Auf eigenem Eis gewannen die Eislöwen in Lienz gegen Virgen. Nun kommt es zum Showdown um den Meistertitel im dritten Finalspiel. Foto: Brunner Images

Auf eigenem Eis gewannen die Eislöwen in Lienz gegen Virgen. Nun kommt es zum Showdown um den Meistertitel im dritten Finalspiel. Foto: Brunner Images

Es kommt zum Showdown zwischen Lienz und Virgen

Nach 2:0 Heimsieg der Eislöwen entscheidet erst das dritte Finalspiel über den Meistertitel.

Die Lienzer Eisarena platzte im Spiel am 23. Februar aus allen Nähten. Vor allem die zahlreich mitgereisten Anhänger der Wölfe aus Virgen sorgten für eine richtige Finalstimmung. Die Iseltaler Fans wollten ihre Mannschaft nach dem 5:3 Erfolg im ersten Endspiel förmlich zum ersten Meistertitel nach rund 30 Jahren peitschen.

Den besseren Start ins Spiel erwischten aber die Dolomitenstädter. Bereits nach wenigen Sekunden hatte Gregor Libiseller den Führungstreffer auf der Schaufel, brachte aber aus kurzer Distanz den Puck nicht im Virgener Kasten unter. Danach entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes schnelles Spiel. Auf beiden Seiten gab es immer wieder Halbchancen, die vorerst aber nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Gerade in einer Phase, in der die Virgener ihre Anfangsnervosität abgeschüttelt hatten, gelang den Eislöwen der Führungstreffer. Mit einem Schuss von der blauen Linie stellte Christian Wernisch in der 18. Minute auf 1:0 für den UEC Lienz.

Zu Beginn des Mitteldrittels hätten die Hausherren diese Führung ausbauen können. Florian Kaindl bediente Gregor Libiseller nach einem Konterangriff auf nur einen Virgener Verteidiger ideal, doch der in der Punktewertung beste Spieler der Eislöwen hatte sein Visier diesmal nicht so richtig eingestellt und schoss die Scheibe über das Tor. Auf der Gegenseite brachte Arno Gasser nach einer ähnlichen Situation den Puck ebenfalls nicht im Kasten unter.

Danach wurde die Partie etwas hektischer, wozu der zeitweise überforderte Head Referee einen Großteil beitrug. Eine klare Linie war beim Schiedsrichter während des gesamten Spieles nicht erkennbar. Zwei Unterzahlspiele brachten die Wölfe dann nach rund 30 Minuten etwas in Bedrängnis, doch ein herausragender Matthias Berger im Drahtkasten verhinderte Schlimmeres. Er machte gleich zwei Topchancen von Christian Wernisch glänzend zunichte und blieb kurz vor dem Drittelende auch gegen den alleine auf ihn zu laufenden Florian Kaindl Sieger.
Im letzten Drittel wurden die Gäste dann von Minute zu Minute stärker und drängten auf den Ausgleich. Mangelnde Chancenverwertung und teils zu überhastete Abschlüsse verhinderten aber den Erfolg. Zudem agierte Alexander Krätschmer im Tor der Eislöwen ohne Fehl und Tadel. Die wohl größte Möglichkeit auf den Ausgleich hatte acht Minuten vor dem Ende Marco Gasser, der im Powerplay nach einem Solo von Johannes Fuetsch den Puck aber hauchdünn über das Lienzer Tor schoss. Kurz darauf konnte Gregor Libiseller nach einem Konterangriff nur mehr durch ein Foul gestoppt werden. Der Gefoulte schoss den fälligen Penalty selbst, aber der großartige Wölfe-Keeper Matthias Berger parierte.

In den letzten Sekunden ging dann Virgen Trainer Zdenek Eichenmann „All in“ und ersetzte seinen Keeper durch einen sechsten Feldspieler. Aber die Eislöwen eroberten sich die Scheibe und Florian Kaindl schoss zum 2:0 Endstand ins leere Tor ein. Damit kommt es am Sonntag, 25. Februar um 18:00 Uhr zum großen Showdown. Ob das entscheidende dritte Spiel in Virgen oder aufgrund der Witterung wieder in Huben stattfindet, wird aber erst entschieden.

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