5. Österreichischer Stadtregionstag in Lienz

Von 18. bis 20. Oktober diskutieren Regionalentwicklungsexperten in der Dolomitenstadt.

Nach Wien, Salzburg, Graz und Bregenz ist Lienz von 18. bis 20. Oktober der Austragungsort für den 5. Österreichischen Stadtregionstag, der rund 100 FachteilnehmerInnen in der Dolomitenstadt zusammenführen wird. Die Gemeinden des Lienzer Beckens bilden eine von 34 österreichischen „Stadtregionen“, die nicht an klassischen Gemeindegrenzen enden, sondern eigene Wirtschafts- und Politikfelder mit beachtlichem Potenzial bilden.

Bei der Tagung in Lienz werden Experten aus Stadt- und Regionalentwicklung erwartet, Vertreter von Städtebund, Österreichischer Raumordnungskonferenz, Bundeskanzleramt, Landesregierungen, Städten, Gemeinden und Förderungsstellen. Sie alle werden Erfahrungen austauschen, Exkursionen unternehmen und über die Positionierung der österreichischen Stadtregionen in einem europäischen Kontext diskutieren. Der „Zukunftsraum Lienzer Talboden“, so nennen sich die 15 Gemeinden des Planungsverbandes 36, wird sich dabei als ein mögliches Modell vorstellen. Außerdem bringt sich auch das Regionalmanagement Osttirol ein, das Strategien für Regionen mit Bevölkerungsrückgang präsentieren wird.

Regionsmanagement, Stadt Lienz und Planungsverband werden beim 5. Stadtregionstag für Impulse sorgen. Von links: Michael Hohenwarter, Dietmar Ruggenthaler, Elisabeth Blanik, Josef Mair und Oskar Januschke. Foto: Stadt Lienz/Lenzer
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2 Postings bisher
MeineMeinung vor 2 Wochen

Das RMO wird auch immer einfallsloser: Kuenz (zwei Mal) und Reisner (ein Mal) als (an-)gefragte „Experten“ gegen die Abwanderung in Osttirol? Da wird wieder einmal sehr viel von „Vordenkern“ vorgedacht, wenig mitgedacht und schon fast nicht mehr nachgedacht : In früheren Zeiten wurden bei Österr. Raumordnungskonferenzen des BKA auch in Osttirol wenigstens noch die wirklichen Probleme des Bezirkes angesprochen und mit den wirklich für Raumordnung Zuständigen auch zumindest teilweise gelöst.

Dem Kuenz fällt aber wahrscheinlich wieder nur eine „Zwangsverordnung „von landwirtschaftlichen Vorrang- und Vorsorgeflächen jetzt auch im Oberland und Iseltal (nach dem Fast-Debakel im Lienzer Talboden), ein absolutes Denkverbot für bessere Verkehrsanbindungen Osttirols (unter Berücksichtigung zunehmend umweltfreundlicherer Mobilität), weiterer Stillstand bei dringend notwendigen Umfahrungen in Sillian und Lienz, kein weiterer Ausbau der touristischen Infrastruktur, aber „dafür“ noch jede weitere Menge an Schutzgebieten in Osttirol, unter der „ Nebelgranate“ Nutzung des Naturraumes „ ein...?

Wir werden ja hören und sehen! Vielleicht brauchen wir, neben der tirolweiten Standortagentur (und in Nordtirol nicht vorhandenen Innos) vielleicht noch eine weitere Innos oder vielleicht auch noch eine dritte Universität, während es anscheinend keinen einzigen Vordenker kümmert, dass gleichzeitig die mühsam erkämpfte Osttiroler Hotelfachschule zusperrt...?

Was sind denn die wirklichen Probleme in Osttirol, welche Konzepte und „Rezepte“ haben bisher funktioniert und welche (noch?) nicht???

    senf vor 2 Wochen

    meineMeinung@: seit wann bist du denn so verbittert und wetterst dauernd gegend die Innos? es ist anscheinend immer noch lustig, gegen alles neue anzukämpfen und an alten politischen strukturen festzuhalten. schreib mal über den patentrezept für die region.