Vortrag im Bildungshaus: Ein Kraftwerk spaltet das Land

Die zeithistorisch spannende Veranstaltungsreihe „Die Achter Jahre“ startet am 12. Oktober.

Zwentendorf gilt als Symbol für ein jahrzehntelanges Scheitern sowie als Ort, der schräge Menschen und Projekte angezogen hat. Was waren damals die Motive für den Einstieg Österreichs in die Kernenergie? Warum formierte sich Widerstand, wer war dagegen und wie kam es zur Volksabstimmung? Themen des Vortrags sind auch der Konservierungsbetrieb des Kernkraftwerks bis zu seiner Stilllegung, die Nachnutzung des AKWs als Ersatzteillager und seine heutige Nutzung, beispiels­weise als Sicherheits-Trainingscenter.

Der Vortrag  „Volkabstimmung Zwentendorf 1978 – ein Kraftwerk spaltet das Land“ von Mag. Stefan Zach ist der erste in einer Reihe von Veranstaltungen unter dem Titel „Die Achter Jahre“. Die „Achter Jahre“ beinhalten eine Fülle historischer Ereignisse aus dem 20. Jahrhundert. Die vom Bildungshaus ausgewählten ReferentInnen vermitteln aufgrund ihrer Profession ein objektives Bild der jeweiligen Zeit.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 12. Oktober, um 19:30 im Bildunghaus Lienz statt. Die Veranstaltung ist kostenlos, keine Anmeldung erforderlich! Freiwillige Spenden erbeten.

Das AKW-Zwentendorf spaltete vor knapp 40 Jahren Österreich. Das Bildungshaus Osttirol beleuchtet in einer Veranstaltungsreihe historisch und politisch relevante Ereignisse der jüngeren Vergangenheit. Foto: EVN
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