Föger zieht Schlussstrich in der Causa Köll-Schultz

Leiter der Tourismusabteilung bestätigt die Vertretungsbefugnis von Maximilian Schultz.

Eigentlich zweifelt seit Tagen niemand im Bezirk daran, dass die Matreier Goldried-Bergbahnen GmbH bei der Wahl des TVBO-Aufsichtsrates am 18. Dezember von ihrem Geschäftsführer Maximilian Schultz vertreten wird, und zwar in der Stimmgruppe 1 auf dem Wahlvorschlag seines Vaters Heinz Schultz.

Andreas Köll, Matreier Bürgermeister und ebenfalls einer der Geschäftsführer des Unternehmens, wollte diesen Umstand aber bis zuletzt nicht zur Kenntnis nehmen und versuchte eine ganze Reihe von rechtlichen und taktischen Manövern, um doch noch das begehrte Stimmrecht und damit auch einen Sitz im Aufsichtsrat zu erhaschen. Selbst nach der Gesellschafterversammlung der Matreier Bergbahnen und deren Entscheidung zugunsten von Schultz wollte Köll eine Entscheidung zu seinen Gunsten seitens der Landesbehörde nicht ausschließen. Nun schließt der Leiter der Tourismusabteilung, Gerhard Föger, dieses Kapitel in klassischem Amtsdeutsch. Hier seine Stellungnahme:

„Vor dem Hintergrund der für 18.12.2017 anberaumten Neuwahl des Aufsichtsrates – und nachfolgend des Vorstandes – des Tourismusverbandes Osttirol kam es innerhalb der Gesellschaft Matreier Goldried Bergbahnen GesmbH & Co KG zu Differenzen darüber, welcher der Geschäftsführer gegenüber dem TVBO vertretungsbefugt ist. Die Abteilung Tourismus des Amtes der Tiroler Landesregierung hat daraufhin die Matreier Goldried Bergbahnen GesmbH & Co KG dazu aufgefordert, eine unternehmensinterne Festlegung der Vertretungsbefugnis mitzuteilen. Als Frist wurde der 28.11.2017 vorgesehen.

Die Matreier Goldried Bergbahnen GesmbH & Co KG hat innerhalb der gesetzten Frist mitgeteilt, dass in einer Gesellschaftersitzung mehrheitlich beschlossen wurde, dass Herr Maximilian Schultz die Vertretungsbefugnis besitzt. Dieser Beschluss wurde von der Abteilung Tourismus zur Kenntnis genommen. Gerüchte, nachdem es im Laufe des gestrigen Tages zu einer anderen konsensualen Lösung gekommen sein soll, wurden verneint. Wie gesetzlich vorgesehen, wurde der andere auf einer eingebrachten Liste aufscheinende Geschäftsführer vom Wahlvorschlag gestrichen.“

Link: Tourismuswahl Osttirol 2017

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4 Postings bisher
weissbrot

Es bleibt die Hoffnung, dass diese Osttiroler Grabenkämpfe den Gästen verborgen bleiben. Was muss sich ein Gast, der Ruhe und Erholung sucht, denken, wenn er diese zum Teil primitiven Auseinandersetzungen liest. Mein Vorschlag: Diese Schmutzkübelwahlen am 18. Dezember absagen, die Tiroler Landesregierung sollte ein Gremium für die Verwaltung und Verwendung der Finanzen einsetzen und alle Streithähne mit sofortiger Wirkung entlassen. Dadurch könnte man noch etwas Schadensbegrenzung machen. Während in anderen Tourismusorten die Wintersaison vorbereitet wird, wird in Osttirol eine Schlammschlacht-Wahl in der Vorweihnachtszeit vorbereitet. EINFACH NUR ZUM SCHÄMEN!

Lissi

bin schon neugierg, wer den Matreier Tourismus Prunkbau jetzt finanziert. Ui wird das spannend. Andreas Köll warm anziehen!

Warum

super herr schultz, das war der erste streich, hoffe der zweite folgt so gleich bei der vollversammlung des TVBO am 18.12.17 bin der meinung dann wird das geld der pflichtmitglieder transparenter und sinnvoller eingesetzt. herr schultz wünsche ihnen alles gute und viel erfolg !!!