente gute Plätze, für Selina Kleinlercher (Schüler 2) verlief das Rennen nicht ganz nach Wunsch.

Die Finalsieger der Herren bei der Siegerehrung.
Die Finalsiegerinnen der Damen bei der Siegerehrung.
Die beiden Finalsieger, Sinah Rogel und Jörg Bertsch, zeigten sich beide begeistert von der Rennstrecke.

Bei den Finalläufen der Herren zeigte Favorit Jörg Bertsch einmal mehr, dass er nicht zu schlagen ist und holte sich den Sieg. Bei den Damen schnappte sich erstmals Sinah Rogel den Titel. „Die Strecke ist auf mich zugeschnitten, ich liebe selektive Rennen, hier kommen meine Stärken wie Risikobereitschaft voll zur Geltung“, resümierte sie nach anfänglicher Sprachlosigkeit. Auch Jörg Bertsch zeigte sich von der Strecke begeistert: „Eine selektive Strecke, die auch den Besten alles abverlangt. Top Organisation und perfekte Absicherung der Rennstrecke – Weltcup-würdig.“ – So der Sieger, der auch beim nächsten Rennen auf der Felbertauernstraße starten will.

Auch für Sonntag, 6. August, war ursprünglich ein Rennen zum Alpen-Dolomiten-Cup geplant, das aber wetterbedingt abgesagt werden musste.

Ergebnislisten: Skitty Race (Kinderrennen), Felbertauern Cup, Felbertauern Cup Finale

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