St. Jakob: Absturz der Blauen und Aufstieg der ÖVP

Die FPÖ konnte 2013 – damals angeführt von Gerald Hauser – 30 Prozent der Wählerinnen und Wähler von St. Jakob für sich gewinnen. 2018 ist bei den Blauen alles anders. Sie büßten mehr als die Hälfte der Stimmen ein und verzeichnen ein Minus von 18 Prozent. Im gleichen Ausmaß zugelegt hat die ÖVP, von 45 auf 64 Prozent. Die SPÖ verdoppelt sich und erhält elf Prozent, bleibt damit aber trotzdem noch hinter den Freiheitlichen zurück. Die Neos landen mit fünf Prozent vor den Grünen, die wie bei der letzten Wahl nur vier Prozent erreichen.

Hier der Link zum Wahlergebnis von St. Jakob i. Defereggen.

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3 Postings bisher
derrobert vor 7 Monaten

Dass die Fpö wie im Artikel beschrieben "mehr als die Hälfte der Stimmen verloren hat" ist schon sehr positiv formuliert. Hatte man doch im Jahre 2013 noch 149 Wähler und jetzt nur mehr 52...... blanik hat mit 49 Wähler nur knapp Rang 2 verfehlt...

finstertoljogge vor 7 Monaten

An diesem Wahlergebnis spiegeln sich die Sympathiewerte von Hauser Gerald wieder, auch wenn er es nicht wahr haben will.

    veterator vor 7 Monaten

    wäre mir nicht sicher, ob das ergebnis sympathie oder kompetenz widerspiegelt.

    ein klassisches deja-vu wenn fpö-politiker an der „macht“ waren.

    erst fallen die wähler auf die leeren populismusversprechen rein und danach strafen sie die partei -zurecht- ab, indem sie sie in die bedeutungslosigkeit schicken.

    wenn ein nationalratsabgeordneter (also theoretisch ein profi-politiker) und ehemaliger bgm so von seiner wahlgemeinde abgestraft wird, kann man sich denken, welch kapazunder in dieser partei vorhanden sind.