Rund 40 Tomatensorten gab es in Tristach zu sehen – und zu verkosten! Fotos: Dolomitenstadt/Sabine Hopfgartner

Rund 40 Tomatensorten gab es in Tristach zu sehen – und zu verkosten! Fotos: Dolomitenstadt/Sabine Hopfgartner

Wie schmeckt denn eine Tomate namens „Lady Bird?“

Dieses und andere Geheimnisse wurden beim Tristacher „Gartengeflüster“ gelüftet.

In Tristach fand am 16. September eine liebgewonnene Tradition ihre Fortsetzung. Im Luggisser Garten trafen sich Hobbygärtnerinnen und -gärtner zu einer Präsentation der besonderen Art. Seit einigen Jahren werden im Frühling Samenkörner und Setzlinge für alte Gemüsesorten interessierten Gartenliebhabern angeboten. Die Palette umfasst Paprikasorten, Gurken und insbesondere Tomatenpflanzen. Die nachbaufähigen Gemüsesorten werden über den Sommer kultiviert und im Herbst der Öffentlichkeit im Rahmen eines kleinen Erntedankes gezeigt.

Das diesjährige „Gartengeflüster“ wurde von der Öffentlichen Bücherei Tristach, der Bäuerinnenorganisation Tristach und der Paradeiserei Grafenstein organisiert. Die Besucher, darunter Peter Pichlkostner vom Obst- und Gartenbauverein Tristach, staunten nicht schlecht über die Sortenvielfalt. An die 40 verschiedene Sorten von Tomaten wurden heuer im Sommer in Tristach angebaut, mit klingenden Namen wie Lady Bird, Lollipop, Black Cherry, Benarys, Kremser Perle, Schneewittchen oder auch Reinhards Tomate, um nur einige zu nennen. Ob auch gekostet werden durfte? Natürlich! Und dabei offenbarten sich auch geschmacklich viele Variationen.

Die Sortenvielfalt in heimischen Gemüsegärten ist erstaunlich – und köstlich!

Gurken, sonst manchmal eher „Nebensache“ im Gemüsegarten, waren in verschiedensten Farben und Formen zu sehen, darunter besonders kleine Exemplare mit lediglich zwei bis drei Zentimetern Länge, dafür aber ganz groß im Geschmack.Verkostet wurden beim sortenreichen Erntedank auch Äpfel, Trauben, Beeren, Kürbisse und mehr, begleitet von viel Fachsimpelei und einem regen Erfahrungsaustausch zwischen Besuchern und Veranstaltern. Unübersehbar war die gemeinsame Vorliebe für gesunde Ernährung und regionale Lebensmittel.

Fachleute und Bäuerinnen gaben den Gästen Tipps und kulinarische Vorschläge mit auf den Weg. Es ist einfach, ohne Fertigprodukte gesunde Gerichte für Kinder und Erwachsene zuzubereiten, aus Produkten und Zutaten, die in unmittelbarer Nähe wachsen, gedeihen und auch angeboten werden. Man(n) und Frau muss sich nur ein wenig dafür interessieren und öffnen.

Das Organisationsteam des „Gartengeflüsters“, v.l. Gertraud Koller, Josef und Silvia Kitz (Paradeiserei), Hans Mayr, Daniela Mayr (Bücherei Tristach), Annelies Wendlinger und Ortsbäuerin Heidi Unterluggauer.
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1 Posting bisher
Unholder0815 vor 1 Woche

Das nenne ich mal eine Sinnvolle und lobenswerte Veranstaltung !!! Ich könnte mir vorstellen, das eine derartige Veranstaltung in jeder Gemeinde machbar und nützlich wäre.