Ab der zweiten Spielhälfte liefen die Debanter den Angreifern der Gäste aus Rosegg hinterher. Foto: Brunner Images

Ab der zweiten Spielhälfte liefen die Debanter den Angreifern der Gäste aus Rosegg hinterher. Foto: Brunner Images

Nußdorf-Debant verliert gegen Rosegg mit 2:5

Alempic-Elf kassierte nach gutem Start im Aguntstadion eine klare Niederlage.

Die Zuschauer am 10. September im Aguntstation sahen eine vor allem in der ersten Halbzeit eine klar überlegene Heimmannschaft. Die Gäste konzentrierten sich ausschließlich auf die Defensive und kamen vorerst in der Offensive überhaupt nicht zur Geltung. Das einzige Manko bei den Osttirolern war der finale Pass. So bedurfte es einer Standardsituation, um in Führung zu gehen. Nach einer Freistoßflanke von David Schett stand Dennis Jeller goldrichtig und brachte in der 22. Minute seine Elf hochverdient in Führung.

Aber den Gästen gelang praktisch mit ihrem ersten Angriff zehn Minuten später der Ausgleich, der allerdings umstritten war. Nach einer Flanke fiel der Ball Marc Sand an die Hand, der Unparteiische ahndete das Vergehen aber nicht und der Rosegger Stürmer schoss zum 1:1 Pausenstand ein.

Die Hausherren dürften zu Beginn der zweiten Halbzeit mit ihren Gedanken noch in der Kabine gewesen sein, denn binnen zwölf Minuten kassierten sie gleich drei Verlusttreffer! Zunächst staubte Marc Sand nach einem Freistoß zum 2:1 ab. Kurz darauf erhöhte Josef Reichmann auf 3:1 und in der 59. Minute verwertete Sandro Ebner einen Stanglpass zum vorentscheidenden 4:1. Unnötige Ballverluste und individuelle Fehler der Debanter waren allen Gegentreffern vorangegangen.

Den Hausherren muss man aber zugute halten, dass sie trotz des klaren Rückstandes nicht aufsteckten und mit etwas Spielglück beinahe noch einmal zurück in dieses Spiel gekommen wären. In der 67. Minute gelang Philipp Steiner aus einem verwandelten Foulelfmeter der Anschlusstreffer zum 4:2 und kurz darauf fiel ein Freistoß von Kapitän Dominik Tagger an die Innenstange, fand aber nicht den Weg ins Tor. Ein Treffer in dieser Situation hätte sicherlich noch zu einer heißen Schlussphase geführt.

So kam es wie es kommen musste. Sandro Ebner fixierte kurz vor dem Schlusspfiff den 5:2 Endstand für die Gäste aus Rosegg. „Wir waren in der ersten Halbzeit klar überlegen, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Dem Ausgleich ging ein klares Handspiel von Marc Sand voraus. Nach dem Seitenwechsel haben wir uns durch teils katastrophale Eigenfehler um die Früchte unserer Arbeit gebracht. Dennoch hat meine Mannschaft nie aufgegeben und wäre mit etwas Glück noch einmal ins Spiel zurückgekommen,“ meinte ein sichtlich enttäuschter FC-WR Trainer Ibel Alempic nach dem Spiel.

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