ÖBB-Postbus erhält Zuschlag für Osttiroler Regiobusse

VVT verspricht mit dem neuen Fahrplan ab 10. Dezember „verbesserte Vertaktung“.

Verzögert hatte sich durch einen Antrag auf Nachprüfung beim Landesverwaltungsgericht Tirol die Neuvergabe der Osttiroler Regiobuslinien durch das Iseltal und das Pustertal. Jetzt erhielt – nach Einstellung des Nachprüfungsverfahrens – die ÖBB-Postbus GmbH den Zuschlag. VVT-Geschäftsführer Alexander Jug erklärt dazu: „Wir freuen uns über diese Entwicklung und leiten mit Hochdruck gemeinsam mit dem Verkehrsunternehmen die Umsetzung des neuen Fahrplans ein.“ Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 trete eine neue verbesserte Vertaktung in Kraft. Die bisherigen Busse würden jetzt Zug um Zug durch moderne Niederflurbusse ersetzt.

Auch künftig werden die Regiobusse im Iseltal und Pustertal Postbusse sein. Foto: Dolomitenstadt/Egger

Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe unterstrich nach der Regierungssitzung am 14. Dezember die gewichtige Rolle des Landes beim weiteren Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel in Osttirol, für den zwischen 2019 bis 2023 knapp 16 Millionen Euro aus dem Landesbudget zur Verfügung stehen sollen. „Der nahverkehrsgerechte Ausbau der Eisenbahninfrastruktur in Osttirol ist ein zentrales Zukunftsprojekt“, erklärte die Landesrätin der Grünen und verwies auf das geplante Mobilitätszentrum in Lienz, wo für Park & Ride 172 und für Bike & Ride 270 Stellplätze entstünden. Außerdem sei zwischen Innichen und Sillian im Rahmen des Ausbaus der Eisenbahninfrastruktur ein tagesdurchgängiger Stundentakt sowie ein Halbstundentakt während der Wintersaison vorgesehen.

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