Probealarm in der Lienzer Schweizergasse. Die Feuerwehr trainierte für den Ernstfall. Fotos: Brunner Images

Probealarm in der Lienzer Schweizergasse. Die Feuerwehr trainierte für den Ernstfall. Fotos: Brunner Images

Lienzer Feuerwehr übte in der Schweizergasse

Die Florianijünger bewältigten ein schwieriges Brandszenario nach Plan.

Das „Hofer'sche Stiftungshaus“ in der Lienzer Schweizergasse beherbergt einige Sozialvereine und das Eltern-Kind-Zentrum. Es steht in einem alten, dicht bebauten Stadtteil von Lienz, erstreckt sich über zwei Straßen und hat eine enge Zufahrt. Genau deshalb wählte die Stadtfeuerwehr dieses Objekt für ihre jährliche große „Schlussübung“ aus.

Einsätze im dichtbebauten Stadtgebiet erfordern spezielle Maßnahmen.

Einen Brand in diesem Gebäude anzunehmen bedeutete nicht nur einsatztechnisch sondern auch verkehrslogistisch eine besondere Herausforderung für die Florianijünger und -jüngerinnen, die selbst die Verkehrsregelung übernahmen und einen eigenen „Logistiktrupp“ einsetzten – das erste Mal bei einem Training der Wehr. Als zusätzliche Hürde wurde noch ein schwieriges Szenario in die Übung eingebaut: Der Rückzug aus dem Gebäude wegen Gefahr in Verzug. Alles klappte. Zwei Minuten nach dem Rückzugsalarm waren keine Personen mehr im Brandobjekt.

Die Feuerwehr Lienz war mit insgesamt 53 Einsatzkräften vor Ort und hatte ausdrücklich auch Publikum eingeladen. Deshalb verfolgten auch viele Zuschauer die Übung.

Unter diesem Helm wirft sich eine Florianijüngerin ins Übungsgeschehen.
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