Bereits zum achten Mal fanden von 9. bis 11. Februar die Osttiroler Streichertage in Matrei statt. Fotos: Brunner Images

Bereits zum achten Mal fanden von 9. bis 11. Februar die Osttiroler Streichertage in Matrei statt. Fotos: Brunner Images

Matrei: Drei intensive Tage voller Musik

Agunt Quartett, Sonarkraft und das Teilnehmerorchester spielten bei den Osttiroler Streichertagen.

Von Freitag, 9. Februar, bis Sonntag, 11. Februar, fanden in Matrei mittlerweile zum achten Mal die Osttiroler Streichertage statt. Musikschülerinnen und -schüler sowie interessierte Streicher aus ganz Osttirol und Oberkärnten nahmen an diesem dreitägigen Orchesterkurs teil.

Unter der Leitung von Benedikt Melichar erarbeiteten die 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vier Stücke, die sie beim Abschlusskonzert am Sonntag, 11. Februar, zum Besten gaben. Mit einer Suite von Leopold Mozart wurde die Matinee eröffnet. Neben Originalwerken aus Barock, Klassik und Moderne trug das Teilnehmerorchester – unterstützt durch Dozenten von Sonarkraft und einige Lehrpersonen der Osttiroler Landesmusikschulen – auch Stücke aus der Pop- und Unterhaltungsmusik vor. Weil der Kinosaal für diese Veranstaltung nicht verfügbar war, fand das Schlusskonzert im Turnsaal der NMS Matrei statt. Aus der Not wurde eine Tugend – das Loungekonzert begeisterte Teilnehmer und Gäste gleichermaßen. „Das ist gelebte Zusammenarbeit der Landesmusikschule und der NMS“, freute sich Musikschuldirektor Jo Mair.

Weil der Kinosaal nicht verfügbar war, wichen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Abschlusskonzert in die Turnhalle der NMS Matrei aus.

Nicht weniger spannend waren die Konzerte des Agunt Quartetts und von Sonarkraft. Das Agunt Quartett mit Verena Pichler und Katharina Steiner an den Violinen, Elisabeth Mair an der Viola und Petra Huber am Violoncello gestaltete am Freitag, 9. Februar, einen Konzertabend im Pfarrsaal in Matrei, dessen musikalischer Bogen sich von Vivaldis Frühling bis zu Mozarts kleiner Nachtmusik spannte.

Das Orchester Sonarkraft forschte am Samstag, 10. Februar, in der Jugendzeit glorreicher Künstler und deren ersten Geniestreichen. Virtuose Läufe, gefühlsreiche Melodien und cineastische Dramaturgie waren beim Programm „Idyll“ garantiert. Ein Konzertabend voller Bilder, Ideen und Klänge, die zu kreativem Denken und Schaffen verführten. Unter der Leitung von Benedikt Melichar spielte Sonarkraft mit der fantastischen jungen Geigerin Anna Theresa Sigmund das „Violinkonzert in d-moll“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, dazu das von Samuel Barber vielfach in Filmen verwendete „Adagio for Strings“ und Leoš Janáčeks Streichersuite „Idyla“. Ein Überaschungsgast an diesem Abend war Martin Waldauf, Landesschulinspektor für Musik des Landes Tirol.

Nach drei intensiven Tagen verließen am Sonntag die TeilnehmerInnen Matrei mit Musik im Herzen, neuen Freundschaften, Kontakten und Vorfreude auf die Streichertage 2019.

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